Hygienemaßnahmen & Schutzausrüstung

Schützen Sie sich und Ihr Personal

Schutzkleidung & FFP2: Was muss ich wissen?

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Als KVBW-Mitglied können Sie über unsere Online-Bestellung » FFP2-Masken und weitere persönliche Schutzausrüstung (PSA) für Ihre Praxis kostenlos beziehen.

Nicht mehr als Sprechstundenbedarf

Keine Rechnungen mehr zur Kostenerstattung bei AOK oder KV einreichen!

Maskenpflicht in Praxen

Die Landesregierung gibt die Pflicht zum Tragen von OP-Masken oder FFP2 (respektive KN95 bzw. N95) in Praxen vor: Corona-Verordnung BW

Ärztliche Atteste Maskenbefreiung

Straf- und berufsrechtliche Risiken: Maskenpflicht Atteste: Juristische Darstellung

Wann welche Maske?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) liefert eine praktische Übersicht über verschiedene Arten von Masken und Atemschutz, deren Schutzniveau und Einsatzbereiche: SARS-CoV-2: Empfehlungen Schutzmasken

Pandemieplanung in der Arztpraxis

Checklisten und Mustervorlagen bietet die Broschüre „Pandemieplanung in der Arztpraxis. Eine Anleitung zum Umgang mit Corona“ unseres Kompetenzzentrums Hygiene und Medizinprodukte (CoC). Die Mustervorlagen z. B. „Ergänzung zum Hygieneplan bzgl. COVID-19“ oder „Hygieneplan für die COVID-19-Ambulanz“ finden sich auf der Homepage des CoC als anpassbare Word-Versionen.

Hygienemaßnahmen bei Corona-Verdachtsfällen

  • Zu Tests auf SARS-CoV-2 siehe Diagnostik & Testungen ».
  • Patienten mit Verdacht auf eine Infektion möglichst zum Ende der regulären Sprechstunde einbestellen. Ziel ist es, dass sie nicht mit anderen – insbesondere chronisch kranken – Patienten in Kontakt kommen (Praxisorganisation anpassen).
  • Patienten zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutz-Maske (MNS) – möglichst gemäß DIN EN 14683 – auffordern und dann nach Möglichkeit in einem separaten Raum unterbringen 
  • Abstand von von 1,5 bis 2 Metern einhalten, wann immer möglich
  • Tragen von persönlicher Schutzausrüstung je nach Art und Umfang der Exposition (z. B. Mund-Nasen-Schutz, Einweghandschuhe, FFP-Masken, Schutzkittel, Schutzbrille). Da die Übertragung von SARS-CoV-2 nach aktueller Studienlage auch über Aerosole erfolgt, werden Masken mit hohem Wirkungsgrad mittlerweile auch für Ärzte und Praxispersonal in folgenden Fällen empfohlen:
    • FFP2-Masken tragen beim Umgang mit Patienten mit (Verdacht auf) SARS-CoV-2-Infektion.
    • FFP3-Masken tragen bei Aerosol-bildenden Maßnahmen (z. B. Intubation, Bronchoskopie) bei Patienten mit (Verdacht auf) SARS-CoV-2-Infektion.  
  • Desinfektion der Kontaktflächen (mindestens mit begrenzt viruziden Mitteln)
  • Zufuhr von Frischluft sicherstellen. Dadurch sinkt die Zahl der Krankheitserreger in der Luft. Die Infektionsgefahr verringert sich durch Verdünnungseffekt. Freies Lüften erfolgt über Fenster und Türen (technisches Lüften über Raumluft-technische Anlagen und Sekundärluftgeräte).

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Nein. Die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) bzw. 2G-Regel ist nach der aktuellen Corona-Landesverordnung Baden-Württemberg in Arztpraxen nicht anzuwenden. Die Behandlung von Patienten ist weiterhin unter Berücksichtigung der Maskenpflicht, der AHA-Regelung und eines Praxishygienekonzepts durchzuführen. Die vertrags­ärztliche Behandlungspflicht überwiegt eine Einschränkung der Patienten­behandlung unter Anwendung der 3G-Regeln bzw. 2G-Regel.

Es gilt weiterhin generell in geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, die Maskenpflicht. Dabei ist mindestens eine medizinische Maske (DIN EN 14683:2019-10) zu tragen. Zulässig sind auch FFP2-Masken (DIN EN 149:2001) respektive KN95-/N95-/KF94-/KF95-Masken. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen.

Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten und auch bei jüngeren Patienten beobachtet wurden, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50 – 60 Jahren; 86 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter [Altersmedian: 82 Jahre])
  • männliches Geschlecht
  • Raucher (schwache Evidenz)
  • adipöse (BMI>30) und stark adipöse (BMI>35) Menschen
  • Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21)
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, ohne Rangfolge:
    • des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
    • chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
    • chronische Nieren- und Lebererkrankungen
    • psychiatrische Erkrankungen (z. B. Demenz)
    • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
    • Patienten mit einer Krebserkrankung
    • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)

Quelle: SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) des RKI

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt ein Merkblatt für ältere und chronisch kranke Menschen zum Coronavirus SARS-CoV-2 zur Verfügung, das sich als Aushang im Wartezimmer oder zur Information Ihrer Patienten eignet.

Das Robert Koch-Institut RKI hat im Epidemiologischen Bulletin 19/2021 auf Seite 7 eine Rangfolge der absoluten Risiken für schwere COVID-19-Erkrankungsverläufe gebildet, die Ärzten eine Orientierungshilfe für Impfentscheidungen geben kann.

Der Übertragungsweg des Coronavirus SARS-CoV-2 über Tröpfchen und Aerosole in der Raumluft rückt immer stärker in den Fokus epidemiologischer Untersuchungen. Das Hygieneteam der KVBW hat daher aktuelle Hinweise zum wirksamen Lüften als bedeutsame Schutzmaßnahme vor Coronavirus-Infektionen in Innenräumen in einem Überblickartikel für Sie zusammengestellt.

Die wichtigste Maßnahme: Zufuhr von Frischluft. Dadurch sinkt die Zahl der Krankheitserreger in der Luft; die Infektionsgefahr verringert sich durch Verdünnungseffekt.

Auch zum ergänzenden Infektionsschutz in der Pandemie durch Einsatz mobiler Raumluftreiniger finden Sie hier eine Veröffentlichung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Ein Arbeitskreis von Experten vereinbarte Ende März 2021 im Rahmen einer Bund-Länder-Empfehlung vereinfachte Regeln zum Umgang mit Abfällen aus Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19. Demnach ist sicherzustellen, dass die Abfälle: 

  • in zwei ineinander gestellten reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen (z. B. dickwandige Müllsäcke) gesammelt werden, 
  • weitgehend frei von Flüssigkeiten der Sammlung zugeführt werden, da größere Mengen an Flüssigkeiten grundsätzlich nicht über den Siedlungsabfall entsorgt werden dürfen, 
  • soweit Restmengen an Flüssigkeiten enthalten sind, durch Zugabe von saugfähigem Material (z. B. Zellstoff, Mull, Papier, sonstige aufsaugende und flüssigkeitsbindende Stoffe) das Auftreten freier Flüssigkeit in den Sammelbehältnissen verhindert wird und 
  • ohne weitere Verdichtung (Pressen) auf direktem Weg einer Abfallverbrennungsanlage zugeführt werden. Dann können diese gemeinsam mit Restabfällen aus den Haushalten entsorgt werden. Es wird empfohlen, vor der ersten Entsorgung mit dem Entsorger etwaige Anforderung (z. B. an die Bereitstellung) zu klären.

Das Robert Koch-Institut (RKI) weist darauf hin: 

  • Bei der Behandlung von Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind oder die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, fällt also nicht regelhaft Abfall mit Abfallschlüsselnummer ASN 18 01 03 („infektiöser Abfall“) an.
  • Nicht flüssige Abfälle aus der Behandlung von COVID-19-Patienten stellen unter Einhaltung der üblichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes und des Tragens geeigneter persönlicher Schutzausrüstung kein besonderes Infektionsrisiko dar und sind in aller Regel der ASN 18 01 04 zuzuordnen. Die Abfälle sind dabei stets in verschlossenen und reißfesten Plastiksäcken der Abfallsammlung zuzuführen.

