Suche: 
Nur Wörter mit zwei oder mehr Zeichen werden akzeptiert (maximal 200 Zeichen). Groß- und Kleinschreibung ist irrelevant.
Ein Leerzeichen zwischen den Begriffen entspricht einem UND (+): Jeder der Begriffe muss enthalten sein.
Ein Komma zwischen den Begriffen heißt ODER: Mindestens einer der Begriffe muss enthalten sein.
Ein Minuszeichen (-), das einem Wort vorangestellt wird, heißt NICHT: Dieser Begriff darf nicht enthalten sein.
Setzen Sie mehrere Wörter in Anführungszeichen („“), wird nach der ganzen Wortgruppe in exakt dieser Reihenfolge gesucht.
Ein Sternchen (*) vor oder hinter ein Suchwort dient als Platzhalter. Die Suche erfasst alle Begriffsvariationen, die diesen Wortbestandteil enthalten.
 

HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEN SEITEN DER
KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

K-Katalog ambulanter Operationen zum 1. April 2015 geändert – 31. März 2015Details
Katalog Krankenhaus ersetzender Operationen mit neuen OPS
 

31. März 2015 – Wie bereits angekündigt gibt es Änderungen im K-Katalog, die zum zweiten Quartal 2015 in Kraft treten. Grund für die Anpassung ist die Aktualisierung der operativen Prozeduren durch das DIMDI. Diese ziehen Änderungen in Anhang 2 EBM und folglich auch bei den K-Leistungen im K-Katalog nach sich. Zur besseren Orientierung sind die Streichungen und die neuen K-Leistungen farblich hervorgehoben.

Der Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) ist die amtliche Klassifikation zum Verschlüsseln von Operationen, Prozeduren und allgemein medizinischen Maßnahmen im stationären Bereich und beim ambulanten Operieren. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) passt jährlich den OPS an. Der Anhang 2 des EBM ist das Verzeichnis über die Zuordnung der Operationen und Prozeduren aus dem OPS zu den Leistungen der EBM-Kapitel 31 (Ambulante Operationen) und 36 (Belegärztliche Operationen).

Den K-Katalog Krankenhaus ersetzender ambulanter Operationen für das zweite Quartal 2015 finden Sie unten zum Download.


Direktkontakte
Abrechnungsberatung
Telefon: 0711 7875 3397
abrechnungsberatung@kvbawue.de

Downloadbare Dokumente
K-Katalog nach GOP 2015/2
K-Katalog nach OPS 2015/2

Artikel drucken
 
Großer Präventionspreis 2015 ausgeschrieben – 19. März 2015Details
Bewerben können sich Gesundheitsprojekte für Kinder, Jugendliche und deren Familien
 

19. März 2015 – Sozialministerin Katrin Altpeter hat Einrichtungen, Organisationen und private Initiativen in Baden-Württemberg, die Projekte zur Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder und Jugendliche anbieten, zur Teilnahme am Wettbewerb um den „Großen Präventionspreis 2015“ aufgerufen.

Der von der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg ausgeschriebene Wettbewerb legt den Schwerpunkt in diesem Jahr auf Initiativen, die auf gesundheitliche Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche abzielen. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 22. April möglich.

Eine Jury aus namhaften Vertretern aus Gesundheitswesen, Forschung und Praxis wird die eingereichten Bewerbungen bewerten und Nominierte und Preisträger auswählen. Ausgezeichnet werden Erst- und Zweitplatzierte in den Kategorien „Werdende Mütter und Eltern“, „Kinder von 0 - 3 Jahren“ sowie „Jugendliche von 13 – 18 Jahren“. Insgesamt werden 50.000 Euro Preisgelder vergeben.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Projekte in Baden-Württemberg, die

  • einen lebensweltorientierten Ansatz haben und auf die Herstellung von gesundheitlicher Chancengleichheit für Kinder, Jugendliche und deren Familien von Geburt an zielen,
  • besonders nachahmenswert, praxiserprobt und in ihrer Struktur übertragbar sind,
  • ihre Zielsetzung zur Gesundheitsförderung und Prävention konzeptionell beschrieben haben,
  • die Umsetzung des Konzepts nachhaltig anlegen, vor Ort umsetzen, unterstützende Partner miteinbeziehen und zu deren Vernetzung beitragen,
  • ihre Zielerreichung im Sinne von Qualitätsmanagement regelmäßig überprüfen und die Vorgehensweise optimieren.

