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HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEN SEITEN DER
KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

Abrechungsunterlagen 4/2012 im Mitgliederportal verfügbar – 16. Mai 2013Details
Verzögerungen bei Druck und Versand
 

16. Mai 2013 – In den vergangenen Tagen hat uns eine Reihe von Anfragen von Mitgliedern erreicht, die ihre Abrechnungsunterlagen für das Quartal 4/2012 noch nicht erhalten haben. Wir bitten hier zunächst vielmals um Entschuldigung. Selbstverständlich ist die Abrechnung pünktlich fertig gestellt und die Schlusszahlung zu dem angegebenen Termin ausgezahlt worden. Die Abrechnungsunterlagen befinden sich auch bereits im Mitgliederportal. Wer über einen entsprechenden Zugang verfügt, kann seine Abrechnungsunterlagen dort abrufen.

Probleme haben uns der Druck und der Versand bereitet. Hier sind diesmal mehrere Faktoren zusammengekommen, so dass sich der Versand leider verzögert hat. Der Dienstleister, der für uns den Versand durchführt, hat uns zugesichert, dass alle Abrechnungsunterlagen in dieser Woche noch in den Praxen sind.

Wir dürfen Sie daher herzlich bitten, noch bis Ende der Woche Geduld zu haben. Falls Ihre Abrechnungsunterlagen dann immer noch nicht eingetroffen sein sollten, geben Sie uns bitte Bescheid: am einfachsten bei der Abrechnungsberatung. Wir werden dann Ihre Abrechnungsunterlagen noch einmal ausdrucken und separat zuschicken.

Wir bitten nochmals um Entschuldigung für die Verzögerung und die Unannehmlichkeiten, die Ihnen dadurch entstanden sind.

Abrechnungsunterlagen über das Mitgliederportal abrufen, so geht’s:
Melden Sie sich mit Benutzername, Kennwort und gegebenenfalls Ihrer KV-Ident-Karte am Mitgliederportal an.

Wählen Sie im Auswahlmenü auf der linken Seite den Menüpunkt „Dokumentenarchiv“. Dort können Sie unter der Rubrik „Aktuelle Abrechnung“ Ihre zuletzt geladenen Abrechnungsunterlagen einsehen.


Direktkontakte
Abrechnungsberatung
Telefon: 0711 7875 3397
abrechnungsberatung@kvbawue.de

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Das dritte eHealth Forum Freiburg war ein voller Erfolg – 6. Mai 2013Details
250 Teilnehmer informierten sich über aktuelle Trends
 

Freiburg, 7. Mai 2013 Auf dem dritten eHealth Forum Freiburg am 4. Mai 2013 im „Haus der Ärzte“ wurden spannende telemedizinische Anwendungen aus allen Bereichen der Patientenversorgung präsentiert. Rund 250 Teilnehmer – Ärzte aus Klinik und Praxis, IT-Experten, Wissenschaftler und Vertreter der Industrie – nutzten die Tagung zur Information, zur Diskussion und zum Networking.

bwcon südwest e.V. und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg als Veranstalter zeigten sich mit dem Verlauf der Tagung sehr zufrieden: „Die gut besuchten Vorträge und die intensiven Diskussionen zeigen, dass wir die richtigen Themen ausgewählt und mit guten Referentinnen und Referenten besetzt haben“, so Stefan Leutzbach, Bezirksbeirat der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. „Die steigende Teilnehmerzahl und positive Stimmen von Besuchern und Ausstellern sind klare Zeugnisse dafür, dass unser Konzept aufgegangen ist“, freut sich Katja Schwab, Leiterin der Geschäftsstelle Freiburg von bwcon südwest.

Unter dem Motto „IT im Gesundheitswesen — Nutzen wir die Möglichkeiten!“ präsentierten rund 20 Referenten die Themen, die die Branche derzeit bewegen. Beim „Trendspotting eHealth“ am Vormittag reichte das Spektrum von der elektronischen Gesundheitskarte über Telekonsultations-Modelle und Gehirn-Computer-Schnittstellen bis hin zu Servicerobotern in der Pflege. Am Nachmittag fanden Impulsrunden zu den Schwerpunkten IT-optimierte Prozesse in Kliniken, Telemedizin, eBusiness und Ambient Assisted Living (AAL) statt.