Einschränkend gilt weiterhin: 

  • Spitze und scharfe Gegenstände sind wie üblich in standardisierten, bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen (Kanülenabwurfbehälter) zu sammeln und zu verpacken
  • In mikrobiologischen und labormedizinischen Einrichtungen erfolgt dagegen die Entsorgung von diagnostischen Abfällen weiterhin grundsätzlich gemäß LAGA Mitteilung 18 unter Berücksichtigung der TRBA 100 und 250.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) liefert eine praktische Übersicht über die verschiedenen Arten von Masken und Atemschutz, deren Schutzniveau und Einsatzbereiche in der Arbeitswelt im Zusammenhang mit SARS-CoV-2.  In aktualisierten Fassungen des Jahres 2021 ist das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) und von FFP1-Masken für Beschäftigte im Gesundheitswesen gestrichen.

Es gibt nur sehr wenige Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. Die Entscheidung, ob eine Bescheinigung ausgestellt wird, liegt beim behandelnden Arzt. Bitte beachten Sie die Juristische Darstellung unseres Rechtsbereichs zum Thema.

Hier einige Beispiele: 

  • Wenn Patienten erschwert atmen durch chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD, Asthma bronchiale). Allerdings gehören diese Personen auch zu den Risikogruppen bei COVID-19-Erkrankungen und sollten ganz besonders auf ihre eigene Sicherheit achten, wenn sie ohne Maske unterwegs sind. Gerade schwer Kranke müssen sich selbst schützen, wozu das Tragen einer Maske beitragen kann.
  • Wenn Personen als Begleitpersonen von Schwerhörigen, Gehörlosen oder von Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung unterwegs sind und eine sichere Kommunikation durch eine Mund-Nasen-Bedeckung dieser Begleitpersonen in Frage gestellt ist. 
  • Wenn Patienten unter kognitiven Einschränkungen leiden (z. B. Demenz, geistige Behinderung) und das Tragen von Masken für sie selbst mit erheblichem Stress verbunden ist.

Generell ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie Masken gewissenhaft tragen, um Infektionsrisiken zu begrenzen.

Aus der Corona-Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg (§ 3 Abs. 2) geht hervor, dass für Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen oder sonstigen zwingenden Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist, keine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht. Die Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gründe muss in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung erfolgen. Dabei ist Vorsicht geboten. Bitte beachten Sie die Juristische Darstellung unseres Rechtsbereichs zum Thema.

Da die Pflicht zum Tragen der Masken aus einer Rechtsverordnung der Landesregierung resultiert, kann der Arzt keine Befreiung von dieser Pflicht als solcher aussprechen. Allerdings ist es möglich, dass der Arzt dem Patienten attestiert, dass ihm aus medizinischen Gründen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne der Corona-Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Die gesundheitlichen Gründe müssen glaubhaft gemacht, das heißt, zur Überzeugung des Gegenübers dargelegt werden. Um den Patienten zu erleichtern, die gesundheitlichen Gründe nachvollziehbar darlegen zu können, kann ein Attest konkrete Angaben enthalten, wie sich das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf die Krankheit auswirkt. Für solche Angaben im Attest bedarf es in jedem Fall der Einwilligung des Patienten. Das Ausstellen des Attests, die Gründe und die Einwilligung des Patienten sollten aus der Dokumentation in der Patientenakte nachvollziehbar sein.

Folgende Mustervorlage können Sie nutzen:

Die Ausübung beruflicher Tätigkeiten gilt als triftiger Grund zum Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung. Unten finden Sie eine Mustervorlage für einen Passierschein, mit dem Sie Ihren Mitarbeiterinnen bestätigen können, dass sie in einer Praxis angestellt sind und zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung ihren Arbeitsplatz erreichen müssen.

Dokumente zum Download

Wir sehen eine Desinfektion von behandschuhten Händen als kritisch an.

Sowohl die WHO als auch die Kommission für Kranken­haus­hygiene und Infektionsprävention (KRINKO) benennen fünf Indikationen zur Hände­desinfektion, u. a. NACH dem Ausziehen der Handschuhe. Das Tragen von Handschuhen entbindet nicht von der Pflicht, die Hände zu desinfizieren, sondern der Wechsel von medizinischen Untersuchungs­handschuhen macht die Händedesinfektion zwingend erforderlich. 

Nur in ausgewählten Settings

Laut der KRINKO-Empfehlung „Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheits­wesens“ sollen behandschuhte Hände nur in Ausnahmefällen anstelle eines Handschuhwechsels desinfiziert werden, wenn andernfalls der Arbeitsablauf nicht gewährleistet werden kann z. B.

