KVBW Neuigkeiten http://www.kvbawue.de/ Aktuelle Neuigkeiten der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg de KVBW Fri, 12 Aug 2022 07:51:46 +0200 Fri, 12 Aug 2022 07:51:46 +0200 TYPO3 EXT:news news-1661 Thu, 11 Aug 2022 17:39:35 +0200 Protestbrief gegen Lauterbachs Gesetzespläne https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/neupatienten-regelung-retten Jetzt online unterzeichnen und Neupatienten-Regelung retten Die vom Bundesgesundheitsminister vorgestellten Pläne für ein GKV-Finanzierungsstabilisierungsgesetz stoßen weiter auf scharfe Kritik. Karl Lauterbach plant, die zusätzlichen Gelder, die das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) für die ärztliche Behandlungen von Neupatienten oder in der offenen Sprechstunde gebracht hatte, ab dem Jahr 2023 wieder zu streichen. 

Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten sind aufgerufen, sich an einer Unterschriftenaktion der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu beteiligen. In einem offenen Brief wird Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach aufgefordert, die Pläne fallen zu lassen und den Gesetzentwurf für zu ändern.

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news-1660 Thu, 11 Aug 2022 15:00:00 +0200 KV-Wahl 2022: Amtliche Endergebnisse https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/kv-wahl-2022-amtliche-endergebnisse Amtliche Bekanntgabe der Wahlergebnisse zur Wahl der Vertreterversammlung und der Bezirksbeiräte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Vertreterinnen und Vertreter von 17 ärztlichen und 3 psychotherapeutischen Listen ziehen in die neue Vertreterversammlung (VV), also das „Parlament der Ärzte und Psychotherapeuten“, ein. Bei der konstituierenden Sitzung am Mittwoch, 19. Oktober 2022, in Stuttgart stehen erste wichtige Entscheidungen an: unter anderem die Wahl der beiden Vorsitzenden der Vertreterversammlung. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2023 und dauert sechs Jahre.

Etwa 23.000 Mitglieder der KV Baden-Württemberg waren bis zum 1. August 2022 aufgerufen, über ihre 50 Delegierten für die Vertreterversammlung zu entscheiden. Die Wahlbeteiligung lag bei der Wahl der Vertreterversammlung der ärztlichen Vertreterinnen und Vertreter bei 34,48 Prozent (2016: 39,99 Prozent) und bei der Wahl der psycho­thera­peutischen Vertreterinnen und Vertreter bei 39,98 Prozent (2016: 62,68 Prozent).

Zeitgleich mit der Wahl zur Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg fanden die Wahlen der Bezirksbeiräte für die vier Bezirksdirektionen (Freiburg, Karlsruhe, Reutlingen, Stuttgart) der KVBW statt. Die Wahlbeteiligung bei der Wahl der Bezirksbeiräte lag bei den ärztlichen Vertreterinnen und Vertretern bei 33,42 Prozent (2016: 39,93 Prozent) und bei den psychotherapeutischen Vertreterinnen und Vertretern bei 39,40  Prozent (2016: 62,03 Prozent).

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news-1658 Tue, 09 Aug 2022 09:18:00 +0200 DeQS Nierenersatztherapie (NET): Jahresbericht https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/datengestuetzte-einrichtungsuebergreife-qualitaetssicherung-nierenersatztherapie-net-1 Wie Sie den jährlichen Feedbackbericht im Mitgliederportal abrufen Für die Ärztinnen und Ärzte, die am DeQS-Verfahren Nierenersatztherapie (NET) teilnehmen, steht der Jahresbericht für das Jahr 2021 im Mitgliederportal zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) erstellt diesen Rückmeldebericht jährlich aus den von Ihnen gelieferten Daten, um Ihnen anhand verschiedener Qualitätsindikatoren das Ergebnis Ihrer Arbeit widerzuspiegeln. Wir haben Ihren persönlichen Feedbackbericht für das Jahr 2021 aktuell im Mitgliederportal der KVBW für Sie hinterlegt.

Das IQTIG gab bekannt, dass aufgrund der nicht validen Datengrundlage für das Erfassungsjahr 2021 kein Stellungnahmeverfahren durchgeführt wird.

So finden Sie Ihren persönlichen Feedbackbericht

  • Melden Sie sich im Mitgliederportal der KVBW wie gewohnt mit Benutzername und Kennwort an.
  • Wählen Sie auf der Startseite unter Services den Menüpunkt „Praxisorganisation – Unterlagen einsehen (Dokumentenarchiv)” aus.
  • Wählen Sie unter Aktentyp „Qualitätssicherung” aus und gehen Sie auf „Suchen”. Alternativ ist der Aufruf auch über die Ansicht „Neueste Dokumente” möglich.
  • Öffnen Sie die Akte Jahresberichte mit der Endung 20211 durch Anklicken.
  • Klicken Sie auf den Reiter „elektronische Dokumentation (eDoku)”. Hier finden Sie die Datei mit dem Zwischenbericht (Kennzeichen EDO-BSNR-20211).
  • Öffnen oder speichern Sie Ihre Datei.
  • Beim Öffnen der Datei werden eine oder mehrere Dateien sichtbar.
  • Klicken Sie die PDF-Datei mit der mittleren Kennzeichnung _LEAW_an. Dies ist Ihr persönlicher Zwischenbericht.
  • Unter der Kennzeichnung _AV finden Sie eine Liste der auffälligen Patienten/Fälle. 

Eine detaillierte bebilderte Anleitung, um Ihre Rückmeldeberichte im Mitgliederportal herunterzuladen und in Ihre Praxis-IT einzufügen, finden Sie unten als PDF.

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news-1657 Fri, 05 Aug 2022 13:35:40 +0200 Neuer QEP-Qualitätsziel-Katalog 2022 erschienen https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/neuer-qep-qualitaetsziel-katalog-2022-erschienen Herzstück des praxisinternen Qualitätsmanagements ist jetzt bestellbar Der neue QEP-Qualitätsziel-Katalog® 2022 ist da. Damit steht Ihnen für das praxisinterne Qualitätsmanagement (QM) wieder ein verlässliches Grundlagenwerk zur Verfügung. Der Katalog, der seinen Vorgänger aus dem Jahr 2010 ablöst, wurde umfassend aktualisiert und ist jetzt auch in digitaler Form zu haben.

Der Qualitätsziel-Katalog ist als zentraler (Basis-)Baustein das Herzstück von QEP (Qualität und Entwicklung in Praxen), dem Qualitätsmanagementverfahren der KVen und der KBV für Praxen, Kooperationen und MVZ. Ziel ist es, „aus der Praxis, für die Praxis“ ein kostengünstiges, praxisbezogenes Unterstützungs- und Serviceangebot für die Praxen anzubieten.

Der QEP-Qualitätsziel-Katalog® bietet einen Überblick, eine Grundlage für eine erste (oder jährliche) Selbstbewertung der Praxis sowie Anregungen zu Inhalten und Struktur des praxisinternen QM. Im Katalog enthalten ist eine Sammlung von relevanten Zielen, die die vielfältigen Aspekte und Inhalte der Arbeit von Praxen abbilden.

Zudem enthält der Qualitätsziel-Katalog 62 QEP-Kernziele mit kurzen Erläuterungen und einem kleinen Serviceteil. Zu den Kernzielen zählen jetzt auch die Qualitätsziele zum Schutz vor Missbrauch und Gewalt, zum sicheren Einsatz von Informationstechnologie und zu Mitarbeiterbefragungen. Mit QEP erfüllen Sie auch die Anforderungen der Qualitätsmanagement-Richtlinie des GBA.

Bei Fragen stehen Ihnen die QM- und Praxismanagement-Beraterinnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns über die 07121 917-2392 oder per Mail an praxisservice@kvbawue.de.

Bezugsweg

Der QEP-Qualitätsziel-Katalog® kann über den Buchhandel oder beim Deutschen Ärzteverlag bezogen werden (ISBN 978-3-7691-3677-7). Im Preis enthalten ist zusätzlich ein eBook.

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news-1656 Fri, 05 Aug 2022 10:10:48 +0200 Masernimpfpflicht gilt jetzt uneingeschränkt https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/masernimpfpflicht-gilt-jetzt-uneingeschraenkt Übergangsregelung vorbei Die Masernimpfpflicht gilt seit 1. August 2022 für alle Mitarbeitenden in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen und damit auch für das Personal in Arztpraxen. Bislang mussten nur Beschäftigte einen Impfschutz oder eine Immunität nachweisen, die nach Inkrafttreten des Masernschutzgesetzes am 1. März 2020 eingestellt wurden.

Für bereits länger in den medizinischen Einrichtungen Tätige gab es eine Übergangsfrist zunächst bis Ende Dezember 2021, die dann coronabedingt um sieben Monate bis Ende Juli ausgeweitet wurde. Diese Übergangsregelung galt auch für andere betroffene Berufsgruppen sowie für Kinder, die bereits in eine Kita oder Schule gehen. Sie ist am 31. Juli ausgelaufen.

Für Neueinstellungen gilt die Impfpflicht bereits seit dem 1. März 2020, dem Tag des Inkrafttretens des Masernschutzgesetzes.  All jene, die nach diesem Stichtag eingestellt wurden, müssen den erforderlichen Nachweis laut Gesetz bereits vor Aufnahme der Tätigkeit erbringen. Ausgenommen sind lediglich Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können.

Auch Mitarbeitende ohne Patientenkontakt benötigen Masernschutz

Praxisinhaberinnen und -inhaber müssen nun also prüfen, ob ihre Beschäftigten gegen Masern geimpft sind. Die Regelung betrifft alle – auch jene, die keinen oder wenig Kontakt zu Patienten haben. Mitarbeitende, die keinen Nachweis vorlegen können, müssen Vorgesetzte dem zuständigen Gesundheitsamt melden.

Die Impfpflicht und damit auch die Nachweispflicht gilt jedoch nur für Personen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind.

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news-1655 Thu, 04 Aug 2022 12:41:04 +0200 G-BA beschließt erneut telefonische Krankschreibung https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/corona-sonderregelung-telefonische-krankschreibung-ab-sofort-wieder-moeglich Telefon-AU ab 4. August bei leichten Atemwegserkrankungen wieder möglich Vertragsärzte können Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege ab sofort wieder telefonisch krankschreiben. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss am Donnerstag angesichts der Corona-Infektionszahlen beschlossen. Die Sonderregelung ist befristet bis zum 30. November.

