Terminservice-Gesetz (TSVG)

Wichtige Neuerungen auf einen Blick

Gesetzlich Versicherte sollen schneller Arzttermine bekommen. Das ist Ziel des „Gesetzes für schnellere Termine und bessere Versorgung“ (Terminservice- und Versorgungsgesetz, TSVG). Welche Änderungen wann greifen, lesen Sie hier. Zu einigen Themen verhandeln GKV-Spitzenverband und KBV noch Details. Wir informieren dann an dieser Stelle über die Beschlüsse und deren Bedeutung für Ihre Praxis.

Mehr Informationen zum TSVG

Was gilt ab wann und für wen?

Mindestsprechstunden

ab 11. Mai 2019

alle Ärzte


Terminvermittlung durch den Hausarzt

  • verpflichtende Vermittlung dringend erforderlicher Facharzttermine
    (Pflicht ab Mai, Vergütungsanreiz für Hausärzte ab September)
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  • extrabudgetäre Vergütung aller Hausarzt-Vermittlungsfälle für den Facharzt

ab 11. Mai 2019

Haus- und Fachärzte


Terminservicestelle (TSS)

ab 11. Mai 2019

Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten


Regressschutz

  • Verjährungsfrist 2 Jahre für Wirtschaftlichkeits- und Abrechnungsprüfungen
  • Arzneimittel, Heilmittel: Nachforderung begrenzt auf Kostendifferenz
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ab 11. Mai 2019

alle Ärzte


Terminservicestelle (TSS)

ab 1. September 2019

Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten


Terminvermittlung durch den Hausarzt

ab 1. September 2019

Hausärzte und Pädiater


Offene Sprechstunden

  • 5 Stunden pro Woche für Patienten ohne Termin
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  • extrabudgetäre Vergütung aller Leistungen im Behandlungsfall in der offenen Sprechstunde
    • Kennzeichnung Behandlungsfall (aktiv durch Arztpraxis in der Abrechnung)
    • Achtung: Bereinigung im ersten Jahr!
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ab 1. September 2019

Fachärzte (noch festzulegende grundversorgende Fachgruppen)


Neupatienten

  • extrabudgetäre Vergütung aller Leistungen im Behandlungsfall (Patient erstmals/nach zwei Jahren in der Praxis)
    • Kennzeichnung Behandlungsfall (aktiv durch Arztpraxis in der Abrechnung)
    • Achtung: Bereinigung im ersten Jahr!
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ab 1. September 2019

Fachärzte (noch festzulegende grundversorgende Fachgruppen)


Digitalisierung

  • elektronische Patientenakte (ePA)
  • elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

ab 1. Januar 2021

alle Ärzte


Kodierpflicht

  • verbindliche Kodierregeln für die Vergabe und Dokumentation von Diagnosen
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ab 1. Januar 2022

Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten

Letzte Aktualisierung: 12.06.2019