Eines wurde auf der Tagung deutlich: Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien können dazu beitragen, die Herausforderungen der Zukunft wie Ärzte- und Pflegemangel besser zu meistern. Das eHealth-Forum Freiburg trägt auch dazu bei, aktuelle Entwicklungen bei den Ärzten bekannt zu machen und die Beteiligten der eHealth-Branche zusammenzubringen.

Die Referate und Fotos sind auf der Veranstaltungshomepage veröffentlicht (Link unten).

Videobeitrag: Drei Fragen an Stefan Leutzbach, Bezirksbeirat und Mitorganisator der e-Health-Forums Freiburg


Externe Links
eHealth Forum Freiburg

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DMP Asthma oder „Du kannst Dein Asthma kontrollieren“ – 6. Mai 2013Details
Eine Information der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) anlässlich des Weltasthmatages 2013
 

Stuttgart, 6. Mai 2013 – Allergien sind die häufigste Ursache des Asthmas im Kindes- und Jugendalter. Asthmapatienten reagieren selbst auf eigentlich harmlose Reize. Als Abwehrreaktion entzünden sich die Bronchien in der Lunge. Die entzündeten Bronchien verengen sich bis zur lebensbedrohlichen Atemnot. Was tun, wenn die Krankheit bleibt?

Weltweit nehmen Asthma und allergiebedingtes Asthma zu. Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leiden daran. Vor allem Kinder und Jugendliche sind betroffen. Etwa jedes achte Kind unter zehn Jahren und jedes zehnte Kind unter 15 Jahren ist an Asthma erkrankt. Asthma kann trockenen Husten, pfeifende Atmung und Luftnot (bei Kindern und Kleinkindern auch Bauchschmerzen) verursachen. Die Atemwege eines Asthmatikers reagieren mit Schleimbildung und Verengung der Bronchien überempfindlich auf normalerweise ungefährliche Stoffe oder Situationen, sogenannte Trigger.

Hyposensibilisierung oftmals erfolgreich

Eine Asthmaerkrankung wird durch verschiedene Untersuchungen festgestellt: Hierzu gehört neben der Befragung und körperlichen Untersuchung auch ein Lungenfunktionstest, den ein Lungenfacharzt oder Pneumologe durchführt. Mit Hilfe von Allergietests werden Allergene identifiziert. Oftmals ist eine Hyposensibilisierung, eine Art Impfung gegen die Allergie, erfolgreich. Am besten versucht man, die Allergie-Auslöser im Alltag zu meiden. Eine Linderung der Beschwerden kann durch eine medikamentöse Behandlung sowie Atemübungen und Asthmasport erreicht werden.

Der Weltasthmatag 2013 steht unter dem Motto: „You Can Control Your Asthma – „Du kannst Dein Asthma kontrollieren“. Wenn die Krankheit chronisch wird, empfiehlt die KVBW die Teilnahme an einem Asthmaversorgungsprogramm (Disease Management Programm, kurz: DMP). Patienten, die in ein DMP eingeschrieben sind, können sich sicher sein, dass ihre Versorgung durch Haus- und Fachärzte optimal aufeinander abgestimmt ist. Komplikationen und Folgeerkrankungen werden durch umfassende Betreuung und strukturierte Behandlung vermieden oder verzögert. Dafür sorgen neben Absprachen innerhalb der Ärzte auch Netzwerke mit medizinischen Hilfsberufen wie Physiotherapeuten. Nicht zuletzt wird der Patient selbst durch Patientenschulungsprogramme aktiv miteinbezogen. DMP ist Teil des Leistungskatalogs der Gesetzlichen Krankenkassen und kann ohne Zuzahlung in Anspruch genommen werden.

MedCall – das Patiententelefon
Weitere Informationen oder Hilfe bei der Suche nach einem Arzt oder Therapeuten, erhalten Patienten über die Online-Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg oder im persönlichen Gespräch mit den Mitarbeiterinnen des  Patiententelefons “MedCall – Ihr Infoservice rund um die Gesundheit”. Das Patiententelefon ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter 01805/63 32 255* erreichbar. (* 14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk maximal 42 Cent/Min.)

Weiterführende Informationen im Internet:
Mit der Arztsuche der KVBW finden Sie einen Arzt mit dem Fachgebiet Innere medizin mit dem Schwerpunkt „Pneumologie“ (= „Lungenfacharzt“) in Ihrer Nähe. Hausärzte, die für das Disease Management Programm Asthma qualifiziert sind, finden Sie mit der DMP-Suche.

