CONFIDENCE – Innovationsfondsprojekt
Für Patienten mit postakuten Infektionssyndromen (PAIS)
CONFIDENCE ist ein Versorgungsprojekt in Baden-Württemberg, das durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert wird. Es unterstützt Hausarztpraxen bei der medizinischen Versorgung von Patienten mit postakuten Infektionssyndromen (PAIS). Konsortialführer des Projekts ist das Universitätsklinikum Heidelberg.
Projektziel und Projektinhalte
Ziel des Projekts ist es, einen strukturierten Rahmen für die Versorgung von Patienten mit PAIS zu schaffen. Teilnehmenden Hausarztpraxen bietet es praxistaugliche Informationen, Fortbildungsangebote und kollegiale Unterstützung bei komplexen Verläufen.
Im Projekt werden zwei Unterstützungsangebote wissenschaftlich untersucht. Welche Angebote die Hausarztpraxis nutzt und in die Versorgung einbindet, richtet sich nach dem jeweiligen Unterstützungsangebot und der Situation der Patienten.
Das Projekt ersetzt nicht die reguläre medizinische Behandlung, sondern unterstützt die bestehende Versorgung der Hausarztpraxis.
Zum Projekt gehören unter anderem:
- E-Learning-Angebote für Patienten
- Fortbildungen, Orientierungshilfen und praxistaugliche Materialien
- strukturierte Behandlungspfade
- telemedizinischer Austausch und abgestimmte Fallbesprechungen bei komplexen Verläufen mit Therapeuten, PAIS-Ambulanzen und weiteren Behandlern
Vergütung und Abrechnung
Teilnehmende Hausärzte können die Projektleistungen, je nach Praxis-Zuordnung, für die Interventions- oder die Kontrollgruppe im Zeitraum vom 1. Juli 2026 (Basis-Pauschale Studienteilnahme Hausarzt) bzw. 1. September 2026 (patientenbezogene und weitere Leistungen) bis 31. Juli 2028 erbringen und bei der KVBW abrechnen.