Vertragsärztinnen und -ärzte haben somit erneut die Möglichkeit, ihren Patientinnen und Patienten nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeit (AU) für bis zu sieben Kalendertage zu bescheinigen. Bei fortdauernder Erkrankung ist telefonisch eine einmalige Verlängerung der AU-Bescheinigung um weitere sieben Kalendertage möglich.

Entscheidung trifft der Arzt

Die Entscheidung, ob es medizinisch vertretbar ist, jemanden telefonisch krankzuschreiben, trifft in jedem Fall die Ärztin oder der Arzt. Dabei ist es empfehlenswert, die Regelung sorgfältig, zurückhaltend und insbesondere bei bereits bekannten Patientinnen und Patienten anzuwenden.

Angesichts von häufig milden oder auch symptomlosen Verläufen bei Infektionen mit einer Omikron-Variante – anders als in vorherigen Coronawellen mit häufig schwereren Verlaufsformen – sind zudem Patienten ohne Symptome in aller Regel nicht arbeitsunfähig. Eine häusliche Isolation wird in diesen Fällen alleine infektionsrechtlich begründet. Diese Patientinnen und Patienten sollten sich deshalb an die zuständigen Gesundheitsämter wenden.

Bescheinigung bei Krankheit des Kindes

Auch die Ausstellung einer „Ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes“ (Muster 21) soll wieder telefonisch möglich sein. Die zwischen KBV und dem GKV-Spitzenverband hierzu getroffene Vereinbarung soll wiederaufgenommen werden.

Das Gleiche gilt für das Porto, das für den Versand der Bescheinigungen an die Patientinnen und Patienten anfällt. Die Abrechnung soll wieder über die Gebührenordnungsposition (GOP) 88122 erfolgen.

Die KBV will darüber hinaus erreichen, dass im Zusammenhang mit der Ausstellung einer AU nach eingehender telefonischer Befragung die Zuschläge für die telefonische Beratung (GOP 01433 und 01434) wiedereingeführt werden. Die Beratungen hierzu finden im Bewertungsausschuss statt, der am Freitag tagt.

Weitere Beratungen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Sonderregelung bis Ende November befristet. Der Grund: Bis dahin soll eine Entscheidung getroffen werden, ob künftig unabhängig von Corona bei bekannten Patientinnen und Patienten erstmalige Krankschreibungen für einen begrenzten Zeitraum von bis zu sieben Kalendertagen auch per Telefon möglich sein sollen. Die KBV hatte dazu im Juli einen Vorschlag in die Beratungen des G-BA eingebracht. Bislang ist das Bescheinigen einer AU ohne Praxisbesuch nur in der Videosprechstunde möglich.

Quelle: KBV

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news-1652 Thu, 28 Jul 2022 13:48:55 +0200 Bundesregierung plant Leistungsreduktion für Krankenversicherte durch Schwächung der ärztlichen Versorgung https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/bundesregierung-plant-leistungsreduktion-fuer-krankenversicherte-durch-schwaechung-der-aerztlichen-versorgung Weniger haus- und fachärztliche Termine für die Patienten „Bevölkerung und Ärzteschaft sind nach der Ankündigung des Bundes­gesund­heits­ministers Lauterbach enttäuscht, der feststellte, dass Leistungseinschränkungen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung nicht vorgesehen seien. Genau das aber soll stattfinden, weil der Versorgung Mittel entzogen werden. Das geht so nicht weiter!“

Verwunderung über wissentliche Reduktion der Versorgung

Mit diesem Kommentar hat der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg seine Empörung zum Beschluss der Bundesregierung für ein Finanzierungsgesetz in der Gesetzlichen Krankenversicherung zum Ausdruck gebracht: KVBW-Vorstandsvorsitzender Dr. Norbert Metke sagte dazu: „Wir müssen uns schon sehr wundern, dass wir aus einem SPD-Ministerium ein Gesetz vorgelegt bekommen, das offen die Notwendigkeit von schnelleren Terminen in den Facharztpraxen negiert. Die Patientinnen und Patienten scheinen dem BMG egal zu sein. Nicht anders kann es gewertet werden, wenn wichtige bisherige Vorgaben, um mehr Termine zur Verfügung zu stellen, nun zurückgenommen werden und die Mittel der Versorgung der Bevölkerung wissentlich reduziert werden, so etwa die Vergütung für Neupatienten.“

Metke erinnerte daran, dass Ärztinnen und Ärzte schon heute bei einem Teil ihrer Patientinnen und Patienten die Behandlungskosten selbst übernehmen müssen, da die ärztliche Vergütung in wesentlichen Teilen budgetiert erfolgt. Für den KVBW-Chef ist klar: „Es darf niemanden wundern, wenn die Ärztinnen und Ärzte den politischen Vorgaben folgen und dann auch weniger Termine zur Verfügung stellen können. Zumal zu den Honorarkürzungen noch deutliche erhebliche Personalkostensteigerungen, Mehraufwendungen durch Corona und auch die Inflation hinzukommen.

Wir erwarten, dass die Bundesregierung den Patientinnen und Patienten endlich ehrlich gegenüber ist und deutlich macht: Wir wollen, dass ihr nicht so viel in die Arztpraxen geht. Anderenfalls können wir nur an die Patientinnen und Patienten appellieren: Wenden Sie sich gerne an den Bundesgesundheitsminister, wenn Sie einen Termin benötigen und von Ihrer Praxis abgewiesen oder auf einen späteren Zeitpunkt verwiesen werden, sofern Sie kein medizinischer Notfall sind. Vielleicht kann er Ihnen dann weiterhelfen.“

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Fechner fügte hinzu: „Haus- und Fachärzte haben in der Coronapandemie Unglaubliches geleistet. Allein 2021 sind in Baden-Württemberg über 2 Mio. coronaverdachts- und erkrankte Patientinnen und Patienten versorgt und über 11 Mio. Patientinnen und Patienten geimpft worden. Das ist alles neben dem normalen Praxisbetrieb geleistet worden. Dies wird es so nicht mehr geben, wenn man hierzu die Mittel begrenzt. Es ist lächerlich, einerseits über den existenten Ärztemangel zu klagen, auf der anderen Seite aber die Arbeitsbedingungen der Ärztinnen und Ärzte und ihrer Teams mit den Füßen zu treten.“

Planlose Gesundheitspolitik der Bundesregierung

Für Metke zeigt das ein weiteres Mal, dass die Bundesregierung in der Gesundheitspolitik weitgehend ziel- und planlos umherirrt. „Nachdem Minister Spahn sich durch extremen Aktionismus ausgezeichnet hat, bekommen unsere Mitglieder unter der aktuellen Regierung einen Knüppel nach dem anderen zwischen die Beine geworfen. Es fehlt eine nachhaltige und ernsthafte Digitalisierungsstrategie, unsere Praxen werden mit Anwendungen konfrontiert, die nicht richtig funktionieren und in ihrem Nutzen bestenfalls fragwürdig sind, so dass wir gerade dabei sind, im internationalen Vergleich noch weiter zurückzufallen als endlich aufzuholen. Wir müssen sehr ernsthaft aufpassen, dass sich nicht eine Haltung dauerhaft breitmacht nach dem Motto: von ePa bis KIM – alles schlimm! Und jetzt gibt es ein weiteres Element, dass sich auf die Praxen negativ auswirkt. Aus unserer Sicht kann das so nicht weitergehen.“

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news-1650 Mon, 25 Jul 2022 13:40:35 +0200 Maskenpflicht in ärztlichen Praxen weiter verlängert https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/maskenpflicht-in-aerztlichen-praxen-weiter-verlaengert Neue Corona-Verordnung des Landes bleibt inhaltlich unverändert und gilt bis 22. August 2022 Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg bis zum 22. August 2022 verlängert und führt damit die Basisschutzmaßnahmen zum Gesundheitsschutz fort. Unter anderem wird die Maskenpflicht bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und in Arztpraxen aufrechterhalten. Zulässig sind Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) oder medizinische Masken (OP-Masken).

Recht und Pflicht zum Infektionsschutz

Zahnarztpraxen und nicht-ärztliche psychotherapeutische Praxen gehören nicht zu den im § 28a Absatz 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG) genannten Einrichtungen, für die das Land eine Maskenpflicht vorgeben darf, und fallen damit nicht unter die Maskenpflicht laut Verordnung. Praxisinhaber haben jedoch auch unabhängig von der Landesverordnung das Recht und die Pflicht, Hygienemaßnahmen für ihre Praxis festzulegen, um vor Infektionen zu schützen. Dazu kann auch das Tragen eines Mundschutzes beim Betreten der Praxis gehören. Die Entscheidung, ob und welche Maske dabei ein probates Mittel ist, erfolgt nach den Maßstäben der Medizin als Fachwissenschaft.

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news-1649 Mon, 25 Jul 2022 10:01:40 +0200 Alles fit? Lass mal schauen! https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/alles-fit-lass-mal-schauen Orthopädisches Präventionsprojekt für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat das bundesweit einmalige Präventionsprojekt „Orthokids“ initiiert, das den Nachwuchs vor orthopädischen Spätfolgen und Skelettfehlstellungen bewahren soll. Ab Anfang August sollen 20.000 Kinder und Jugendliche untersucht werden. Projektpartner der KVBW sind die Orthopädie im Olgahospital des Klinikums Stuttgart, das Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS und die Universität zu Köln. Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie unterstützt das Projekt. Alle Kinder zwischen zehn und 14 Jahren in Baden-Württemberg sind zur Teilnahme aufgerufen. 