Empfehlenswert ist auch die Patienten-Leitlinie „Asthma“ (Link unten).


Externe Links
Patienten-Leitlinie „Asthma

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Ein Herz für Möbelpacker oder: Neues von der Kulturrevolution – 30. April 2013Details
Metke kritisiert Lauterbachs Pläne zum Umzug von Ärzten
 

Stuttgart, 30.04.2013 – Mit sarkastischen Worten hat der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Norbert Metke, die Ankündigung von Prof. Dr. Karl Lauterbach kommentiert, wonach viele Ärzte mit Einführung der Bürgerversicherung umziehen müssten.

Lauterbach hatte auf einem Kongress am Wochenende in München die Verteilung der Kinderärzte zwischen zwei Kölner Stadtbezirken kritisiert. Metke sagte dazu in Stuttgart: „Wir finden es bemerkenswert, dass der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion sein Herz für die Möbelpacker zu Lasten der Ärzteschaft entdeckt hat. Anders kann seine Ankündigung nicht verstanden werden. Ärzte, die oft Hunderttausende von Euro in ihre bereits bestehenden Praxen investiert haben zu zwingen, an einen anderen Ort, sogar innerhalb der gleichen Stadt, umzuziehen. Dieses Vorgehen erinnert doch stark an die chinesische Kulturrevolution, wo Akademiker aufs Feld geschickt wurden oder an andere Einheits-Gesundheitssysteme wie etwa in Großbritannien, wo trotz Einheitsebene eine florierende Parallelversorgung von Selbstzahlern zu beobachten ist und zu einer echten Zwei-Klassen-Medizin geführt hat. Dies ist in der Bundesrepublik aber nicht der Fall, und das wollen wir auch zukünftig nicht.

Es zeigt auch noch einmal deutlich, wie Lauterbach den Begriff der Freiberuflichkeit für sich selbst definiert. Bislang ist zudem nicht bekannt, dass die Kinder in Köln medizinisch unterversorgt sind, nur weil die Eltern mit ihnen möglicherweise in einen anderen Stadtteil zum Arzt gehen müssen.“


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Verkennt die KBV den Praxisalltag? – 29. April 2013Details
Hausarzt-EBM stand im Mittelpunkt der Vertreterversammlung
 

Stuttgart, 29. April 2013 Der neue Hausarzt-EBM stand im Mittelpunkt der Vertreterversammlung vom 24. April. Regina Feldmann, stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), verteidigte die Reformpläne gegen die Kritik aus Baden-Württemberg.

Verkennt die KBV den Praxisalltag?
EBM-Reformen werden in Baden-Württemberg mit Skepsis aufgenommen, hatte doch die letzte EBM-Reform 2008 zu großen Verwerfungen innerhalb und zwischen den Fachgruppen geführt. Folgerichtig stand der neue Hausarzt-EBM im Mittelpunkt der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Bereits in seiner Begrüßungsrede wies VV-Vorsitzender Dr. Frank-Dieter Braun darauf hin, dass die Bundesdelegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes die Vorschläge der KBV für einen neuen Hausarzt-EBM abgelehnt hat. Intensiv konnten die Delegierten das Thema mit der stellvertretenden Vorsitzenden der KBV, Regina Feldmann, diskutieren. Sie verwies auf den gesetzlichen Auftrag, den EBM zu reformieren und dabei die Pauschalierung deutlich zu reduzieren. Gleichzeitig sei im vergangenen Jahr mit den Krankenkassen eine Erhöhung der Gesamtvergütung ausgehandelt worden, die für die Hausärzte bundesweit rund 125 Mio. Euro zusätzliche Mittel bedeute. Diese Mittel sollen aber nicht gleichmäßig auf alle Praxen verteilt, sondern geriatrische, palliativ-medizinische und sozialpädiatrische Leistungen strukturell fördern. Im Rahmen der EBM-Reform sollen ferner ohne zusätzliche Geldmittel mehr Einzelleistungen eingeführt werden. Auch die Versichertenpauschale soll reformiert werden: Technische und Gesprächs-Leistungen sollen stärker nach Alter gestaffelt werden.

