FAQ Schutzimpfungen

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Die verschiedenen Buchstaben sind für die Abrechnung und Dokumentation wichtig. Folgende Buchstaben kommen zum Einsatz:

A
erste Dosis/Dosen einer Impfung (Grundimmunisierung, Indikationsimpfung, Standardimpfung)

Beispiel: 89301 A: erste Dosis einer Masern-, Mumps-, Röteln-Grundimmunisierung

B
letzte Dosis einer Impfung (Grundimmunisierung, Indikationsimpfung, Standardimpfung)

Beispiel: 89110 B: letzte Dosis einer HPV-Grundimmunisierung

R
Auffrischimpfung (nur gemäß Anlage 1 SI-RL; nach Grundimmunisierung, Indikationsimpfung, Standardimpfung)

Beispiel: 89201 R: Diphtherie-, Tetanus-Auffrischimpfung

V
erste Dosen einer Mehrfachimpfung bei beruflicher Indikation

Beispiel: 89105 V: erste Dosis einer Hepatitis-A-Impfung bei einer Medizinischen Fachangestellten

W
letzte Dosis einer Mehrfachimpfung bei beruflicher Indikation

Beispiel: 89105 W: letzte Dosis einer Hepatitis-A-Impfung bei einer Medizinischen Fachangestellten

X
Auffrischungsimpfung bei beruflicher Indikation

Beispiel: 89102 X: FSME-Auffrischimpfung bei einem Forstbeschäftigten

Y
Dosis einer Einzelimpfung bei beruflicher Indikation

Beispiel: 89112 Y: Einzeldosis einer Influenza-Impfung für eine Busfahrerin

Das Masernschutzgesetz regelt:

  • dass Eltern vor Aufnahme ihres Kindes in eine Kita oder Schule nachweisen müssen, dass diese gegen Masern geimpft oder bereits immun sind,
  • dass Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen oder in Gemeinschaftseinrichtungen Tätige geimpft sein oder ihre Immunität nachgewiesen haben müssen.

Die Inhalte des Masernschutzgesetzes gelten für GKV- und Privatpatienten in gleicher Weise.

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Das Gesetz ist am 1. März 2020 in Kraft. Beschäftigte oder Betreute der betreffenden Einrichtungen, die ab dem 1. März neu eingestellt oder betreut werden, müssen bei der Einstellung bzw. zu Beginn der Betreuung einen Masernschutz vorweisen.

Alle Personen, die am 1. März 2020 bereits in den betroffenen Einrichtungen betreut werden oder tätig sind, müssen bis zum 31. Juli 2021 einen Nachweis vorlegen.

Die Nachweispflicht eines Masernschutzes gilt für

  • in Gemeinschaftseinrichtungen betreute Kinder und Jugendliche
    z. B. in Kindetageseinrichtungen, Kinderhorte, Kindertagespflege, Schulen, Heime und sonstige Ausbildungseinrichtungen
  • in Gemeinschaftseinrichtungen Tätige (nach 1970 geboren) mit Kontakt zu Betreuten (siehe oben)
    z. B. Lehrerin, Erzieherin, Pflege- und Aufsichtstätigkeiten sowie Hausmeister, Küchen- oder Reinigungspersonal
  • in medizinischen Einrichtungen Tätige (nach 1970 geboren) mit Kontakt zu Patienten
    z. B. Arztpraxen, Krankenhäuser, Tageskliniken, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sowie dort tätige Personen wie Küchen- oder Reinigungspersonal, Verwaltungsmitarbeiter, technische Mitarbeiter
  • in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebrachte Personen (spätestens vier Wochen nach Aufnahme).

Daten des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass Erwachsene, die vor 1970 geboren wurden, eine Immunität gegen Masern von 95,5 % bis 99,3 % (in erster Linie durch eine durchgemachte Wildvirusinfektion) aufweisen.

Kinder ab einem Jahr müssen eine Masern-Schutzimpfung oder eine Masern-Immunität nachweisen. Kinder ab zwei Jahren und Erwachsene, die nach 1970 geboren sind, müssen mindestens zwei Masern-Schutzimpfungen oder ein ärztliches Zeugnis über eine ausreichende Immunität gegen Masern nachweisen. Die Immunität kann durch einen Bluttest (sog. Titerbestimmung) festgestellt werden. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für ein ärztliches Attest nicht und die Patienten müssen die Kosten daher selbst tragen.