Viele Schmerzen, unter denen Erwachsene leiden, haben ihren Ursprung in Kindheit und Jugend, weil Fehlstellungen oder Skelettdeformationen wie Skoliose oder O-Beine nicht frühzeitig erkannt und behandelt wurden. „In den Jahrzehnten, in denen ich als Orthopäde tätig war, habe ich viele Betroffene gesehen, deren Krankheitsbild wesentlich hätte gemildert werden können, wenn man die Ursache ihrer Beschwerden schon in deren Jugend angegangen wäre. Das Projekt Orthokids liegt mir daher besonders am Herzen“, sagt Dr. Norbert Metke, Vorstandsvorsitzender der KVBW, der das vier Jahre dauernde Projekt ins Leben gerufen hat. Es wird aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) mit rund 5,1 Millionen Euro gefördert. 
Das Projekt wird von der KVBW geleitet und gemeinsam mit folgenden Partnern durchgeführt: Orthopädie im Olgahospital des Klinikums Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Wirth, dem Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS und dem Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie der Universität Köln. Kooperationspartner sind der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU), die AOK Baden-Württemberg, die Techniker Krankenkasse (TK), das Landesgesundheitsamt sowie diverse Sportverbände.

Fehlstellungen frühzeitig erkennen

Ziel des Projektes ist, eine zusätzliche orthopädische Vorsorgeuntersuchung für Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren zur Früherkennung und Behandlung von Fehlstellungen zu etablieren. Diese ist wichtig, um Auffälligkeiten und Verformungen an Rücken, Beinen oder Hüften zu diagnostizieren wie zum Beispiel Skoliose – eine Krankheit, die etwa zwei Prozent aller Kinder betrifft. „Je früher Skoliose diagnostiziert wird, umso effizienter ist die Therapie und ein Fortschreiten der Krankheit, die u. a. zu Gelenkverschleiß und Bandscheibenproblemen führen kann, wird vermieden“, berichtet Prof. Wirth, Ärztlicher Direktor der Orthopädie im Olgahospital. Nach seiner Erfahrung würden auch Fehlentwicklungen wie etwa O- und X-Beine oder eine Hüftdysplasie oft zu spät oder gar nicht erkannt. Prof. Wirth: „Obwohl eine Fehlbildung des Hüftgelenks in der Regel im Babyalter therapiert wird, kann diese im Jugendalter noch ausgeprägt sein, was im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung festgestellt wird.“ Sorge bereitet dem Orthopädie-Professor die Zunahme übergewichtiger Kinder. „Durch die Zunahme von Adipositas im Kinder- und Jugendalter treten orthopädische Fehlstellungen verstärkt auf“, so Prof. Wirth. 

Das Projekt Orthokids bietet Kindern und Jugendlichen nun die einmalige Chance einer Vorsorgeuntersuchung. „Ein objektiver Check-up durch einen Facharzt oder Fachärztin ist der sicherste Weg, solche Fehlstellungen zu erkennen“, bekräftigt KVBW-Vorstandsvorsitzender Dr. Metke. Das Screening steht allen Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 14 Jahren offen. Eltern können sich mit ihrem Nachwuchs direkt an die beteiligten Orthopädinnen und Orthopäden wenden. Die Wirksamkeit dieser Vorsorgeuntersuchung wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie untersucht. Bei auffälligen Befunden werden entsprechende Behandlungsmaßnahmen im Rahmen der Regelversorgung eingeleitet.  Für die an der Studie teilnehmenden Kinder und Jugendlichen wurde auch eine spezielle App entwickelt, die spielerisch zu mehr Bewegung und Training anregen soll. 

Weitere Informationen zum Projekt und zu den teilnehmenden Orthopäden finden Sie unter: www.ortho-kids.de

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news-1648 Fri, 22 Jul 2022 11:11:44 +0200 Bundesschiedsamt: Praxen erhalten 2.300 Euro für den Konnektortausch https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/bundesschiedsamt-praxen-erhalten-2300-euro-fuer-den-konnektortausch Forderung nach vollumfänglicher Kostenerstattung Praxen erhalten für den anstehenden Konnektortausch 2.300 Euro. Diesen Betrag hat das Bundesschiedsamt festgelegt. „Das ist deutlich mehr als die Krankenkassen zahlen wollten. Dennoch entspricht das Ergebnis nicht unserer Forderung“, kritisierte KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel.

„Die Praxen, die sich an die Telematikinfrastruktur anschließen müssen und den Konnektortausch nicht zu verantworten haben, dürfen nicht auf den Kosten sitzen bleiben – auch nicht auf einem Differenzbetrag“, betonte Kriedel. Deshalb habe die KBV gegen den Beschluss des Schiedsamtes gestimmt.

Forderung nach vollumfänglicher Kostenerstattung

Die KBV habe eine vollumfängliche Kostenerstattung verlangt und sich dabei an dem vom Hersteller aufgerufenen Preis in Höhe von rund 2.770 Euro brutto orientiert, führte er weiter aus. An dieser Forderung halte sie fest. Kriedel stellte nochmals klar, dass es um eine reine Kostenerstattung für Ausstattungsgegenstände gehe, die gesetzlich gefordert sind.

Die KBV hatte das Bundesschiedsamt angerufen, da eine Einigung mit den Krankenkassen zur Finanzierung des Konnektortausches nicht möglich war. Diese wollten nur einen Bruchteil der Kosten übernehmen. Strittig waren auch die Höhe der Pauschalen für das aktuelle Konnektor- und Software-Update, mit dem neue Funktionen der elektronischen Patientenakte (ePA 2.0) genutzt werden können.

Das enthält die Konnektortauschpauschale

Die vom Bundesschiedsamt festgelegte Pauschale von 2.300 Euro umfasst den Austausch des Konnektors, inklusive der Entsorgung des Altgerätes, sowie die Installation eines neuen Praxisausweises (SMC-B-Smartcard) in den Konnektor. Auch der Austausch der Sicherheitsmodulkarte in einem stationären Kartenterminal ist Teil der Pauschale.

Für jedes weitere Kartenterminal, dessen Sicherheitsmodulkarte innerhalb der nächsten sechs Monate abläuft, werden für den Austausch der Karte jeweils 100 Euro gezahlt. Sofern die Sicherheitsmodulkarte eines Kartenterminals außerhalb dieser Frist ausgetauscht werden muss, werden ebenfalls 100 Euro je Kartenterminal gezahlt.

Erste Konnektoren gehen ab September vom Netz

Der Konnektortausch hat bereits begonnen. Die ersten Geräte schalten sich im September ab und müssen zuvor durch neue ersetzt werden. Betroffen sind zunächst Kunden der Firma CompuGroup Medical, die 2017 die ersten Konnektoren auf den Markt gebracht hatte. Rund 15.000 ihrer Konnektoren müssen noch in diesem Jahr ausgetauscht werden, weitere 40.000 in den Praxen von Ärzten, Psychotherapeuten und Zahnärzten in 2023.

„Diese Zahl muss bewältigt werden“, sagte Kriedel in einem Videointerview. Er riet Praxen, rechtzeitig einen Termin mit einem Techniker zu vereinbaren, der in die Praxis komme. Die Hersteller haben bereits vor geraumer Zeit zugesagt, den Ärzten und Psychotherapeuten mitzuteilen, wann die Laufzeit ihres Gerätes endet und ein Austausch-Angebot zu unterbreiten.

Kriedel drängt auf erneute Prüfung

Die Gesellschafterversammlung der gematik hatte Ende Februar den Austausch der Konnektoren beschlossen. Basis des Beschlusses war die Aussage der gematik, dass es nach Rücksprache mit den Herstellern und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) keine Möglichkeit gäbe, ein Zertifikat neu in den Konnektor einzubauen, damit der Konnektor bis zum Übergang in die TI 2.0 betriebsfähig bleibe und bis dahin nicht noch einmal ausgetauscht werden müsste, wie Kriedel in dem Video erläuterte.

Vor dem Hintergrund neuerer Hinweise, dass dies doch möglich sei und damit auf einen Austausch verzichtet werden könnte, sagte Kriedel: „Wir werden in der gematik auf eine neue Bewertung drängen.“ Dies müsse in enger Abstimmung mit dem BSI erfolgen, denn, so Kriedel, “das muss auch sicher sein. Wir können kein Risiko für die Arztpraxen eingehen.“

Kriedel hat sich dazu heute in einem Schreiben an gematik-Chef Dr. Markus Leyck Dieken gewandt und „eine schnellstmögliche klarstellende Bewertung“ gefordert.

Weitere Finanzierungspauschalen

Die vom Bundesschiedsamt beschlossenen Eckpunkte enthalten auch eine Erstattungsregelung für aktuelle Updates im Zusammenhang mit der elektronischen Patientenakte. Für das Konnektor-Update (PTV 5), was unabhängig vom Austausch der Geräte ansteht, erhalten Ärzte und Psychotherapeuten rückwirkend ab 1. Februar eine Pauschale von 250 Euro.

Außerdem gibt es 200 Euro für das Software-Update für die ePA 2.0. sowie zwei neue Betriebskostenpauschalen von 2,00 Euro für das Konnektor-Update und von 3,50 Euro für das Software-Update je Quartal. Die KBV konnte sich damit gegenüber den Krankenkassen durchsetzen, die nur für das Konnektor-Update eine Pauschale zahlen wollten, die zudem noch unter der jetzt festgelegten lag.

Die Vertragspartner KBV und GKV-Spitzenverband müssen die vom Bundesschiedsamt beschlossenen Eckpunkte nunmehr in der Finanzierungsvereinbarung zur Telematikinfrastruktur (Anlage 32 zum BMV-Ä) umsetzen. In der Vereinbarung ist festgelegt, auf welche Kostenpauschalen Praxen im Zusammenhang mit der TI Anspruch haben.