Mehr Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Website der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg.


Downloadbare Dokumente
Präventionspreis 2015

Externe Links
Stiftung für gesundheitliche Prävention BW

Artikel drucken
 
Honorar für nicht-ärztlichen Praxisassistenten (NäPa) – Genehmigung beantragen! – 4. März 2015Details
Neue EBM-Ziffern GOP 03060, 03062 und 03063 ab Januar 2015
 

4. März 2015 – Ab Januar fördern die Krankenkassen mit zusätzlichem Honorar speziell qualifizierte, nicht-ärztliche Praxisassistentinnen (NäPa) in Hausarztpraxen. Der Vorstand der KVBW informiert in einer aktuellen Schnellinformation an die niedergelassenen Ärzte in Baden-Württemberg, die Sie unten zum Download finden, zu diesem Thema.


Genehmigungspflicht für GOP 03060, 03062 und 03063
Bitte beachten Sie, dass es sich bei den genannten GOP um genehmigungspflichtige Leistungen handelt. Beantragen Sie bitte umgehend die Abrechnungsgenehmigung, wenn Sie diese Leistungen noch im Quartal 1/2015 abrechnen wollen!  Das Antragsformulare finden Sie unten als PDF zum Download.

Die Krankenkassen haben gefordert, dass für die Förderung in der Abrechnung mit der KVBW auch sämtliche HzV-Fälle mit angegeben werden müssen. Die Meldung erfolgt aber ausschließlich durch eine Kennziffer (Pseudo-GOP 88192 oder 88194) und wird nur für die Fallzählungen gemäß EBM (hausärztliche Zusatzpauschale, Laborbudget, NäPa) berücksichtigt. Eine weitergehende Verwendung durch die KVBW erfolgt nicht.


Direktkontakte
Abrechnungsberatung
Telefon: 0711 7875 3397
abrechnungsberatung@kvbawue.de

Downloadbare Dokumente
Antrag Genehmigung NÄPA
Antrag VERAH/NäPA-Umschreibung
Merkblatt NäPa
Schnellinfo NäPa-Vergütung

Artikel drucken
 
Katz und Maus – so ein Graus – 18. Februar 2015Details
„Mit einem Körnchen Wahrheit und doch daneben“, Metke zum Notfallgutachten der Deutschen Krankenhausgesellschaft
 

Stuttgart, 18.02.2015 – Für den Vorstandvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Dr. med. Norbert Metke, ist das „Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) eine „dialektische Pflichtübung zur Vertretung von Partikularinteressen statt seriöser Analyse und themenbezogener Lösungsansätze“.

Metke stellte heute in Stuttgart fest: „Das Gutachten ist bedauerlicherweise ein weiterer Baustein in einer Kette von Versuchen einzelner sogenannter Vertreter der Krankenhäuser, denen an ihren Schreibtischen die Alltagsrealität der dort Arbeitenden nicht bekannt zu sein scheint, durch ein unnötiges Konfliktszenario mehr finanzielle Mittel in ihre Kassen zu lenken, statt an der Wirtschaftlichkeit der eigenen Strukturen zu arbeiten. Es stimmt skeptisch, wenn identische ambulante Behandlungen nur deshalb teurer sein sollen, weil sie am Krankenhaus stattfinden. Andererseits dokumentiert dies aber auch, dass das System nur durch den niedergelassenen Bereich finanzierbar ist und die beabsichtigte Öffnung der Krankenhäuser für die ambulante Versorgung schlechthin nicht leistbar sein dürfte.“

