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KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

Bewegung in der Diskussion um die Aufkaufregelung im Versorgungsstärkungsgesetz – 30. Januar 2015Details
Regierungskoalition will keine Verschlechterung der Versorgung
 

Stuttgart, 30. Januar 2015: Die Diskussion um die Aufkaufregelung im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz reißt nicht ab. Nach wie vor kritisieren die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und die Verbände von Ärzten und Psychotherapeuten das Vorhaben der Bundesregierung, die Übergabe von Praxen an einen Nachfolger zu erschweren, wenn die Praxis in einem Gebiet liegt, in dem eine rechnerische Überversorgung besteht.

„Wir brauchen dringend jeden niedergelassenen Arzt in Baden-Württemberg, um die Versorgung zu gewährleisten und sind daher froh um jede Praxis, die durch einen Nachfolger weitergeführt werden kann. Wir haben keinen Spielraum, um Arztsitze abzubauen. Vor allem stören wir uns daran, dass die Grenze für die Feststellung von Überversorgung aus unserer Sicht völlig unzureichend festgelegt ist, um daraus ein so gravierendes Instrument, wie die Schließung einer Praxis abzuleiten“, fasst der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Dr. Norbert Metke, die Kritik zusammen.

Rechnerische Überversorgung liegt nach den geltenden Bestimmungen dann vor, wenn das Kontingent von Arztsitzen in einem Gebiet um mehr als zehn Prozent überschritten ist. Kritisiert wird hierbei, dass die Berechnungsgrößen bereits zwanzig Jahre alt sind und viele systematische Mängel aufweisen. In Baden-Württemberg liegen derzeit etwa 2.500 Praxen über dieser Grenze. Dazu gehören haus-, vor allem aber fachärztliche Praxen.

Das letzte Wort haben immer die Ärzte
Als „positives Zeichen“ sieht Metke, dass in der Regierungskoalition sich in dieser Frage wohl Bewegung abzeichnet. So hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag aus Stuttgart, Mitglied des Gesundheitsausschusses und Berichterstatterin für das Gesetz in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion klargestellt, dass die Regierungskoalition keineswegs das Risiko einer Verschlechterung der Versorgung durch den Abbau von Arztsitzen anstrebe. Sie betonte, dass keine Praxis, die benötigt wird, vom Netz genommen werde. Wenn ein lokaler oder fachlicher Versorgungsbedarf bestehe, werde nachbesetzt. Das letzte Wort in dieser Frage hätten immer die Ärzte.

In einem Videobeitrag zu sehen ist, sagt Maag: „Es muss niemand Sorgen haben, weder der Arzt noch der Patient, dass Versorgung eingeschränkt wird. Auch in rechnerisch überversorgten Gebieten bleibt die Übergabe einer Praxis weiterhin möglich.“ Maag weiter: „Sicherlich ist die Grenze von 110 Prozent eine theoretische, rechnerische Lösung, die sicherlich nicht in jedem Fall passt. So haben auch namhafte Experten wie etwa der Vorsitzende des Sachverständigenrates eine Grenze von 200 Prozent vorgeschlagen.“ Maag kündigte denn auch an, im weiteren Gesetzgebungsverfahren eine entsprechende Anhebung der Grenze anzuregen.

Positive Signale aus Berlin
Für Metke wäre dies zwar keine Lösung des Problems, sieht darin aber dennoch einen gangbaren Weg für die weitere Diskussion hin zu einer Kompromisslösung.  Vor allem aber freue er sich, dass die Sorgen der Patienten und die Anregungen der Ärzteschaft aus Baden-Württemberg in Berlin ernst genommen werden. „Wir haben doch alle das gleiche Ziel, die Versorgung der Patienten mindestens auf dem heutigen Niveau zu halten. Umso mehr freuen wir uns über die positiven Signale und hoffen, dass sie sich in der gesamten Regierungskoalition durchsetzen. Wir werden daher das weitere Verfahren genau beobachten, denn entscheidend ist, was nachher im Gesetz steht.“


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K-Katalog ambulanter Operationen 2014 gilt fürs erste Quartal 2015 weiter – 29. Januar 2015Details
Version 2015 mit Änderungen kommt erst zum zweiten Quartal
 

29. Januar 2015 – Der K-Katalog 2015 ist aktuell noch in Abstimmung. Wir veröffentlichen ihn in Kürze unter dieser Rubrik auf der Homepage. Im ersten Quartal 2015 wird der K-Katalog 2014 mit dem OPS-Code 2014 weitergeführt. Änderungen kommen zum zweiten Quartal 2015. Sie ergeben sich aus einer Anpassung des OPS-Codes und damit des Anhang 2 EBM zum 1. April 2015.