  • in Situationen, in denen ein häufiger Handschuhwechsel erforderlich, aber erfahrungsgemäß schwierig realisierbar ist bzw. der Wechsel zu einer Unterbrechung des Arbeitsflusses führt,
  • bei Tätigkeiten am selben Patienten, aber zwischenzeitlichem Kontakt mit unterschiedlich kontaminierten Körperbereichen, 
  • ggf. auch bei aufeinanderfolgenden Blutentnahmen bei mehreren Patienten (ohne dass weitere kontaminationsträchtige Tätigkeiten erfolgt sind).

Gefahr von Undichtigkeiten

Studien belegen, dass einige medizinische Handschuhfabrikate (die nach EU-Normen chemikalienbeständig sind) mehrmals mit bestimmten Wirkstoffen von Hände­desinfektions­mitteln in einer bestimmten Häufigkeit desinfiziert werden können, ohne dass es dabei zu Undichtigkeiten der Handschuhe kommt. 

Wurde ein Handschuh auf Desinfizierbarkeit (mit deklarierten Mitteln) und Dichtheit reproduzierbar geprüft, ist eine Desinfektion denkbar und kann eine Erleichterung im Praxisalltag darstellen. 

Eine maximale Tragedauer der Handschuhe von 30 min und maximal 5 Desinfektionen der Handschuhflächen darf nicht überschritten werden.

Welches Handschuhfabrikat? Welches Desinfektionsmittel?

Voraussetzungen, die einzuhalten sind:

  • Die Handschuhe müssen chemikalienbeständig gemäß EN 374 sein.
  • Die Handschuhe dürfen nicht sichtbar mit Blut, Sekreten oder Exkreten kontaminiert oder defekt sein.
  • Sowohl der Hersteller der Handschuhe als auch der Hersteller des Händedesinfektionsmittels müssen Angaben zur Kompatibilität der Produkte machen.

Coronavirus in der Risikogruppe 3

Der Erreger SARS-CoV-2 gehört zur Risikogruppe 3 der übertragbaren Krankheiten, woraus entsprechende Schutzmaßnahmen resultieren.

In der Corona-Pandemie gab es Phasen, in denen ein ressourcenschonender Umgang mit der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) wichtig war. Vor diesem Hintergrund wurde die Überlegung angestellt werden, den Verbrauch von Handschuhen durch eine Desinfektion dieser mit Händedesinfektionsmittel zu minimieren.

Aus den folgenden Gründen sehen wir eine Desinfektion von behandschuhten Händen allerdings als kritisch an:

  • In der derzeitigen Situation gehen wir nicht von einer kontinuierlichen Sicherstellung der Kompatibilität von Handschuhart und Händedesinfektionsmittel aus, weshalb die Desinfektion der Handschuhe möglicherweise zur Personalgefährdung führen kann.
  • In vielen Praxen kommen aktuell Desinfektionsmittel nach der Ausnahmeregelung der BAuA zur Anwendung und nicht ausschließlich VAH-gelistete Mittel, mit der Einwirkdauer von 30 Sekunden.
  • Möglicherweise stellt sich ein Gewöhnungseffekt auch für Zeiten ohne Materialknappheit ein.

Wenn Sie aktuell Bedarf an Schutzausrüstung für Ihre Praxis haben, nutzen Sie bitte unser Online-Bestellformular auf dieser Homepage. Wir beliefern Sie dann kostenlos.

Was Sie von uns bekommen:

  • Mund-Nasen-Schutz (MNS)
  • FFP2-Masken
  • Schutzkittel
  • Schutzbrillen
  • ggf. FFP3-Masken

Bitte Desinfektionsmittel und Handschuhe wie gewohnt selbst beschaffen und ausreichend einlagern.

Bestellanfrage Schutzausrüstung

Die derzeit beste erreichbare wissenschaftliche Beweislage auf der Grundlage epidemiologischer Beobachtungsstudien unterstreicht die Wirksamkeit der Hygienemaßnahmen. Ganz besonders gilt dies für die körperliche Distanzierung. Diese Evidenz kann als Grundlage für wissenschaftliche Leitlinien dienen. 