Ohne ausreichenden Masernschutz dürfen Kinder nicht in Kitas aufgenommen werden und darf das Personal nicht in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen arbeiten. Für Personal und Kinder, die bereits vor dem 1. März 2020 in einer Gemeinschaftseinrichtung arbeiten oder betreut werden, gilt eine Übergangsfrist für den Nachweis bis zum 31. Juli 2021.

Der Nachweis ist gegenüber der Leitung der Einrichtung zu erbringen. Wenn der Nachweis nicht erbracht wird, benachrichtigt und übermittelt die Leitung der Einrichtung personenbezogene Angaben an das Gesundheitsamt.

Der Nachweis einer Immunität ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kosten müssen von den Patienten privat gezahlt werden. Bei fehlenden oder lückenhaften Impfdokumenten sowie bei Impfungen, die nicht im Impfausweis dokumentiert wurden, empfiehlt die STIKO eine Impfung. Diese ist Kassenleistung.

Nach 1970 geborene Beschäftigte in Gemeinschaftseinrichtungen und in medizinischen Einrichtungen müssen nachweisen, gegen Masern geimpft oder immun zu sein. Gleiches gilt für in Gemeinschaftseinrichtungen betreute Kinder und Jugendliche.

Der Masernschutz wird in der Regel durch eine vollständige Dokumentation im Impfausweis nachgewiesen.

Personen, die über eine Masern-Immunität aufgrund einer durchgemachten Infektion verfügen, weisen diese nach Titerbestimmung mit einem ärztlichen Attest nach.

Personen, die einen Masernschutz nachweisen müssen und die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können, müssen ein Attest vorlegen, um der Nachweispflicht nachzukommen.

Die Kosten für das ärztliche Attest können dem Patienten privat nach GOÄ in Rechnung gestellt werden.

Ein ärztliches Zeugnis bescheinigt das Vorliegen eines Masernschutzes oder einer Kontraindikation zur Masern-Impfung und sollte daher Folgendes enthalten:

  • Nachweis über einen ausreichenden Masern-Impfschutz
    Ein ausreichender Masern-Impfschutz besteht, wenn ab einem Alter von zwölf Monaten mindestens eine Schutzimpfung gegen Masern und ab einem Alter von 24 Monaten zwei Schutzimpfungen gegen Masern durchgeführt wurden.
  • Nachweis über ausreichende Masern-Immunität
    Ein ausreichender Masernschutz besteht auch, wenn eine Immunität gegen Masern vorliegt, zum Beispiel aufgrund einer zurückliegenden Infektion mit Masern. Die Immunität kann durch eine Blutuntersuchung im Labor festgestellt werden (keine Kassenleistung).
  • Nachweis über medizinische Kontraindikationen
    Manche Personen können sich aufgrund bestimmter Umstände, z. B. Schwangerschaft oder Beeinträchtigungen des Immunsystems, nicht impfen lassen. Personen, bei denen eine sogenannte medizinische Kontraindikation (dauernd oder vorübergehend) vorliegt, müssen dies durch ein ärztliches Zeugnis bescheinigen. Bei einer vorübergehenden Kontraindikation muss die Dauer, während der nicht geimpft werden kann, mitangegeben sein.

Die Kontraindikationen sind in den jeweiligen Fachinformationen der Masern-Impfstoffe aufgeführt. Als medizinische Kontraindikationen zur MMR-Impfung gelten danach:

  • akutes Fieber (> 38,5°C)
  • Schwangerschaft (nach der MMR-Impfung sollte eine Schwangerschaft vier Wochen vermieden werden)
  • bekannte Allergien gegen Bestandteile des Impfstoffs
  • Einschränkungen des Immunsystems in bestimmten Fällen (z. B. bei schwerer kombinierter Immundefizienz).

Personen, die gegen Hühnereiweiß allergisch sind, können die MMR-Impfung in der Regel trotzdem erhalten. Bei schwerer Hühnereiweißallergie mit starken Symptomen sollte unter besonderen Schutzmaßnahmen und anschließender Beobachtung (beispielsweise im Krankenhaus) geimpft werden.

Für die Impfung gegen Masern stehen in Deutschland aktuell ausschließlich Kombinationsimpfstoffe (gegen Masern-Mumps-Röteln (MMR) bzw. Masern-Mumps-Röteln-Varizellen (MMRV)) zur Verfügung. Ein Monoimpfstoff gegen Masern wird aktuell nicht vermarktet.

Grundimmunisierung:

  • Grundimmunisierung beginnend mit der ersten Impfdosis im Alter von elf bis 14 Monaten und Abschluss mit der zweiten Impfdosis vor Ende des zweiten Lebensjahres
  • bei bevorstehender Aufnahme bzw. bei Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung**: Grundimmunisierung ab einem Alter von neun Monaten.