Quelle: KBV

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news-1646 Thu, 14 Jul 2022 19:36:00 +0200 Änderungen der Honorarverteilung ab Juli 2022 https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/aenderungen-der-honorarverteilung-ab-juli-2022 Ende der Corona-Förderungen und Sicherstellung in unterversorgten Regionen

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat mit ihrem Beschluss vom 13. Juli 2022 über die nachfolgenden Änderungen des Honorarverteilungsmaßstabs (HVM) zum 1. Juli 2022 entschieden: 

  • Ende der Corona-Förderungen auf Bundesebene und in Baden-Württemberg
    Um den zusätzlichen Behandlungsbedarf durch die Corona-Pandemie zu erfassen und zu finanzieren, diente bis Ende Juni 2022 die Ziffer 88240. Die damit verbundenen bundesweit geltenden Regelungen zur Finanzierung des nicht vorhersehbaren Anstiegs des morbiditätsbedingten Behandlungsbedarfs (sog. NVA-Leistungen) waren befristet gültig bis zum 30. Juni 2022. Somit entfallen ab diesem Zeitpunkt die zusätzlichen Zahlungen der Kassen und damit die Grundlage für die bisher im Honorarverteilungsmaßstab getroffene Regelung einer unquotierten Vergütung dieser Leistungen.
    Die weiteren regionalen Corona-Förderungen (Strukturpauschalen für Corona-Schwerpunktpraxen nach den GOP 99915 und 99919 sowie den Mitbesuch im Corona-Hotel und Alten- und Pflegeheim nach GOP 91413 wie auch die Strukturpauschale für die Versorgung von Infektpatienten am Wochenende nach GOP 99918) wurden aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen auch nach Beendigung der pandemischen Lage noch befristet bis zum 30. Juni 2022 weitergeführt. Ab dem Quartal 3/2022 entfallen die Förderungen.
  • Ende Corona-Rettungsschirm – neue generelle Schutzschirmregelung
    Der Corona-Schutzschirm für Ärzte und Psychotherapeuten war an das Bestehen der Pandemielage geknüpft. Nachdem die Pandemielage zum 25. November 2021 vom Bundestag für beendet erklärt wurde, endete der Rettungsschirm mit dem Ablauf des Quartals 4/2021.
    Die detaillierte, auf die Covid-19-Pandemielage ausgerichtete Regelung entfällt daher.
    Neu geregelt wird an dieser Stelle eine generelle Schutzschirmregelung für bestimmte gesamtgesellschaftliche Ereignisse.
  • Sicherstellung der Versorgung in unterversorgten Regionen
    Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in Baden-Württemberg muss voraussichtlich bereits in diesem Sommer erstmals in einem Planungsbereich eine Unterversorgung mit Hausärzten feststellen. Daher werden vorsorglich mögliche neue Leistungserbringer in den HVM aufgenommen, die daraufhin an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen können.
    • vom Zulassungsausschuss auf Antrag ermächtigte Krankenhäuser (gem. § 116a SGB V)
    • Einrichtungen der KV Baden-Württemberg
      (verpflichtend vorzusehen gem. § 105 Abs. 1c SGB V) 
    Zur Vergütung der Leistungen und Kosten, die diese Leistungserbringer dann anfordern, ist ein Vorwegabzug im jeweiligen Arztgruppen-Topf vorgesehen.
    Zur Finanzierung werden die für Sicherstellungsaufgaben bereits in den jeweiligen Versorgungsbereichen vorgesehenen Rückstellungen gemäß der geplanten Sicherstellungsrichtline gebildet und verwendet.

Gerne stellen wir Ihnen im Einzelfall auf Anforderung den aktuellen HVM-Text auch in Papierform zur Verfügung. Bitte nehmen Sie diesbezüglich oder wenn Sie Fragen haben, Kontakt mit unserer Abrechnungsberatung auf.

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news-1647 Thu, 14 Jul 2022 13:51:50 +0200 Hörgeräteversorgung - Rückmeldeberichte 2021/4 abrufbar https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/hoergeraeteversorgung-rueckmeldeberichte-2021-4-abrufbar Betrifft die Hörgeräteversorgung Säuglinge, Kleinkinder & Kinder und Jugendliche & Erwachsene

Für die Ärzte, die an der obengenannten Dokumentation teilnehmen, steht der Quartalsbericht für das vierte Quartal 2021 im Mitgliederportal zur Verfügung.

So finden Sie Ihren Bericht: 

  • Melden Sie sich im Mitgliederportal der KVBW wie gewohnt mit Ihrem Benutzername und Kennwort an.
  • Wählen Sie auf der Startseite unter Services den Menüpunkt „Praxisorganisation” – „Unterlagen einsehen (Dokumentenarchiv)” aus. 
  • Unter der Ansicht „Neueste Dokumente” finden Sie den Bericht. 
  • Ältere Berichte finden Sie unter „Praxisorganisation” – „Unterlagen einsehen (Dokumentenarchiv)”, Aktentyp „Qualitätssicherung”, gehen Sie auf „suchen”, „Bericht Hörgeräteversorgung”. 

Weiterführende Informationen

Genehmigungspflichtige Leistung Hörgeräteversorgung bei Kindern
Genehmigungspflichtige Leistung Hörgeräteversorgung bei Jugendlichen und Erwachsenen

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news-1642 Wed, 13 Jul 2022 09:35:00 +0200 Save the Date: Servicetag in Reutlingen https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/save-the-date-servicetag-in-reutlingen Vorträge zu Digital Health/TI in der Arztpraxis am 15. Oktober 2022

Merken Sie sich schon jetzt den Termin für den diesjährigen Servicetag der KVBW in der Bezirksdirektion Reutlingen am Samstag, 15. Oktober 2022, von 9 bis 14 Uhr vor. 

Nach einer zweijährigen pandemiebedingten Pause findet der Servicetag wieder in den Räumlichkeiten der Bezirksdirektion Reutlingen statt. Der Tag steht unter dem Motto „Digital Health/TI in der Arztpraxis”. 

Es erwarten Sie und Ihr Praxisteam ein Infomarkt und ein vielfältiges Vortragsprogramm zu unterschiedlichen Themen:

  • Digital Health und Telematikinfrastruktur
  • Erleben der Telematikinfrastruktur im „Digital Health Truck”
  • Long Covid
  • Qualitätsmanagement in der Arztpraxis
  • Rückblick Herr Dr. Metke auf die Schwerpunkte seiner Amtszeit, Ausblick in die Zukunft
  • Diskussion über aktuelle berufspolitische Entwicklungen der Psychotherapeuten mit Frau Ulrike Böker, Mitglied des Bezirksbeirats 

Mehr Informationen, das endgültige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie demnächst auf dieser Homepage.

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news-1645 Mon, 11 Jul 2022 07:33:54 +0200 DeQS: Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie (PCI) und Vermeidung Nosokomialer Wundinfektionen (NWI) https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/deqs-perkutane-koronarintervention-und-koronarangiographie-pci-und-vermeidung-nosokomialer-wundinfektionen-nwi Jahresberichte jetzt im Mitgliederportal abrufbar

Für die Ärzte, die am datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherungsverfahren Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie (DeQS PCI) oder Vermeidung Nosokomialer Wundinfektionen (DeQS NWI) teilnehmen, stehen die Jahresberichte für das Jahr 2021 (PCI und Wundinfektion – Einrichtungsbefragung) sowie 2020 (Wundinfektion – fallbezogen) im Mitgliederportal zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) erstellt diese Rückmeldeberichte jährlich aus den von Ihnen gelieferten Daten (PCI und Wundinfektion – Einrichtungsbefragung) bzw. aus den Sozialdaten der Krankenkassen (Wundinfektion – fallbezogen), um Ihnen anhand verschiedener Qualitätsindikatoren das Ergebnis Ihrer Arbeit widerzuspiegeln. Wir haben Ihren persönlichen Feedbackbericht für das Jahr 2021 bzw. 2020 aktuell im Mitgliederportal der KVBW für Sie hinterlegt.

 

So finden Sie Ihren persönlichen Feedbackbericht:

  • Melden Sie sich im Mitgliederportal der KVBW wie gewohnt mit Ihrem Benutzername und Kennwort an.
  • Wählen Sie auf der Startseite unter Services den Menüpunkt „Praxisorganisation” – „Unterlagen einsehen (Dokumentenarchiv)” aus.
  • Wählen Sie unter Aktentyp „Qualitätssicherung” aus und gehen Sie auf „Suchen”. Alternativ ist der Aufruf auch über die Ansicht „Neueste Dokumente” möglich.
  • Öffnen Sie die Akte Quartalsberichte mit der Endung 20211 (PCI und Wundinfektion – Einrichtungsbefragung) bzw. 20201 (Wundinfektion – fallbezogen) durch Anklicken.
  • Klicken Sie auf den Reiter „elektronische Dokumentation (eDoku)”. Hier finden Sie die Datei mit dem Jahresbericht (Kennzeichen EDO-BSNR-20211 bzw. 20201).
  • Öffnen oder speichern Sie Ihre Datei. Die Eingabe Ihres selbst vergebenen Passwortes ist nicht mehr erforderlich.
  • Beim Öffnen der Datei werden eine oder mehrere Dateien sichtbar.
  • Klicken Sie die PDF-Datei mit der mittleren Kennzeichnung _LEAW_an. Dies ist Ihr persönlicher Jahresbericht.
  • Unter der Kennzeichnung _AV finden Sie eine Liste der auffälligen Patienten/Fälle. 

Eine detaillierte bebilderte Anleitung, um Ihre Rückmeldeberichte im Mitgliederportal herunterzuladen, finden Sie unten als PDF.

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news-1640 Fri, 08 Jul 2022 09:06:00 +0200 Neues Innovationsfondprojekt OrthoKids gestartet https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/neues-innovationsfondprojekt-orthokids-gestartet Orthopäden und Unfallchirurgen können ab jetzt am Forschungsprojekt teilnehmen

Mit dem Projekt OrthoKids sollen, um Spätfolgen zu verhindern, orthopädische Auffälligkeiten bei Kindern früh erkannt und korrigiert werden. Ziel ist, eine zusätzliche orthopädische Vorsorgeuntersuchung für Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren zur Früherkennung und -behandlung einzuführen und zu evaluieren. Es handelt sich um ein Projekt, das mit den Fördermitteln des Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über einen Zeitraum von vier Jahren gefördert und in ganz Baden-Württemberg durchgeführt wird. Die Konsortialführung liegt bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Als weitere Projektpartner sind die Universität zu Köln mit dem Institut für Gesundheitsökonomische und Klinische Epidemiologie (IGKE), das Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart mit der Orthopädischen Klinik des Olgahospitals und das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS beteiligt. Zu den Kooperationspartnern gehört unter anderem der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Für teilnehmende Ärzte und das Praxispersonal soll es E-Learning-Einheiten sowie Diagnose- und Behandlungspfade geben, damit Sie für die Dokumentation einen Standard haben und sie Ihnen erleichtert wird. Zusätzlich soll es eine spezielle App für teilnehmende Kinder und Eltern sowie Fachärzte als Hilfsmittel für Training, Prävention, Dokumentation, Kommunikation und Evaluation ab dem Sommer geben.