Der Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) ist die amtliche Klassifikation zum Verschlüsseln von Operationen, Prozeduren und allgemein medizinischen Maßnahmen im stationären Bereich und beim ambulanten Operieren. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) passt jährlich den OPS an. Der Anhang 2 des EBM ist das Verzeichnis über die Zuordnung der Operationen und Prozeduren aus dem OPS zu den Leistungen der EBM-Kapitel 31 (Ambulante Operationen) und 36 (Belegärztliche Operationen).

Die Umstellung auf die Version 2015 erfolgt erst mit dem zweiten Quartal. Den K-Katalog Krankenhaus ersetzender ambulanter Operationen für das erste Quartal 2015 finden Sie unten zum Download.


Downloadbare Dokumente
K-Katalog nach GOP 2015/1
K-Katalog nach OPS 2015/1

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Neue Kinder-Jugend-Notfallpraxis am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim – 27. Januar 2015Details
Gemeinsame Pressemitteilung der KVBW, der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte des Main-Tauber-Kreises und des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim
 

Bad Mergentheim/Stuttgart, 27. Januar 2015 – Der ärztliche Bereitschaftsdienst für Kinder und Jugendliche im Main-Tauber-Kreis wird neu geregelt. Am 1. Februar 2015 eröffnet die neue Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim, die künftig für die Versorgung an den Wochenenden und Feiertagen zuständig sein wird.

Die Notfallpraxis für Kinder- und Jugendliche ist an den Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Zu diesen Öffnungs­zeiten können die Eltern mit ihren Kindern ohne Voranmeldung in die Notfallpraxis kommen. Telefonisch ist der Bereitschafts­dienst für Kinder und Jugendliche unter der zentralen Rufnummer 0180-6000214 (*) zu erreichen.


„Die neue Notfallpraxis ist Teil unserer Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Baden-Württemberg, in deren Rahmen wir zentrale Notfallpraxen an Krankenhäusern einrichten. Wir freuen uns, dass wir die Notfallpraxis gemeinsam mit dem Klinikum realisieren können“, begrüßte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Johannes Fechner, den Start.


Entlastung für die Notaufnahme

Für das Caritas-Krankenhaus ist die Eröffnung der Kinder- und Jugendlichen-Notfallpraxis ein weiterer wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit zwischen der Klinik und den niedergelassenen Ärzten. „Bereits bei der KV-Notfallpraxis für die erwachsenen Patienten, die seit einigen Monaten ebenfalls im Caritas-Krankenhaus angesiedelt ist, hat sich die Zusammenarbeit zwischen Klinik und KV-Notfallpraxis bewährt. Denn nicht alle Patienten, die in die zentrale Notaufnahme des Krankenhauses kommen sind Notfälle, die dringend einen stationären Aufenthalt benötigen“, betont der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Christoph Eingartner. „Diese Patienten können direkt die Notfallpraxis der niedergelassenen Ärzte anlaufen und dadurch lange Wartezeiten vermeiden. Künftig wird es nun eine zusätzliche Anlaufstelle speziell für Kinder und Jugendliche geben. Dies entlastet unsere Notaufnahme und wir haben mehr Zeit, uns um die schweren Notfälle zu kümmern“, so der Ärztliche Direktor. Dies bewähre sich vor allem an den Wochenenden und Feiertagen, wenn die KV-Notfallpraxen besetzt sind.“


Die Notfallpraxisbeauftragte, die Kinder- und Jugendärztin Dr. Isabel Kipp aus Bad Mergentheim, sieht in der neuen Notfallpraxis eine Reihe von Vorteilen für Patienten und Ärzte: „Für die Eltern gibt es mit der Notfallpraxis eine zentrale Adresse im Landkreis, an die sie sich wenden können. Eine Suche nach der diensthabenden Praxis entfällt. Die Infrastruktur der Klinik mit Röntgen oder Labor stehen der Versorgung der Kinder hier grundsätzlich zur Verfügung. Und wenn sich herausstellt, dass ein Patient doch stationär behandelt werden muss, ist er gleich am richtigen Ort. Außerdem freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen in der Klinik, mit denen wir uns austauschen können, wenn dies erforderlich ist.“

 

Dr. Fechner bedankte sich bei den Verantwortlichen des Caritas-Krankenhauses ausdrücklich für die konstruktive Zusammenarbeit. „Wir sind dem Caritas- Krankenhaus sehr dankbar für das große Engagement bei der Einrichtung der Notfallpraxen und die Unterstützung“, betonte der KV-Vorstand.

Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche am Caritas-Krankenhaus
Uhlandstraße 7,
97980 Bad Mergentheim

Sprechstundenzeiten:
An den Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 20 Uhr

Unter der Woche stehen die Kinder- und Jugendärzte außerhalb der Sprechstundenzeiten abwechselnd in ihren eigenen Praxen für den Bereitschaftsdienst zur Verfügung:
Montag, Dienstag, Donnerstag von 18 bis 20 Uhr
Mittwoch 13 bis 20 Uhr
Freitag 16 bis 20 Uhr

Nach 20 Uhr können sich die Eltern an den Bereitschaftsdienst für Kinder und Jugendliche wenden: Zentrale Rufnummer: 0180 – 6000214 (20 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, mobil max. 60 Cent/Anruf).

Bei dringenden Notfällen wenden Sie sich bitte direkt an die Notaufnahme des Caritas-Krankenhauses oder wählen Sie die Notrufnummer 112.


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Gute Erfahrungen mit der neuen Struktur im ärztlichen Notfalldienst – 16. Januar 2015Details
„Verbesserungen für die Patienten, die Ärzte und die Krankenhäuser“
 

Zum Jahresbeginn 2014 ist die neue Struktur im ärztlichen Bereitschaftsdienst im Land in Kraft getreten. Nach einem Jahr ziehen die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und die Krankenkassen eine positive Bilanz. KVBW-Vize Dr. Johannes Fechner sagte am Freitag in Stuttgart: "Mit der Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes haben die Patienten heute am Wochenende und an den Feiertagen in allen Stadt- und Landkreisen bis auf Tübingen 114 zentrale Notfallpraxen als Anlaufstellen. Sie sind meist an Krankenhäusern angesiedelt. Diese Struktur hat sich bewährt und wird von den Patienten gut angenommen." Vor allem habe sich gezeigt, dass die neue Struktur für alle Beteiligten Vorteile mit sich bringe: "Durch die festen Anlaufstellen müssen die Patienten nicht mehr recherchieren, welcher Arzt Bereitschaftsdienst hat, sie können ohne Voranmeldung in eine der Notfallpraxen kommen und werden dort versorgt. Auch die längeren Anfahrtswege haben sich nicht negativ ausgewirkt. Wir gewährleisten, dass die Patienten in Baden-Württemberg innerhalb von etwa 30 Minuten eine Notfallpraxis erreichen. Rund 80% der Einwohner benötigen sogar nur weniger als 20 Minuten." Nach Fechners Worten ist die Zufriedenheit unter den Patienten hoch: "Wir haben im Oktober unter den Patienten eine Umfrage durchgeführt und die Zufriedenheit mit dem Service der Notfallpraxen abgefragt. Die Ergebnisse sind ausgezeichnet: In fast allen Kategorien haben die Patienten Bestnoten erteilt. Besonders freut es uns, dass die Freundlichkeit des Personals und die Behandlung durch die Ärzte hervorragend benotet wurden, das ist eine tolle Anerkennung für die Teams. Insgesamt 95% der befragten Patientinnen und Patienten würden die Notfallpraxis weiterempfehlen."

 

Aber nicht nur für die Patienten, auch für die Ärzte und die Krankenhäuser habe die Reform große Vorteile mit sich gebracht: "Als wir 2011 mit der Reform begonnen haben, haben wir eine äußerst zersplitterte Struktur im Notfalldienst vorgefunden. Dies hat vor allem zu sehr unterschiedlichen Dienstbelastungen zwischen Stadt und Land geführt. Durch die Reform haben wir erreicht, dass die Ärzte nicht mehr als sieben Dienste im Jahr leisten müssen. In vielen Bezirken ist das eine drastische Reduzierung, da sie vorher teilweise mehr als 50 Dienste im Jahr hatten. Und die Krankenhäuser profitieren davon, weil wir ihre Notfallambulanz entlasten, so dass die dort tätigen Ärztinnen und Ärzte sich um die Patienten kümmern können, die auch wirklich eine Behandlung durch das Krankenhaus benötigen."

 

Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, betonte: "Wir haben den Reformansatz der KVBW von Anfang an unterstützt. Wir sehen hier ein großes Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen den ambulant tätigen Ärzten und den Krankenhäusern, die zu effizienteren Strukturen führt. Deshalb hat alleine die AOK Baden-Württemberg 2014 und 2015 jeweils rund 5 Millionen Euro für die Finanzierung bereitgestellt. Wir kommen damit - im Gegensatz zu den privaten Krankenversicherungen - unserem Beitrag nach. Außerdem begrüßen wir, dass die Notfallversorgung selbstverständlich auch die Versorgung der Patienten in den Selektivverträgen umfasst."