Hinweise zur Umsetzung: Zweimalige Impfung vorzugsweise mit einem Kombinationsimpfstoff (MMR+V bzw. MMRV). Sofern die Erstimpfung im Alter von neun bis zehn Monaten erfolgt, soll die zweite Impfung bereits zu Beginn des zweiten Lebensjahres gegeben werden.

 

Standardimpfung:

Standardimpfung für nach 1970 geborene Personen ≥ 18 Jahre, die

  • ungeimpft sind oder
  • in der Kindheit nur einmal geimpft wurden oder
  • einen unklaren Impfstatus haben.

Hinweise zur Umsetzung: Einmalige Impfung vorzugsweise mit einem MMR-Kombinationsimpfstoff.

 

Berufliche Indikation:

Nach 1970 geborene Personen (einschließlich Auszubildende, Praktikanten, Studierende und ehrenamtlich Tätige) in folgenden Tätigkeitsbereichen:  

  • Medizinische Einrichtungen** inklusive Einrichtungen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe  
  • Tätigkeiten mit Kontakt zu potenziell infektiösem Material
  • Einrichtungen der Pflege*** 
  • Gemeinschaftseinrichtungen*
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern  
  • Fach-, Berufs- und Hochschulen

Hinweise zur Umsetzung: Insgesamt 2-malige Impfung mit einem MMR-Impfstoff (bei gleichzeitiger Indikation zur Varizellen-Impfung ggf. MMRV-Kombinationsimpfstoff verwenden). Die Anzahl der notwendigen Impfstoffdosen richtet sich nach den bisher dokumentierten Impfungen. Der MMR-Impfstoff kann auch bei bestehender Immunität gegen Mumps oder Röteln eingesetzt werden. 

* Gemeinschaftseinrichtungen sind Einrichtungen, in denen überwiegend Säuglinge, Kinder und Jugendliche betreut werden, insbesondere Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorte, Schulen oder sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime, Ferienlager und ähnliche Einrichtungen.

** Medizinische Einrichtungen sind: 

  1. Krankenhäuser,  
  2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,  
  3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, 
  4. Dialyseeinrichtungen,  
  5. Tageskliniken,  
  6. Entbindungseinrichtungen,  
  7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind, 
  8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,  
  9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,  
  10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden, und   
  11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen.

*** Einrichtungen der Pflege sind  

  • ambulante Pflegeeinrichtungen (Pflegedienste)
  • ambulante Betreuungseinrichtungen (Betreuungsdienste) 
  • stationäre Pflegeeinrichtungen (Pflegeheime; vollstationär und teilstationär)
Impfung gegenErste DosisZweite DosisVerordnung
Masern, Mumps, Röteln (MMR) (Grundimmunisierung)89301 A89301 BSSB
Masern, Mumps, Röteln (MMR)
(Standardimpfung; Einzeldosis)
89301 BSSB
Masern, Mumps, Röteln (MMR)
(berufliche Indikation)
89301 Y89301 WSSB

Bei beruflicher Indikation nach Anlage 1 zur Schutzimpfungs-Richtlinie kann zweimal zulasten der GKV geimpft werden.

Im Praxisalltag kann es vorkommen, dass eine Standardimpfung einer gesunden Person außerhalb des von der Schutzimpfungs-Richtlinie empfohlenen Alters geplant ist. Der folgenden Tabelle können Sie entnehmen, ab bzw. bis zu welchem Alter die entsprechenden Standardimpfungen als Nachholimpfung (= Grundimmunisierung bzw. Komplettierung einer unvollständigen Impfserie bei Kindern und Jugendlichen) zulasten der GKV möglich sind. (Für Indikationsimpfungen gelten diese Altersbereiche nicht, da diese – abgesehen von Einschränkungen in der Zulassung – altersunabhängig durchgeführt werden können.)

Tabelle 4: Zulässige Altersbereiche für Standardimpfungen

Standard­impfung gegenAlter, in dem die Standardimpfung zulasten der GKV verordnungs- und abrechnungsfähig istImpfziffer (Standard­impfung)Rechts­grundlage
Haemophilus influenzae B (Hib)STIKO-Empfehlung nur bis zum 5. Lebensjahr89103 A/BSTIKO­-Empfehlung
Hepatitis BNachholimpfung bis zum 18. Lebensjahr als Pflichtleistung möglich (Bezug über SSB)89106 A/B§ 11 Abs. 2
Schutzimpfungs­richtlinie (SI-RL)
HPVPersonen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Nachholimpfung bis zum 18. Lebensjahr* als Pflichtleistung möglich. Die Beendigung von Impfzyklen ist bis zur Vollendung des 19. Lebensjahrs möglich.89110 A/BAnlage 1 SI-RL
MMRNachholimpfung bis zum 18. Lebensjahr möglich. Einmalige Impfung für alle nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unvollständigem / unklarem Masern-Impfschutz bzw. zweimalige Impfung für unvollständig gegen Röteln geimpfte Frauen im gebärfähigen Alter89301 A/B§ 11 Abs. 2
SI-RL
Anlage 1 SI-RL
Meningokokken CNachholimpfung bis zum 18. Lebensjahr möglich89114§ 11 Abs. 2
SI-RL
Pneumokokken