Teilnahmestart

Teilnehmen können Fachärzte für Orthopädie, für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie für Physikalische und Rehabilitative Medizin. Als Arzt können Sie sich ab sofort in das Programm einschreiben und teilnehmen. Bitte füllen Sie hierfür die untenstehende Teilnahmeerklärung aus. Patienten können Sie ab dem 1. August 2022 einschreiben und untersuchen. 

Extrabugetäre Leistung

Im Rahmen der Studie können Sie extrabudgetär eine Projektpauschale (10,50 Euro), die orthopädische Vorsorgeuntersuchung (42,50 Euro) sowie die Kontrolluntersuchung (42,50 Euro) abrechnen. Durch die zusätzliche Vorsorgeuntersuchung können bei auffälligen Befunden frühzeitig entsprechende Behandlungsmaßnahmen im Rahmen der Regelversorgung eingeleitet werden.

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news-1644 Thu, 07 Jul 2022 13:18:23 +0200 Techniker Krankenkasse informiert zur elektronischen Patientenakte TK-Safe https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/techniker-krankenkasse-informiert-zur-elektronischen-patientenakte-tk-safe Neun Webinartermine stehen im Sommer zur Auswahl

Die Techniker Krankenkasse (TK) stellt interessierten Ärzten ihre elektronische Patientenakte (ePA), die sogenannte TK-Safe, in 90-minütigen Webinaren vor. Die Inhalte dieses Online-Seminars sind:

  • Nutzen der ePA für Ärzte sowie Patienten
  • Die ePA als zentrale Anwendung in der Telematik-Infrastruktur
  • Die Funktionen der ePA
  • Die Inhalte der ePA
  • Die häufigsten Fragen zur ePA
  • Ausblick: Was kommt als Nächstes

Mit diesen Webinaren möchte die TK in einen direkten, konstruktiven Austausch mit den niedergelassenen Ärzten treten und auch deren Feedback bzgl. der Nutzung von TK-Safe, der ePA der TK, einholen.

Folgende Termine stehen Ihnen zur Verfügung: 

Fr 8. Juli 2022 15 – 16:30 Uhr
Mi 13. Juli 2022 16 – 17:30 Uhr
Sa 16. Juli 2022 11 – 12:30 Uhr
Mi 27. Juli 2022 16 – 17:30 Uhr
Mi 3. August 2022 16 – 17:30 Uhr
Sa 13. August 2022 11 – 12:30 Uhr
Mi 24. August 2022 16 – 17:30 Uhr
Fr 26. August 2022 15 – 16:30 Uhr
Sa 3. September 2022 11 – 12:30 Uhr
Mi 21. September 2022 16 – 17:30 Uhr
Mi 28. September 2022 16 – 17:30 Uhr
Mi 12. Oktober 2022 16 – 17:30 Uhr
Mi 19. Oktober 2022 16 – 17:30 Uhr
Mi 2. November 2022 16 – 17:30 Uhr
Mi 16. November 2022 16 – 17:30 Uhr

Für die Durchführung der Webinare hat die TK extra ein spezielles Tool, namens Ecosero, eingekauft. Ecosero ist komplett DSGVO-konform und betreibt seine Server nur in Deutschland. Teilnehmende erhalten nach Anmeldung eine weitere Nachricht mit der Einladung zum Webinar. Für die Webinare wird keine App benötigt. Die Anwendung arbeitet weborientiert und ein Download von Software ist nicht nötig. Anmelden können Sie sich auf der TK-Safe-Seite. Die einzelnen Veranstaltungen finden Sie, wenn Sie auf das grüne Quadrat "Veranstaltungen" klicken.

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news-1643 Tue, 05 Jul 2022 12:58:51 +0200 Abrechnung der Corona-Bürgertests mit neuen Regularien https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/abrechnung-der-corona-buergertests-mit-neuen-regularien Einigung zwischen Bundesgesundheitsministerium (BMG) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV)

Neue Coronavirus-Testverordnung (TestV) ab 30. Juni 2022: Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) werden weiterhin die Abrechnungen der Bürgertests entgegennehmen und Auszahlungen an die Testzentren vornehmen. Darauf haben sich der KBV-Vorstand und Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach am Montag geeinigt. Der Bundesgesundheitsminister hat in einem Gespräch mit dem KBV-Vorstand betont, die Bedenken der KVen im Hinblick auf die Durchführung der Prüfungen ernst zu nehmen.

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news-1641 Fri, 01 Jul 2022 10:34:58 +0200 Corona-Leistungen: Förderung entfällt ab Juli https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/corona-leistungen-foerderung-entfaellt-ab-juli Wegfall der GOPs 88240, 99915, 99918, 99919 und 91413 im dritten Quartal

Die Krankenkassen stellen inzwischen keine zusätzlichen Gelder mehr für Leistungen bereit, die aufgrund eines begründeten Verdachts oder bei einer tatsächlichen Infektion mit dem Coronavirus erforderlich sind. Ärztliche Leistungen im Zusammenhang mit „Corona-Fällen“ müssen daher in der Abrechnung vorerst nicht mehr mit der 88240 gekennzeichnet werden. Die entsprechende Regelung auf Bundesebene und damit auch die extrabudgetäre Vergütung dieser Fälle ist zum 30. Juni 2022 ausgelaufen.

Nach dem Wegfall der Finanzierungsgrundlage enden auch unsere Corona-Förderungen für Corona-Schwerpunktpaxen (CSP) und Infektsprechstunden am Wochenende zum Ende des zweiten Quartals 2022 – vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreter­versammlung am 13. Juli 2022. Nicht mehr abrechenbar sind damit ab Juli die CSP-Fallpauschale GOP 99915 sowie die beiden Aufwandspauschalen für Infekt­sprechstunden an Wochenenden und Feiertagen GOP 99918 (Hausarztpraxen) und GOP 999199 (CSP). Die GOP 91413 Strukturpauschale für den COVID-Mitbesuch im Alten- und Pflegeheim ist ebenfalls nicht mehr abrechenbar.

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news-1638 Thu, 30 Jun 2022 09:25:00 +0200 Neue TestV gilt ab 30. Juni: Detailregelungen noch unklar https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/neue-testv-gilt-ab-30-juni-detailregelungen-noch-unklar Testverordnung im Bundesanzeiger veröffentlicht – KBV-Vorgaben stehen noch aus

Gestern erlassen und bereits heute gültig: Coronatests für Personen ohne Krankheits­symptome soll es nach dem 30. Juni 2022 weiterhin geben, allerdings bringt die neue Coronavirus-Testverordnung (TestV) des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) grundlegend geänderte Regularien für die Tests nach § 4a Bürgertestung. Wer künftig noch Anspruch auf einen Bürgertest – mit oder ohne Selbstkostenanteil – hat, ist sehr kleinteilig geregelt; gleichzeitig sinkt ab Juli bei sämtlichen Tests nach TestV die Vergütung für die Testenden: BMG: Coronavirus-Testverordnung 

Zum aktuellen Zeitpunkt stehen noch nicht alle Details fest, da nun zwar die endgültige Fassung der ab 30. Juni 2022 gültigen Coronavirus-Testverordnung veröffentlicht ist Bundesanzeiger: Dritte Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung. Detaillierte Vorgaben zu Abrechnung und Dokumentation legt allerdings die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) fest, die dazu laut TestV noch bis zum 15. Juli 2022 Zeit hat. Daher können wir Anfragen dazu derzeit noch nicht beantworten.

Änderungen bei Bürgertests – sonstige Teststrategie bleibt

Hinweis: Die Neuregelungen betreffen lediglich die Bürgertests nach § 4a TestV. Die Ansprüche bei den sonstigen Testanlässen gemäß den §§ 2, 3, 4 und 4b bestehen weiterhin unverändert, also beispielsweise die Abrechnung von Sachkosten bei der Testung des Praxispersonals, die Abrechnung der Abstrichentnahme für die Bestätigungs­diagnostik bei positivem Befund (PCR-Test nach positivem Antigentest) und auch für die Tests bei einem Ausbruchsgeschehen, im Rahmen von einrichtungsbezogenen Testkonzepten oder vor einer ambulanten OP.

Neue GOPs und neue Dokupflichten bei Bürgertestungen

Der Anspruch auf Bürgertests wurde eingeschränkt, neue Dokumentationspflichten bestehen und für spezifische Konstellationen müssen Zuzahlungen geleistet werden. Die Klärung der konkreten Umsetzung steht noch aus. Wie Bürgertestungen erbracht, dokumentiert und abgerechnet werden können, ist bis zum Vorliegen der KBV-Vorgaben, der Festlegung der neuen Gebührenordnungspositionen für die Bürgertests und Regelungen zur Umsetzung der Zuzahlung etc. völlig offen. 

Sobald uns die neuen KBV-Vorgaben vorliegen, informieren wir Sie umgehend. Die Informationen auf dieser Homepage passen wir schnellstmöglich an!

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news-1635 Fri, 24 Jun 2022 07:04:41 +0200 COVID-19-Zertifikate: Keine Finanzierung des PVS-Moduls durch den Bund ab Juli mehr https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/covid-19-zertifikate-keine-finanzierung-des-pvs-moduls-durch-den-bund-ab-juli-mehr PVS-Hersteller können dies weiterhin auf eigene Rechnung betreiben

Das Bundesgesundheitsministerium übernimmt ab 1. Juli 2022 keine Kosten mehr für das PVS-Modul zur Ausstellung von Impf- und Genesenenzertifikaten. Software-Hersteller können das PVS-Modul weiterhin auf eigene Verantwortung und Rechnung betreiben. Als Alternative steht Praxen der kostenlose Impfzertifikatsservice des Robert Koch-Instituts als Web- oder Desktop-Anwendung zur Verfügung.

Für die Ausstellung des Impf- und Genesenenzertifikates stehen derzeit drei Varianten bereit. Eine davon, das PVS-Modul, wurde bislang vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) finanziert. Zum 30. Juni lässt das Ministerium seinen Vertrag mit den Software-Herstellern auslaufen – eine Verlängerung „wird nicht angestrebt“, heißt es dazu in einem entsprechenden Schreiben des BMG an die Firmen.