Frau Feldmann hatte erwartungsgemäß keinen leichten Stand im Kreuzfeuer der Delegierten der KVBW. In einer emotionalen, aber sachlich geführten Debatte musste sie sich vorwerfen lassen, einen falschen Weg zu gehen. „Wegen ein paar Euro Vergütung zusätzlich den EBM grundlegend zu ändern, steht in keinem Verhältnis. Die Kosten für die Umstellung in den Praxen werden wesentlich höher sein als der Nutzen durch die höhere Vergütung“, wurde argumentiert. Oder: „In einem budgetierten System Einzelleistungen zu fördern, ist paradox.“ Erbittert wehrten sich die baden-württembergischen Ärzteverteter gegen die Aussicht, die neuen Ziffern nur über zeitaufwändige neue Qualifikationen abrechnen zu können. Das sei Zeit, die für die Patienten fehle.“ Regina Feldmann verteidigte die Reform als notwendig, um die hausärztlichen Leistungen im EBM besser abzubilden. Die Gastgeber indessen wiederholten ihre Forderung nach festen Preisen – der geplante EBM sei nicht mehr als eine erneute Umverteilung zwischen den Arztpraxen. Mit der Unterscheidung in atypische und typische Hausärzte spalte er zudem die Gruppe.

Empörung über den GKV-Spitzenverband
Neben dem Hausarzt-EBM spielte die Diskussion um Korruption in der Ärzteschaft eine wichtige Rolle in der Vertreterversammlung. KVBW-Chef Dr. Norbert Metke warf dem GKV-Spitzenverband vor, die Bevölkerung zur Denunziation aufzurufen. Wenige Tage zuvor war bekannt geworden, dass der GKV-Spitzenverband auf seiner Homepage ein Formular eingestellt hat, mit dem Patienten unter Angabe von „Tatort“, „Tatzeit“ und „Tatverdächtigter“ anonym Ärzte wegen „Fehlverhalten im Gesundheitssystem“ anzeigen können. Metke bedauerte vor allem, dass der GKV-Spitzenverband seine Ressourcen bevorzugt zur Gängelung der Ärzte als für die Verbesserung der Versorgung einsetze.

Bedarfsplanung
Die neue Bedarfsplanung stand im Mittelpunkt des Vortrages von KVBW-Vize Dr. Johannes Fechner. Ausgelöst durch das Versorgungsstrukturgesetz werden die Planungsbezirke für die Hausärzte kleiner. Aus den bislang 44 Planungsbezirken der Stadt- und Landkreise werden künftig 101. Die Verhältniszahlen werden neu berechnet und um einen Demografiefaktor ergänzt. Dadurch werden in Baden-Württemberg insgesamt 400 neue Hausarztsitze ausgewiesen. Fechner wies jedoch darauf hin, dass Ärzte fehlen, um die hinzugewonnenen Arztsitze auch besetzen zu können.

Wegfall der PKV
In ihrem Vortrag erläuterte Geschäftsführerin Susanne Lilie die Auswirkungen eines Wegfalls der Privaten Krankenversicherung (PKV) wie sie von SPD, Grünen und Linkspartei gefordert wird. Die Techniker-Krankenkasse hat hierzu eine Studie veröffentlicht, an der u. a. Prof. Dr. Jürgen Wasem (Unparteiischer Vorsitzender des Erweiterten Bewertungsausschusses) mitgewirkt hat. Je nach Modell der Umsetzung würde ein bundesweiter Kompensationsbedarf zwischen drei und sechs Milliarden Euro für die niedergelassenen Ärzte entstehen. Die Studie untersuchte verschiedene Mechanismen für die Verteilung zwischen den KVen, die für Baden-Württemberg erhebliche Auswirkungen hätten. Der Kompensationsbetrag differiert um mehr als 100 Mio. Euro. Unabhängig davon ist mit großen Umverteilungen zwischen und innerhalb der Arztgruppen zu rechnen, ausgelöst durch den unterschiedlich hohen Anteil an Privatpatienten.

Den Link zur Studie "Finanzielle Wirkung eines einheitlichen Vergütungssystems in der ambulanten ärztlichen Versorgung" finden Sie unten.


Externe Links
Studie "Finanzielle Wirkung eines einheitlichen Vergütungssystems in der ambulanten ärztlichen Versorgung"


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