2 Monate bis 2. Lebensjahr

Ab dem 61. Lebensjahr als einmalige (Standard-)Impfung möglich

89118 A/B

89119

Anlage 1 SI-RL, aktuelle STIKO-Empfehlung i. V. m. § 11 Abs. 1 SI-RL
Anlage 1 SI-RL
RotavirenAbschluss der Impfserie spätestens bis zum Alter von 24 (Rotarix®) bzw. 32 Wochen (RotaTeq®)89127 A/BAnlage 1 SI-RL
VarizellenNachholimpfung bis zum 18. Lebensjahr möglich89125 A/B§ 11 Abs. 2
SI-RL

*  Die Impfserie kann zulasten der GKV durchgeführt werden, wenn mindestens die erste Impfdosis vor dem 18. Geburtstag verabreicht wurde.

Erwachsene haben lediglich Anspruch auf das Nachholen der empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Polio. Bezüglich der Impfstoffauswahl und der zugelassenen Altersbereiche bitte Fachinformationen beachten!

Grundsätzlich gilt, dass Aktivimpfstoffe für postexpositionelle Impfungen (d. h. nach Verletzung oder möglicher Infektion) auf den Namen des Patienten zu verordnen sind (Kennzeichnung des Rezeptes mit „8“) und die Leistung nicht über die Impfziffer, sondern über die Versicherten-/Grundpauschale abgerechnet wird.
Für Passivimpfstoffe gelten divergierende Vorgaben.

Nähere Informationen finden Sie in Tabelle 5.

Tabelle 5: Verordnung von Aktiv- und Passivimpfstoff bei postexpositionellen Impfungen sowie Abrechnung der Impfung

Postexpositionelle Impfung gegenAktivimpfstoffPassivimpfstoff (Immunglobulin)Abrechnung
Hepatitis AVerordnung auf Namen des Patienten (Muster 16)Verordnung auf Namen des Patienten (Muster 16). Anwendung nur nach einer Exposition von Personen, für die eine Hepatitis A eine besonders große Gefahr darstellt (z. B. chronisch HBV- oder HCV-Infizierte).Abrechnung über Versicherten-/Grundpauschale. Die zweite Hepatitis-A-Impfdosis (nach 6 – 12 Monaten) wird bei fehlender Indikation privat verabreicht.
MasernVerordnung auf Namen des Patienten (Muster 16). Bitte Hinweise der STIKO zu postexpositionellen Impfungen beachten.Verordnung auf Namen des Patienten (Muster 16). Bitte Hinweise der STIKO zu postexpositionellen Impfungen beachten.Abrechnung über Versicherten-/Grundpauschale

Meningokokken
Verordnung auf Namen des Patienten (Muster 16). Die Impfempfehlung gilt für ungeimpfte Haushalts­kontakte oder enge Kontakte mit haushalts­ähnlichem Charakter (keine Beschränkung auf Kontakt­personen mit Immundefizienz).existiert nicht. Bei engem Kontakt wird eine Chemoprophylaxe empfohlen (bitte Hinweise der STIKO beachten).Abrechnung über Versicherten-/Grundpauschale
Tetanus*Verordnung über SSB (außer bei Arbeitsunfällen)
Tollwut*/**Verordnung auf Namen des Patienten (Muster 16)Verordnung auf Namen des Patienten (Muster 16)Abrechnung über Versicherten-/Grund­­pauschale

* Die Indikation für die Aktiv- und Passivimpfung hängt vom Impfstatus bzw. vom Grad der Exposition ab (Art der Wunde/Bissverletzung), siehe STIKO-Empfehlung.

** Bitte beachten Sie, dass die präventive Tollwut-Impfung ausschließlich bei erhöhter beruflicher Gefährdung gemäß Anlage 1 Schutzimpfungsrichtlinie (SI-RL) zulasten der GKV verordnet werden kann.

Letzte Aktualisierung: 16.10.2020