Praxen, die die PVS-Lösung auch ab Juli weiter nutzen möchten, erhalten von ihrem PVS-Hersteller Informationen zu den Möglichkeiten und Kosten.

So können Praxen kostenlos Impf- und Genesenenzertifikate ausstellen

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt kostenlos den sogenannten Impfzertifikatsservice bereit, mit dem auch Genesenenzertifikate generiert werden können.

Praxen können den Impfzertifikatsservice in zwei verschiedenen Varianten nutzen. Die erste Variante ist der Desktop-Client (auch „Komfort-Client“), der als Software auf dem Arbeits-PC installiert wird. Mit der Anwendung können die Personendaten automatisch durch die Integration des elektronischen Kartenterminals befüllt werden. Die Personendaten müssten so nicht per Hand eingetragen werden.

Voraussetzung für die Nutzung ist der Zugang zur Telematikinfrastruktur sowie eine Internetverbindung. Praxen können die Anwendung online herunterladen – es steht eine neue, verbesserte Version bereit. Die Anwendung ist für MacOS und Windows verfügbar. Die Konfiguration muss – laut Dokumentation – durch eine IT-Technikerin oder einen IT-Techniker vorgenommen werden. Weitere Informationen rund um die Einrichtung des Desktop-Clients sowie eine Nutzungsanleitung finden Praxen auf den Seiten des RKI-Impfzertifikatservice.

Alternativ kann der Impfzertifikatsservice auch als Web-Anwendung genutzt werden, die über die Telematikinfrastruktur mit KV-Login läuft. Die Eingabe der Daten wie Name der Person, Geburtsdatum, Impfstoff, Impfdosis und Impfdatum erfolgt manuell, bevor der QR-Code erstellt werden kann.

Weitere Informationen zum Anspruch auf ein Zertifikat sowie zur Abrechnung und Vergütung stellt die KBV auf einer Themenseite bereit.

Verordnung der EU verlängert

Der Rat und das Europäische Parlament hatten sich in der vergangenen Woche auf eine Verlängerung der Verordnung über das digitale COVID-Zertifikat der EU um ein Jahr geeinigt. Damit gelten die Regelungen bis zum 30. Juni 2023.

Durch die Verlängerung soll gewährleistet werden, dass Reisende sowohl aus der EU als auch aus Drittländern, die sich dem System angeschlossen haben, weiterhin ihr digitales COVID-Zertifikat der EU für Reisen innerhalb der Union in den Mitgliedstaaten verwenden können, in denen diese Reisezertifikate erforderlich sind.

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news-1634 Wed, 22 Jun 2022 17:24:00 +0200 Maskenpflicht in ärztlichen Praxen bleibt https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/maskenpflicht-in-aerztlichen-praxen-bleibt Corona-Verordnung des Landes bis 25. Juli 2022 verlängert

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg bis zum 25. Juli 2022 verlängert und führt damit die Basisschutzmaßnahmen zum Gesundheitsschutz fort. Unter anderem wird die Maskenpflicht bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe und in Arztpraxen aufrechterhalten. Zulässig sind Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) oder medizinische Masken (OP-Masken).

Recht und Pflicht zum Infektionsschutz

Zahnarztpraxen und nicht-ärztliche psychotherapeutische Praxen gehören nicht zu den im § 28a Absatz 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG) genannten Einrichtungen, für die das Land eine Maskenpflicht vorgeben darf, und fallen damit nicht unter die Maskenpflicht laut Verordnung. Praxisinhaber haben jedoch auch unabhängig von der Landesverordnung das Recht und die Pflicht, Hygienemaßnahmen für ihre Praxis festzulegen, um vor Infektionen zu schützen. Dazu kann auch das Tragen eines Mundschutzes beim Betreten der Praxis gehören. Die Entscheidung, ob und welche Maske dabei ein probates Mittel ist, erfolgt nach den Maßstäben der Medizin als Fachwissenschaft.

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news-1633 Wed, 22 Jun 2022 14:53:19 +0200 Kinder-Früherkennungsuntersuchungen U6 bis U9 – Corona-Sonderregelungen enden https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/kinder-frueherkennungsuntersuchungen-u6-bis-u9-corona-sonderregelungen-enden Ab 1. Juli 2022 greifen vorgeschriebene Fristen wieder

Ab dem 1. Juli 2022 gelten für die Kinder-Früherkennungsuntersuchungen U6, U7, U7a, U8 sowie U9 wieder die in der Kinder-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vorgegebenen Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten. Die zeitlich befristeten Sonderregelungen wegen der Coronavirus-Pandemie, die ein Abweichen von den Vorgaben der Richtlinie bei Kindern zwischen einem und sechs Jahren zugelassen hatten, enden mit dem 30. Juni 2022. Dann ist die dreimonatige Übergangsphase abgelaufen, die nach dem Auslaufen der Sonderregelung am 31. März 2022 galt, um den Kinderarztpraxen und Eltern den Wiedereinstig in die bekannte Fristenroutine und das Nachholen von U-Untersuchungen zu erleichtern.

Ein wichtiges Ziel der Früherkennungsuntersuchungen U6 bis U9 ist es, Entwicklungs­auffälligkeiten bei Kindern früh zu erkennen und wenn nötig, rechtzeitig zu behandeln. Um Eltern während der Hochphase der Coronavirus-Pandemie die Sorge vor Ansteckungsrisiken in den Arztpraxen bei den Routineuntersuchungen zu nehmen, hatte der G-BA entschieden, das Überschreiten von Toleranzzeiten für die Untersuchungs­zeiträume zuzulassen. So konnten Eltern die Untersuchungen auch nach Überschreiten der Fristen für ihr Kind problemlos wahrnehmen.

Da sich das Infektionsgeschehen im Frühjahr 2022 insgesamt abgeschwächt hatte, entschied der G-BA, wieder zu den wissenschaftlich begründeten Zeiträumen für die Kinder-Früherkennungsuntersuchungen zurückzukehren. Der G-BA behält die Entwicklung der pandemischen Lage genau im Blick und kann, wenn es erforderlich wird, erneut zeitlich begrenzte Sonderregelungen zu seinen Richtlinien beschließen.

Quelle: G-BA

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news-1625 Wed, 22 Jun 2022 10:49:00 +0200 eAU: Übergangsregelung läuft Ende Juni aus https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/eau-uebergangsregelung-laeuft-ende-juni-aus Jetzt auf die digitale Krankschreibung umstellen

Streng genommen verpflichtet der Gesetzgeber Arztpraxen bereits seit Oktober 2021, die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zu nutzen. Zum Monatsende läuft nun allerdings die Übergangsfrist aus, die erlaubte, AU-Bescheinigungen vorüber­gehend weiterhin wie gewohnt mit dem „gelben Schein” (Muster 1) auszustellen. Inzwischen bieten alle Hersteller von Praxisverwaltungssystemen das Update für die eAU an. Somit ist das Muster 1 ab 1. Juli 2022 offiziell nicht mehr zulässig – weder auf Papier noch als Blankoformular. Spätestens bis dahin muss Ihre Praxis auf das digitale Verfahren für die Krankschreibung umgestellt sein. 

In der ersten Stufe ist unter eAU zu verstehen, dass die Praxis die Krankenkasse online via Telematikinfrastruktur (TI) über die Arbeitsunfähigkeit der Versicherten informiert. Die Durchschläge für den Versicherten und den Arbeitgeber bleiben zunächst Papier­aus­drucke.  

Ausstellung eAU statt Muster 1

⇒ Krankenkasse: elektronischer Versand per KIM (E-Mail-Dienst in der TI)

  • Version für die Krankenkasse

⇒ Patient: zwei unterschriebene Ausdrucke auf Normalpapier
(per Stylesheet erzeugte Druckversion des eAU-Datensatzes)

  • Version für den Arbeitgeber (elektronischer Versand erst ab 2023)
  • Version für den Versicherten

eAU-Ersatzdokument bei technischen Störungen

⇒ Patient: drei unterschriebene Ausdrucke auf Normalpapier
(per Stylesheet erzeugte Druckversion des eAU-Datensatzes)

  • Version für die Krankenkasse
  • Version für den Arbeitgeber
  • Version für den Versicherten

Muster 1 lässt sich nach dem Update der Praxissoftware auf die eAU nicht mehr nutzen. Falls es Probleme beim eAU-Versand gibt, ist folgender „Fallback“ vorgesehen: Mithilfe des Praxisverwaltungssystems (PVS) lässt sich ein Ausdruck erstellen, der notfalls auch zu Information der Krankenkasse dienen kann. Gedruckt wird wahlweise im Format A4 oder A5 auf normales Druckerpapier. In den meisten Fällen dürfte ein Laser- oder Tintenstrahldrucker die wirtschaftlichste Option sein; bei guter Lesbarkeit der Ausdrucke ist auch ein Nadeldrucker möglich.

Technische Voraussetzungen für die eAU

  • Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI)
    • mindestens: TI-Konnektor auf eHealth-Standard (PTV3)
    • empfohlen: TI-Konnektor auf ePA-Standard (PTV4+) mit Komfortsignatur
  • KIM-Dienst
  • Praxisverwaltungssystem-Update für die eAU
  • elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) mindestens der Generation 2.0

Informationen zu den notwendigen Updates erhalten Sie bei Ihrem TI-Anbieter bzw. IT-Dienstleister. Dort erfahren Sie auch, wie Sie einen KIM-Dienst bestellen und installieren. Den elektronischen Heilberufsausweis, den Sie für die qualifizierte elektronische Signatur brauchen, bestellen Sie im Portal der Landesärztekammer.

Empfehlung: Jetzt Voraussetzungen für eAU schaffen

Falls Sie die AU auch nach dem 1. Juli 2022 noch nicht digital übermitteln, haben Sie von KV-Seite zunächst keine Sanktionen wie etwa Honorarkürzungen zu befürchten. Allerdings ist denkbar, dass Krankenkassen oder weitere Dritte das als Pflichtverstoß disziplinarisch beanstanden. Bedenken Sie auch, dass es nicht mehr möglich sein wird, das Formular Muster 1 über den Kohlhammer Verlag zu bestellen. Kohlhammer verfügt nur noch über wenige Restbestände des Vordrucks für die Arbeits­unfähigkeits­bescheinigung.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) rät, schnellstmöglich auf das neue, digitale Verfahren umzustellen und die dafür notwendigen Komponenten (KIM-Dienst, eHBA etc.) und Software-Updates zu installieren und einzubinden.

