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KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

Einführung der Rufnummer 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst – 22. Mai 2015Details

22. Mai 2015 – Am 27. Mai 2015 wird die bundesweite Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117 in Baden-Württemberg eingeführt. Die wichtigsten Informationen haben wir in einer FAQ-Liste zusammengestellt (siehe PDF „Schnellinfo 116 117” unten).


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Rufnummern der fachärztlichen Notfalldienste
Schnellinfo 116117

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Hinweise zur Ausstellung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) – 8. Mai 2015Details
KVBW und Landesärztekammer veröffentlichen hilfreiche Broschüre
 

08.05.2015 – KVBW und Landesärztekammer haben gemeinsam eine hilfreiche Broschüre für die Praxis erstellt: Hinweise zur Ausstellung von Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen (AU) in der ambulanten und stationären Versorgung. Die Beratungs­praxis zeigt, dass es einen hohen Informationsbedarf bei den Ärzten gibt, in welchen Fällen, in welcher Form und mit welchem Inhalt ärztliche AU-Bescheinigungen ausgestellt werden müssen. Daher behandelt die Broschüre die grundlegenden Regelungen und erläutert das richtige Vorgehen. Grundsätzlich lassen sich folgende Fallgruppen unterscheiden:

Es gibt Bescheinigungen der Arbeitsunfähigkeit (AU)

  • im Rahmen der ambulanten ärztlichen Versorgung,
  • im Fall einer planbaren, stationären Behandlung,
  • bei Fortdauer der stationären Behandlung,
  • im Fall der stationäre Behandlung in einem Notfall.

Hinzu kommen Sonderfälle wie AU-Bescheinigungen für Arbeitslose oder Schwangere.

Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an den Rechtsbereich der KVBW.


Direktkontakte
Rechtsbereich
recht@kvbawue.de

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Broschüre Arbeitsunfähigkeit
Broschüre Arbeitsunfähigkeit (Kurzfassung)

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KV-Vorstände fordern personelle Konsequenzen an der KBV-Spitze – 4. Mai 2015Details
Interessen der Körperschaft und ihrer Mitglieder massiv geschädigt
 

5. Mai 2015 Auf einem Treffen in Frankfurt haben die Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen die Sachlage zu den Vorwürfen gegen die Spitze der KBV bewertet. Sie sind dabei zu dem Schluss gekommen, dass die Interessen der Körperschaft und ihrer Mitglieder massiv geschädigt wurden. Dabei geht es insbesondere um die Verquickungen zwischen dem Spitzenverband der Fachärzte und dem Amt des KBV-Vorsitzenden. Deswegen fordern Sie personelle Konsequenzen. „Dieser Vertrauensverlust ist irreparabel. Wir können uns eine weitere Zusammenarbeit mit dem derzeitigen KBV-Vorstand nicht mehr vorstellen. Deswegen ist ein Neuanfang an der Spitze der KBV unvermeidbar”, so die Vorstände.


Die Vorstände fordern den Vorsitzenden der Vertreterversammlung der KBV auf, vollstände Transparenz gegenüber der Vertreterversammlung herzustellen, die dann die notwendigen Entscheidungen treffen muss.


Die Kassenärztlichen Vereinigungen aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein, Saarland, Sachsen-Anhalt und Westfalen-Lippe vertreten mehr als zwei Drittel der niedergelassenen Vertragsärzte und -psychotherapeuten.

Zu diesem Thema informiert der Vorstand der KVBW in einer Schnellinformation (unten zum Download).


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Schnellinfo ASV

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eHealth Forum Freiburg: Was bringt das E-Health-Gesetz für Patienten und Ärzte? – 29. April 2015Details
Gemeinsame Pressmitteilung der KVBW und der bwcon südwest.
 

FREIBURG 29. April 2015 – Das geplante E-Health-Gesetz der Bundesregierung soll entscheidende Fortschritte bei der Vernetzung des Gesundheitswesens bringen. Es schafft unter anderem die Voraussetzungen dafür, dass Medikationspläne und Entlassbriefe zur Anwendung kommen können. Beim eHealth Forum am 9. Mai 2015 in Freiburg wird Oliver Schenk, Abteilungsleiter Grundsatzfragen im Bundesgesundheitsministerium, die Inhalte und Ziele des E-Health-Gesetzes vorstellen. Auch die Krankenkassen sehen für ihre Versicherten durch den Einsatz von E-Health-Anwendungen neue Perspektiven: Die Techniker Krankenkasse wird am Beispiel des digitalen Lotsen für Patienten zeigen, wie die Patientenversorgung durch eHealth ergänzt werden kann.