Dies ist das Ergebnis einer Übersichtsstudie (Metaanalyse) aus dem ersten Halbjahr 2020 im Auftrag der WHO durch die McMaster Universität in Hamilton, Canada. Die Recherche bezog sich auf 172 Beobachtungstudien in 16 Ländern und 6 Kontinenten. 44 Vergleichsstudien mit 25.697 Patienten wurden als relevant eingestuft und in die Metaanalyse einbezogen. 

Die maximale Beweiskraft ist jedoch erst mit einer randomisiert kontrollierten Studie (RCT) erreichbar. Die WHO hat eine solche Studie bei der McMaster Universität in Auftrag gegeben.

Mit dem CE-Zeichen dokumentieren Hersteller, dass ihr Produkt die EU-Richtlinien erfüllt. Derzeit werden Atemschutzmasken mit sehr ähnlich aussehenden gefälschten CE-Kennzeichen angeboten (CE = „China Export“). Bei Zweifeln gilt: „Finger weg!“ Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt Detailinformationen dazu, wie die originale CE-Kennzeichnung aussehen muss (Link unten).

Sämtliche Atemschutzmasken, die die KVBW selbst beschafft hat, erfüllen den geltenden Prüfstandard für den Einsatz gegen SARS-CoV-2 (COVID-19)! Das gilt auch für Masken ohne CE-Kennzeichen, die vergleichbaren Standards von Nicht-EU-Ländern entsprechen. Die Entscheidung, ob und von wem Sie zusätzlich weiteres Schutzmaterial beziehen, liegt in Ihrer Eigenverantwortung.

Das Robert Koch Institut (RKI) veranschaulicht jetzt in vier anschaulich bebilderten Anleitungen, wie Sie und Ihre Mitarbeiter Atemschutzmasken und Schutzbrillen sowie Schutzhandschuhe korrekt an- und ausziehen und was die häufigsten Fehler dabei sind. Bitte achten Sie immer darauf, alle Schritte genauso durchzuführen wie in der Anleitung vorgegeben. Nur so ist die maximale Sicherheitsleistung garantiert.

Atemschutzmaske und Schutzbrille sicher anlegen

Schutzbrille und Atemschutzmaske sicher ablegen

Schutzhandschuhe sicher ausziehen

Atemschutzmaske: Häufige Anwendungsfehler

Ja. Sollten Sie FFP2-Masken oder Mund-Nasen-Schutz (OP-Masken) benötigen, nutzen Sie bitte unser Online-Bestellformular: www.kvbawue.de/schutzbedarf

Wenn Sie aktuell Bedarf an Schutzausrüstung für Ihre Praxis haben, nutzen Sie bitte unser Online-Bestellformular: www.kvbawue.de/schutzbedarf Wir beliefern Sie dann kostenlos.

Bitte halten Sie hierzu Ihre lebenslange Arztnummer (LANR) bereit. Es genügt, wenn ein Arzt pro Praxis bestellt.

Nein. Es besteht keine Möglichkeit, Hände- und Flächendesinfektionsmittel über Sprechstundenbedarf (SSB) oder Materialkosten abzurechnen. Diese Kosten sind nach wie vor mit den allgemeinen Praxiskosten abgegolten.

Nein, da Schutzbrillen in der Regel nach Desinfektion/Sterilisierung wiederverwendbar und deshalb mit den Praxiskosten abgegolten sind.

Getragene Masken sollten Sie nach der Schicht entsorgen. Neben den Schutzstufen finden sich auf FFP-Masken noch weitere Kennzeichen. Diese gelten gleichermaßen für FFP1-Masken, FFP2-Masken und FFP3-Masken. FFP-Masken mit der Kennzeichnung NR (non reusable) sind zum Gebrauch für eine Schicht bestimmt.

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich „begrenzt viruzid” (wirksam gegen behüllte Viren), „begrenzt viruzid PLUS” oder „viruzid” anzuwenden.

Informationen zur Desinfektion bei Viren sind in der entsprechenden Stellungnahme des Arbeitskreises Viruzidie beim RKI enthalten. Geeignete Mittel enthalten die Liste der vom RKI geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren (RKI-Liste) und die Desinfektionsmittel-Liste des Verbundes für Angewandte Hygiene (VAH-Liste). Bei behördlich angeordneten Desinfektionsmaßnahmen ist die RKI-Liste heranzuziehen.

Letzte Aktualisierung: 19.10.2021