Kosten und Finanzierung

Die Finanzierungspauschalen (siehe KBV-PraxisInfo) für die notwendigen Konnektor-Updates, KIM-Dienst und eHBA zahlen wir Ihnen automatisch mit Ihrer Abschlusszahlung, sobald wir anhand der entsprechenden Kennzeichen in Ihrer Quartalsabrechnung erkennen können, dass Sie die jeweiligen Komponenten installiert haben. Sie müssen keine Rechnungen oder Nachweise einreichen.

Anhand der Anlage 22 zum Honorarbescheid können Sie die gezahlten Erstattungsbeträge nachvollziehen (Mitgliederportal → Menüpunkt „Praxisorganisation” → „Unterlagen einsehen (Dokumentenarchiv)” → Aktentyp „Meldung Telematikinfrastruktur”→ „Erstattung TI-Pauschale”.

Detaillierte Informationen zur eAU

Die KBV stellt für Haus- und Fachärzte eine ausführliche Praxisinformation zu eAU bereit, die das Ausstellen der eAU, das elektronische Signaturverfahren, die technischen Voraussetzungen und die Erstattung der Technikkosten näher erläutert.

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news-1631 Wed, 22 Jun 2022 10:47:00 +0200 Podologische Behandlung mit Nagelkorrekturspange ab 1. Juli 2022 verordnungsfähig https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/podologische-behandlung-mit-nagelkorrekturspange-ab-1-juli-2022-verordnungsfaehig Neue Diagnosegruppen UI 1 und UI 2 in den Heilmittelkatalog aufgenommen Mit der Änderung der Heilmittel-Richtlinie zum 1. Juli 2022 können Vertragsärzte eine Nagelspangenbehandlung bei eingewachsenen Zehennägeln als Heilmittel verordnen. Diese Behandlung kann jetzt auch von Podologen übernommen werden. Bisher war die Nagelspangenbehandlung eine ärztliche Leistung.

Verordnung auf Muster 13

Damit eine Nagelspangenbehandlung bei eingewachsenen Zehennägeln als Heilmittel verordnet werden kann, muss ein Unguis incarnatus (ICD-10: L60.0) in den Stadien 1, 2 oder 3 an den unteren Extremitäten vorliegen. Außerdem muss die Befestigung einer Nagelkorrekturspange ohne weitergehende Verletzung der geschädigten Haut oder des umliegenden, entzündlich veränderten Weichteilgewebes möglich sein. Die Behandlung von eingewachsenen Zehennägeln mittels Nagelkorrekturspange ist ein konservatives Verfahren.

Vertragsärzte verordnen eine Nagelspangenbehandlung auf dem Heilmittel-Formular (Muster 13). Dort kreuzen sie „Podologische Therapie“ an, tragen die Diagnose L60.0 und die entsprechende Diagnosegruppe nach dem Heilmittelkatalog ein (Ausfüllhilfe). Die Diagnosegruppe ergibt sich in Abhängigkeit vom Stadium des eingewachsenen Zehennagels:

  • UI 1 für Unguis incarnatus in Stadium 1
  • UI 2 für Unguis incarnatus in Stadium 2 oder 3

Im Stadium 1 können bis zu acht Behandlungseinheiten je Verordnung verschrieben werden. Um eine regelmäßige Wiedervorstellung beim behandelnden Arzt sicher­zu­stellen, ist die Höchstmenge in den Stadien 2 und 3 auf vier Einheiten je Verordnung begrenzt.

Stadien des eingewachsenen Zehennagels

  • Stadium 1
    Der Nagel beginnt seitlich in die Haut einzuwachsen. Die Haut schmerzt und beginnt sich zu entzünden.
  • Stadium 2
    Am Rand des eingewachsenen Nagels hat sich neues, entzündetes Gewebe (Granulationsgewebe) gebildet. Das Gewebe nässt und eitert.
  • Stadium 3
    Der betroffene Nagelbereich ist chronisch entzündet und eitert immer mal wieder. Das Granulationsgewebe wächst bereits über den Nagel.

Besonderheiten bei Behandlungen in den Stadien 2 und 3

  • Behandlungen in den Stadien 2 und 3 erfolgen nur in enger Abstimmung mit dem verordnenden Arzt.
  • Bei Verschlechterung des Krankheitsbildes oder Auftreten von Komplikationen, wie offenen Wunden, neu aufgetretenen oder zunehmenden Entzündungszeichen oder Eiterbildung, ist eine ärztliche Behandlung notwendig. In diesen Fällen informiert der Podologe die verordnende Praxis und weist den Patienten auf die Notwendigkeit einer Wiedervorstellung in der Arztpraxis hin.
  • Die Wundbehandlung und Wundkontrolle ist eine ärztliche Aufgabe.
  • Podologen müssen in den Stadien 2 und 3 vor der Nagelspangenbehandlung, bei einer Verschlechterung des Krankheitsbildes sowie nach Abschluss der Behandlung eine Fotodokumentation führen. Der verordnende Arzt kann bei Bedarf im Rahmen des Therapieberichts diese Fotodokumentation anfordern.

Ihre Praxisverwaltungssoftware wurde entsprechend angepasst.

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news-1632 Tue, 21 Jun 2022 14:18:03 +0200 Medizinische Reha: Neues Formular 61 gilt ab Juli 2022 https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/medizinische-reha-neues-formular-61-gilt-ab-juli-2022 Zusätzliche Angaben bei geriatrischer Reha und Dokumentation von Einwilligungen

Zum 1. Juli 2022 erfolgen wichtige Änderungen bei der Verordnung einer medizinischen Rehabilitation zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung. Die geänderte Rehabilitations-Richtlinie ermöglicht Versicherten ab 70 Jahren künftig eine geriatrische Reha auch ohne Prüfung durch die Krankenkasse. Dazu müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, die Sie als verordnende Praxis vorab abklären und dokumentieren müssen. Dabei spielen die Funktionstests eine besondere Rolle. Die Dokumentation erfolgt auf dem angepassten Muster 61, das ab 1. Juli 2022 (Stichtagsregelung) verwendet werden muss. 

Das sind die wesentlichen Neuerungen: 

  • Verordnen Sie Ihren Patienten ab 70 Jahren eine geriatrische Reha, muss aus der Verordnung hervorgehen, dass eine geriatrietypische Multimorbidität vorliegt. Zudem müssen Funktionstests durchgeführt und dokumentiert werden. Ist dies erfolgt, prüfen die Krankenkassen nur noch leistungsrechtliche Voraussetzungen. Folgende Kriterien sind abzuklären: 
    • ein erhöhtes Lebensalter: 70 Jahre oder älter und 
    • mindestens eine rehabegründende Funktionsdiagnose sowie
    • mindestens zwei geriatrietypische Diagnosen
    Geriatrietypische Diagnosen sind zum Beispiel chronische Schmerzen, Harninkontinenz, Muskelschwund und Muskelatrophie (Sarkopenie), Demenz oder Sturzneigung. Eine Übersicht der Funktionstests finden Sie in der Anlage I und eine Liste der geriatrietypischen Diagnosen in Anlage II der Vordruckerläuterungen zum Reha-Formular 
  • Auch bei allen anderen Indikationen der Reha können die Krankenkassen die Verordnung nicht mehr ohne Weiteres ablehnen. Von der medizinischen Einschätzung der verordnenden Ärzte und Psychotherapeuten darf die Krankenkasse nur abweichen, wenn eine von der Verordnung abweichende gutachterliche Stellungnahme des Medizinischen Dienstes (MD) vorliegt. 
  • Künftig müssen Sie Ihre Patienten vor der Reha-Verordnung fragen, ob sie einer Übersendung der gutachterlichen Stellungnahme des MD an die verordnende Praxis zustimmen und ob sie wollen, dass die Krankenkassenentscheidung an Dritte, zum Beispiel Angehörige oder Vertrauenspersonen, übermittelt wird. Die Entscheidung des Versicherten ist auf dem Formular zu dokumentieren.
  • Bei sogenannten Anschlussrehabilitationen nach einem Krankenhausaufenthalt entfällt bei bestimmten Krankheitsbildern ebenfalls die Vorab-Überprüfung der medizinischen Notwendigkeit durch die Krankenkassen.

Aufbau des neuen Muster 61

Struktur und Aufbau des Formulars 61 bleiben wie bisher. Es werden keine Änderungen am Formularteil A zur Prüfung des Kostenträgers oder Initiierung einer Reha-Beratung bei der Krankenkasse und/oder der Rentenversicherung vorgenommen. 

Die Änderungen betreffen ausschließlich die Formularteile zur Verordnung medizinischer Rehabilitation – konkret also Teil B, C und D sowie die Ergänzung um den neuen Teil E, der die nun gesetzlich vorgegebenen Einwilligungserklärungen abbildet.  

Sie dokumentieren auf dem neuen Formularteil E, ob der Versicherte die Einwilligungen erteilt hat oder nicht. Dazu kreuzen Sie im Abschnitt VIII das jeweilige Feld an. 

Die restlichen Felder des Formularteils E füllt der Versicherte aus, wenn er der Übermittlung der Krankenkassenentscheidung an Dritte zustimmt. Dort trägt er den Namen und die Anschrift der Person oder Einrichtung ein, die die Unterlagen erhalten soll.

Hinweis zur Vergütung

Die gesetzlich geforderten Neuerungen sind mit einem Mehraufwand für die Praxen verbunden. Um diesen im EBM abzubilden, finden aktuell Beratungen zwischen KBV und GKV-Spitzenverband statt.

Was sich konkret ändert und neu auf dem Reha-Formular 61 ist, hat die KBV in einer Praxisinfo zusammengefasst.