 

Für die B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg, zu der der BKK Landesverband Süd, die IKK classic, die Knappschaft und die Ersatzkassen gehören, stellt die Reform des Notfalldienstes einen wichtigen Baustein in der Versorgung dar. Der Leiter des Verbands der Ersatzkassen (vdek) - Landesvertretung Baden-Württemberg, Walter Scheller, stellte für die B 52-Verbändekooperation fest: "Für uns sind der Nutzen und die Verbesserung der Versorgung unserer Versicherten das Entscheidende. Wir wissen, dass der Notfalldienst für die niedergelassenen Ärzte eine große Belastung darstellt. Umso mehr begrüßen wir die Reform, weil sie durch die gleichmäßige Verteilung der Notfalldienste die Attraktivität des Arztberufes erhöht und damit einen Beitrag leistet, dass junge Mediziner sich auch in Zukunft in Baden-Württemberg niederlassen. Schließlich wissen wir aus zahlreichen Untersuchungen, dass für junge Mediziner die Belastung im Notfalldienst zu den Hauptkriterien für die Entscheidung über die Niederlassung gehört. Aus diesem Grund stellen wir für die Neuorganisation des Notfalldienstes jährlich über 6 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung."

 

Nach Fechners Worten hat das Projekt für die KVBW richtungsweisende Bedeutung. "Es ist das größte Projekt, das die KVBW bislang durchgeführt hat, die Reform hat nachhaltige Auswirkungen nicht nur für die Versorgung, sondern auch für die KVBW. Wir sind dadurch zentraler Dienstleister für unsere Mitglieder geworden, denn fast alle neu gegründeten Notfallpraxen sind in der Trägerschaft der KVBW, die damit sowohl das Personal als auch die Räumlichkeiten und die Ausstattung stellt. Wir bieten den Ärzten im Fahrdienst einen eigenen Fahrservice an und haben die Finanzierung auf eine transparente und einheitliche Basis gestellt. Die KVBW entlastet damit die Ärzte von vielen bürokratischen Aufgaben im Notfalldienst. So dass sich die Ärzte nur noch um das kümmern müssen, was eigentlich ihre Aufgabe ist: Patienten zu behandeln."

 

Fechner erläuterte den weiteren Fortgang der Reform: "Wir haben im fachärztlichen Bereich noch ein paar wenige Notfallpraxen, die wir gründen müssen. So wird am 1. Februar noch eine kinder- und jugendärztliche Notfallpraxis in Bad Mergentheim an den Start gehen. Auch eine Notfallpraxis in Tübingen werden wir wohl in diesem oder im nächsten Jahr gründen. Kurz vor Weihnachten haben wir mit den Landesverbänden des Deutschen Roten Kreuzes eine Vereinbarung über die Vermittlung der Anrufe geschlossen. Ab April 2015 werden damit alle Anrufe über die Leitstellen des DRK disponiert, so dass wir die Einsätze mit dem Notarzt und dem Rettungsdienst koordinieren können. Danach können wir die zentrale Rufnummer 116117 in Baden-Württemberg freischalten."

 

Der KVBW-Vize dankte den Krankenkassen für die große Unterstützung dieser Reform. "Wir wissen sehr wohl, dass eine solche Reform immer auch zu Unruhe unter den Patienten und Versicherten führt. Umso dankbarer sind wir den Krankenkassen für ihre Unterstützung." Fechner hob weiter die gute Zusammenarbeit mit der Politik und den Krankenhäusern hervor. "Wir haben sehr früh die Abgeordneten des Landtages, aber auch die Bürgermeister und Landräte mit einbezogen. Alle diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass wir eine solch umfangreiche Reform mit zahllosen lokalen Interessen weitgehend geräuschlos durchführen konnten."


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Honorarverhandlungen für 2015 abgeschlossen – 23. Dezember 2014Details
3,5 Prozent Honorarplus und Strukturförderungen ausgebaut
 

23.12.2014 – Kurz vor Weihnachten gab es bei den baden-württembergischen Honorarverhandlungen für 2015 eine Einigung. Ein Honorarplus in Höhe von 3,5 Prozent auf die morbiditätsorientierte Gesamtvergütung sowie der Erhalt sämtlicher extrabudgetärer Leistungen und Zusatzverträge, insbesondere DMP, bewertet der KVBW-Vorstand in einem aktuellen Rundschreiben an die Ärzte und Psychotherapeuten in Baden-Württemberg (unten zum Download) wie folgt: "Unter den aktuellen Rahmenbedingungen ein in der Tat gutes Ergebnis, welches zusätzlich vom Umfang der Einzelleistungen in der einzelnen Praxis abhängig ist."

Die Gesamtübersicht über besonders förderungswürdige Leistungen sowie die Einzelleistungen im 1. Quartal 2015 finden Sie unten zum Download.


Downloadbare Dokumente
Einzelleistungen & geförderte Leistungen 2015/1
Rundschreiben Honorar 2015

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