Metke weiter: „Wir wissen seit Langem, dass die Krankenhäuser im Notfalldienst eine Vielzahl von Patienten versorgen, die eigentlich zum ambulanten Bereitschaftsarzt gehören. Ursache hierfür ist die fehlende Patientensteuerung, aber auch die anzumahnende Eigenverantwortung des Patienten, der Krankenhäuser und Niedergelassene auch wegen Lappalien in Anspruch nimmt. Bedauerlicherweise fehlt der Politik auch im laufenden Gesetzgebungsverfahren der Mut, die Ursachen zu behandeln, statt an den Symptomen herumzudoktern. Aber daraus jetzt ein ‚Schwarzes-Peter-Spiel‘ zu machen und den Vertragsärzten die Verantwortung zu geben, ist durchsichtig und Büttenrede am Aschermittwoch statt seriöser Analyse mit Lösungsansatz.

Der DKG ist zuzustimmen, dass die hochqualitative Versorgung der Menschen im Land in Notfallsituationen mit 32 Euro pro Patient und Notfall nur schwer zu gewährleisten ist. Zu hinterfragen ist aber auch, warum der niedergelassene Bereich mit 25 Euro dasselbe zu leisten hat und die Krankenhäuser jetzt hierfür 120 Euro fordern. Sind diese Zahlen nicht vielmehr Spiegel einer Unterfinanzierung einzelner Bereiche des Systems angesichts des berechtigten Anspruchsverhaltens der Kranken und der Möglichkeiten der modernen Medizin heute?“

Metke fährt fort: „Es ist das Hochleistungssystem der niedergelassen Ärzte und Psychotherapeuten, die heute für einen nicht mehr akzeptablen Teil der Gesamtausgaben bundesweit mehr als 700 Millionen Patienten pro Jahr versorgen und das Gesundheitssystem überhaupt leistungsfähig und bezahlbar erhalten. Immer kürzere Liegezeiten in den Krankenhäusern, Verlagerung von stationären Aufgaben in den ambulanten Bereich und das bei zunehmend stationärem Leistungsbedarf sowie Ärzte- und Pflegekräftemangel in den Kliniken zeigen, dass der ambulante Bereich zunehmend Aufgaben des Krankenhauses erfüllt, zu der das Krankenhaus aus sich heraus nicht mehr in der Lage ist. Die Aufrechnung von Pflichten und angeblichen Versäumnissen beider Seiten ist Kleinkrämerei mit einem schalen Aschermittwochsgeschmack. Dies verunsichert nur die Patienten. Dabei leisten Klinik und Niedergelassene beide einen hervorragenden Anteil an der Patientenversorgung, um die wir weltweit beneidet werden.“

Auch für Dr. Johannes Fechner, den stellvertretenden KV-Vorsitzenden, stehen die Zeichen auf Kooperation statt auf Konfrontation: „Wir haben in Baden-Württemberg gemeinsam mit den Krankenhäusern eine Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes vorgenommen, von der auch die Krankenhäuser stark profitieren. Für die ambulante Versorgung am Wochenende und an Feiertagen haben wir ein praktisch flächendeckendes Netz von Notfallpraxen an Krankenhäusern eingerichtet und dabei eine einzigartige Kooperationsbereitschaft erfahren mit dem Ergebnis, dass wir Niedergelassenen nun die Patienten versorgen, die zu uns gehören, während die Krankenhäuser sich auf ihre Aufgaben konzentrieren können.“

Metke abschließend: „Wir schlagen den Kontrahenten und den sogenannten Gutachtern vor, auf Aschermittwochsreden zu verzichten und Lösungsansätze auf dem Boden der exzellenten baden-württembergischen Erfahrungen wahr zu nehmen, statt zum Abschluss der närrischen Zeit zu dieser beizutragen. Denn es gilt: Wir Baden-Württemberger können alles - außer Zoff.“


Artikel drucken