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news-1630 Tue, 21 Jun 2022 07:11:08 +0200 DeQS: Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie (DeQS PCI) und Nierenersatztherapie (NET) https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/deqs-perkutane-koronarintervention-und-koronarangiographie-deqs-pci-und-nierenersatztherapie-net Quartalsbericht jetzt im Mitgliederportal abrufbar

Für die Ärzte, die am datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherungsverfahren Perkutane Koronarintervention und Koronarangiographie (DeQS PCI) oder Nierenersatztherapie (NET) teilnehmen, steht der Quartalsbericht für das Quartal 1/2022 im Mitgliederportal zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) erstellt diesen Rückmeldebericht quartalsweise (Quartale 1 bis 3) aus den von Ihnen gelieferten Daten, um Ihnen anhand verschiedener Qualitätsindikatoren das Ergebnis Ihrer Arbeit widerzuspiegeln. Wir haben Ihren persönlichen Feedbackbericht für das Quartal 1/2022 aktuell im Mitgliederportal der KVBW für Sie hinterlegt.

So finden Sie Ihren persönlichen Feedbackbericht

  • Melden Sie sich im Mitgliederportal der KVBW wie gewohnt mit Benutzername und Kennwort an.
  • Wählen Sie auf der Startseite unter Services den Menüpunkt Praxisorganisation – Unterlagen einsehen (Dokumentenarchiv)” aus.
  • Wählen Sie unter Aktentyp Qualitätssicherung” aus und gehen Sie auf „Suchen”. Alternativ ist der Aufruf auch über die Ansicht „Neueste Dokumente” möglich.
  • Öffnen Sie durch Anklicken die Akte Quartalsberichte mit der Endung 20221.
  • Klicken Sie auf den Reiter „elektronische Dokumentation (eDoku)”. Hier finden Sie die Datei mit dem Zwischenbericht (Kennzeichen EDO-BSNR-20221).
  • Öffnen oder speichern Sie Ihre Datei. Die Eingabe Ihres selbst vergebenen Passwortes ist nicht mehr erforderlich.
  • Beim Öffnen der Datei werden eine oder mehrere Dateien sichtbar.
  • Klicken Sie die PDF-Datei mit der mittleren Kennzeichnung _LEAW_an. Dies ist Ihr persönlicher Zwischenbericht.
  • Unter der Kennzeichnung _AV finden Sie eine Liste der auffälligen Patienten/Fälle. 

Eine detaillierte bebilderte Anleitung, um Ihre Rückmeldeberichte im Mitgliederportal herunterzuladen und in Ihre Praxis-IT einzufügen, finden Sie unten als PDF.

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news-1629 Mon, 20 Jun 2022 14:31:59 +0200 Impfstoffe richtig beziehen https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/impfstoffe-richtig-beziehen Aktuelle Hinweise zur Twinrix, HPV- und Herpes zoster-Impfung Um zu verhindern, dass Krankenkassen Wirtschaftlichkeitsprüfungen beantragen, sollten Sie Fehler bei der Auswahl Ihrer Impfstoff-Bezugswege vermeiden. Anhand unserer Impfziffernübersicht können Sie sich stets über die aktuellen Regelungen zum Bezugsweg informieren. Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg informiert darüber in einer aktuellen Schnellinformation.

Hinweis zu Twinrix®

Seit dem 1. Mai 2019 erfolgt die Verordnung von Twinrix® auf Namen des Patienten und nicht mehr als Sprechstundenbedarf. Die Krankenkassen übernehmen nur dann die Kosten für den Kombinationsimpfstoff und die Impfung, wenn die Patienten eine medizinische oder berufliche Indikation nach Schutzimpfungs-Richtlinie für eine Impfung gegen Hepatitis A und B haben. Impfungen von Patienten ohne Anspruch nach Schutzimpfungs-Richtlinie (z. B. private Reiseschutzimpfungen) müssen privat verordnet und abgerechnet werden. 

Hinweis zu HPV- und Herpes zoster-Impfungen

Erfreulicherweise konnten wir uns mit den Krankenkassen in Baden-Württemberg darauf einigen, den Bezug von Impfstoffen für HPV- und Herpes zoster-Impfungen für weitere zwei Jahre über den Sprechstundenbedarf laufen zu lassen. Diese Regelung ist vorerst bis zum 30. Juni 2024 befristet. Das bedeutet für Sie, dass sich aktuell nichts ändert. Bitte beziehen Sie Ihre Impfstoffe für HPV- und Herpes zoster-Impfungen weiterhin über den Sprechstundenbedarf.

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news-1626 Tue, 14 Jun 2022 11:02:11 +0200 Psychotherapeuten können Videosprechstunde ab Juli flexibler einsetzen https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/psychotherapeuten-koennen-videosprechstunde-ab-juli-flexibler-einsetzen Neue EBM-Regelung ab Juli 2022

Die Videosprechstunde in der Psychotherapie kann ab 1. Juli flexibler eingesetzt werden. Die Obergrenze von 30 Prozent gilt dann - mit Ausnahme der Akutbehandlung - für alle per Video möglichen Leistungen der Richtlinien-Psychotherapie, sodass einzelne Leistungsbereiche bei Bedarf öfter per Video stattfinden können. Darauf haben sich KBV und Krankenkassen geeinigt.

Derzeit ist die Obergrenze, wonach bis zu 30 Prozent der psychotherapeutischen Leistungen des Kapitels 35 im EBM auch in der Videosprechstunde durchgeführt und abrechnet werden können, mit der jeweiligen Gebührenordnungsposition (GOP) im EBM verknüpft.

Ab Juli gilt diese Obergrenze nicht mehr bezogen auf jede einzelne GOP, sondern bezieht sich auf die Gesamtpunktzahl der im Quartal von einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten abgerechneten GOP des Kapitels 35, die grundsätzlich in der Videosprechstunde durchgeführt werden dürfen. Dadurch erhalten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mehr Spielraum.

So könnte eine Praxis zum Beispiel eine bestimmte Leistung bis zu 100 Prozent per Video durchführen, wenn andere videofähige Leistungen patientenübergreifend vergleichsweise häufig persönlich in der Praxis und nicht per Video erfolgen. Entscheidend ist, dass die Psychotherapeutin oder der Psychotherapeut die 30-Prozent-Marke patientenübergreifend insgesamt in einem Quartal nicht überschreitet.

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news-1615 Thu, 09 Jun 2022 11:05:00 +0200 Die Patientenbefragung PPCI – (k)eine Herausforderung für unsere Praxis?! https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/die-patientenbefragung-ppci-keine-herausforderung-fuer-unsere-praxis Fortbildungsveranstaltung für kardiologische Praxen

Invasiv-kardiologische Praxen stehen ab 1. Juli 2022 vor einer neuen Herausforderung: Der Verordnungsgeber hat zusätzlich zum datengestützten Qualitätssicherungsverfahren eine Patientenbefragung eingeführt, um zukünftig die Perspektive der Patienten besser berücksichtigen zu können. Das neue Verfahren stellt einige Anforderungen an die betroffenen Praxen. Im Rahmen einer Online-Infoveranstaltung werden wir die wichtigsten Punkte erklären und Ihnen zeigen, „wie es geht”. Die Informationsveranstaltung richtet sich an Ärzte sowie an alle Mitarbeitenden, die in den kardiologischen Praxen die Dokumentation der Perkutanen Koronarintervention/Koronarangiographie durchführen.

Es stehen Ihnen zwei Termine zur Auswahl: Mittwoch, 29. Juni 2022, 16 Uhr oder Samstag, 2. Juli 2022, 9 Uhr. Die Veranstaltungen sind kostenlos, die Teilnahme setzt die Anmeldung bei der Management-Akademie voraus.

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news-1624 Fri, 03 Jun 2022 12:19:15 +0200 Anspruch auf Zweitmeinung vor bestimmten Eingriffen am Herzen https://www.kvbawue.de/kvbw/aktuelles/news-artikel/anspruch-auf-zweitmeinung-vor-bestimmten-eingriffen-am-herzen Neue Abrechnungsgenehmigung für Kardiologen

Bei kathetergestützten elektrophysiologischen Herzuntersuchungen und Ablationen am Herzen haben Versicherte künftig Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung. Der entsprechende Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses ist jetzt in Kraft getreten, sodass Kardiologen eine Genehmigung erhalten können.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte im März die Details festgelegt – unter anderem wer bei dem neuen Verfahren Zweitmeiner sein darf, bei welchen Eingriffen dies möglich ist und was zur Zweitmeinung dazu gehört.

Nunmehr können Kardiologen eine Genehmigung bei ihrer Kassenärztlichen Vereinigung beantragen, wenn sie als Zweitmeiner tätig sein wollen. Die für die Abrechnung notwendigen Gebührenordnungspositionen sind bereits im EBM enthalten; die Anpassung des EBM im Kapitel 4 Versorgungsbereich Kinder- und Jugendmedizin zur Berechtigung der Berechnung der GOP 01645 erfolgt zeitnah.

Zweitmeinung nunmehr bei sieben Eingriffen möglich

Damit besteht nun bei sieben Eingriffen, soweit diese planbar sind, Anspruch auf eine Zweitmeinung. Neben dem neuen Verfahren sind dies bereits: Mandeloperationen (Tonsillektomie, Tonsillotomie), Gebärmutterentfernungen (Hysterektomien), arthroskopische Eingriffe an der Schulter, Amputationen beim diabetischen Fußsyndrom, Implantationen einer Knieendoprothese sowie Eingriffe an der Wirbelsäule.

Indikationsstellende Ärzte sind verpflichtet, Versicherte über ihren Rechtsanspruch auf eine Zweitmeinung zu informieren, wenn sie die Indikation für einen dieser planbaren Eingriffe stellen.

Kein Rechtsanspruch auf Zweitmeinung besteht bei solchen Eingriffen, die aufgrund von akuten traumatischen Ereignissen oder aufgrund von akut auftretenden neurologischen Komplikationen notwendig sind. Gleiches gilt bei Eingriffen aufgrund von Tumorerkrankungen, da in beiden Fällen die vorgegebene Mindestwartezeit vor der Zweitmeinung nicht adäquat ist.

Interaktion zwischen Erst- und Zweitmeinern

Grundsätzlich sind alle Ärzte, die eine Indikation für einen in der Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren (Zm-RL) benannten Eingriff stellen – und somit als „Erstmeiner“ tätig werden – verpflichtet, ihre Patienten über das Recht zur Einholung einer Zweitmeinung aufzuklären (vgl. § 6 Zm-RL).

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