COVID-19-Impfung: Änderung in der Schutzimpfungs-Richtlinie

Standardimpfung für gesunde Erwachsene künftig ab 75 Jahren möglich

Die neue STIKO-Empfehlung zur COVID-19-Impfung wurde am 29. Oktober 2026 in die Schutzimpfungs-Richtlinie aufgenommen. 

Was hat sich geändert?

Für gesunde Erwachsene ist keine Standardimpfung zum Erreichen einer Basisimmunität mehr erforderlich. Die jährliche Auffrischimpfung (bisher für Personen ab 60 Jahren) ist künftig erst ab einem Alter von 75 Jahren möglich und löst die bisherige Standardimpfung ab. 

Die Empfehlung zum Erlangen einer Basisimmunität durch Impfung entfällt, da inzwischen ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist und eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hat.

Nach Auffassung der STIKO sind die meisten Erwachsenen (>95%) aufgrund einer bestehenden hybriden Immunität bereits gut gegen schwere COVID-19-Verläufe geschützt. Dies schließt auch gesunde Schwangere sowie Frauen im gebärfähigen Alter ein.

Der Passus „Auffrischimpfung“ entfällt. Die Impfung gegen COVID-19 soll einmal pro Saison bevorzugt im Spätsommer/Frühherbst jeden Jahres mit einem jeweils von der WHO oder der EMA empfohlenen Varianten-angepassten Impfstoff erfolgen.

Was bleibt bestehen?

Unabhängig vom Alter besteht weiterhin die Möglichkeit der Indikationsimpfung für Personen ab dem Alter von 6 Monaten mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung für einen schweren COVID-19 Verlauf infolge einer Grunderkrankung. Dies gilt auch bei beruflicher Indikation.

Bitte beachten!

  • Bezogen werden kann nur der Comirnaty® LP.8.1 (BioNTech/Pfizer) über das BAS. 
  • Die an die Variante XFG angepassten COVID-19-Impfstoffe für Personen ab 12 Jahren dürfen nicht zu Lasten der GKV verordnet werden.

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