 

Podiumsdiskussion

Deutschland hinkt im internationalen Vergleich in Sachen Telemedizin hinter her. Neben Datenschutzbedenken scheitert eine umfassende Vernetzung bis heute auch an der Gesetzgebung. So ist zum Beispiel eine telemedizinische Fernbehandlung in Deutschland gesetzlich nicht zulässig. Bei der Podiumsdiskussion des eHealth Forum wird es deshalb um die Frage gehen: Was ist notwendig, damit Mobile Health und Telemedizin auch in Deutschland funktionieren? Dabei werden die Teilnehmer auf die Ergebnisse des „World Cafés“ zurückgreifen, das bereits Anfang März in Freiburg stattgefunden hat. Auf dem Podium diskutieren die Experten:

  • Oliver Schenk / Bundesministerium für Gesundheit, Berlin
  • Gilbert Mohr / KV Telematik, Berlin
  • Roland Sing / Sozialverband VdK Deutschland, Berlin
  • Rainer Beckers / ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin, Bochum
  • Dr. Michael Lauk / Baden-Württemberg: Connected e.V., Stuttgart
  • Stefan Leutzbach / Radiologe und Nuklearmediziner, Waldshut

 

Workshops

Am Nachmittag werden in 14 Kurzreferaten erfolgreiche eHealth-Anwendungen, laufende Projekte und Zukunftsvisionen vorgestellt. Die Themen reichen von „Apps in der Gesundheitsversorgung“, „Anwendungen im sicheren Netz der KVen“ bis hin zu „e-Reha“. Die Teilnehmer können zwischen verschiedenen Themenschwerpunkten wählen: Patienten-Selbstmanagement, Prozessoptimierung durch IT in Arztpraxen, Prozessoptimierung durch IT in Kliniken und Ambient Assisted Living (AAL). AAL2 Systeme sollen den Alltag von älteren Menschen unterstützen und ein selbstbestimmtes und aktives Leben der Menschen bis ins hohe Alter ermöglichen.

 

Ausstellung

Die Tagung wird von einer Fachausstellung begleitet. Auf rund 200 Quadratmetern Fläche präsentieren IT-Firmen, Medizintechniker und Institutionen aus dem Gesundheitswesen ihre Produkte und Dienstleistungen.

 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Am Samstag, den 9. Mai 2015 werden im „Haus der Ärzte“ in der Sundgauallee 27 in Freiburg rund 250 Besucher erwartet. Bereits zum fünften Mal präsentieren bwcon südwest und die Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) ein interessantes Programm zum Thema eHealth. „Wir bieten eine hochkarätige Veranstaltung, die viele Impulse für die praktische Arbeit liefert. Der Austausch aller Beteiligten – Ärzten, Patienten, Industrie, Verbände, Kostenträger und Selbstverwaltung – trägt dazu bei, Projekte für ein zukunftsorientiertes Gesundheitswesen zu initiieren oder voran zu bringen“, so Stefan Leutzbach, programmverantwortlicher Arzt und Bezirksbeirat der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Auch Dr. Michael Lauk, Vorstand des Partners bwcon südwest, ist vom Nutzen der Veranstaltung überzeugt: „Der jährliche Kongress fördert den Informationsaustausch zwischen Vertretern des Gesundheitswesens mit der Medizintechnik- und der IT-Branche. Dies trägt dazu bei, neue Produkte auf die Bedürfnisse der Anwender – in diesem Fall der Ärzte und Patienten – auszurichten“.

 

Informationen / Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erwünscht, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Das detaillierte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter: www.ehealth-forum-freiburg.de


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Mehr Steuerung der Patienten – 24. April 2015Details
KVBW-Vize Dr. Fechner zur CDU/CSU-Forderung nach Direktzugang zu Physio- und Ergotherapeuten oder Logopäden
 

Stuttgart, 24. April 2015 – Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Johannes Fechner, hält eine Diskussion um die Steuerung der Patienten für zwingend erforderlich. Anlass ist die Forderung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach einem direkten Zugang der Patienten zu den Anbietern von Heilmittel-Leistungen wie Physio- und Ergotherapeuten und Logopäden.

Fechner sagte am Dienstag in Stuttgart: „Wir begrüßen es, wenn die Politik die Frage aufwirft, ob das derzeitige System der fehlenden Steuerung von Patienten noch zeitgemäß ist und wie die Ärzte entlastet werden können.“ Aus seiner Sicht wird damit eines der Kernthemen der Gesundheitspolitik angesprochen. „Heute haben wir das System der unbegrenzten und ungesteuerten Inanspruchnahme von ärztlichen Leistungen durch Patienten. Vor allem die Facharztpraxen sind voll von Patienten, die nicht zwingend die Expertise des Spezialisten benötigen.“ Dementsprechend forderten Experten seit langem eine klare Patientensteuerung mit einer zentralen Instanz, die die Koordination der Behandlung übernimmt.

Hausarzt als zentrale Instanz

„Der Sachverständigenrat für das Gesundheitswesen hat erst in seinem letzten Gutachten aus dem Sommer vergangenen Jahres eindeutig gefordert, dass diese Form des unbegrenzten Zugangs auf Dauer nicht finanzierbar ist und dementsprechend die Einführung einer Patientensteuerung angemahnt. Zentrale Instanz sollte der Hausarzt sein, da er als einziger den Überblick über die Krankengeschichte des Patienten hat. Als Lösung hat der Sachverständigenrat vorgeschlagen, die Patienten zu verpflichten, immer zuerst ihren Hausarzt aufzusuchen, bevor sie einen Facharzt in Anspruch nehmen. Andernfalls müssten sich die Patienten an den Kosten der Behandlung beteiligen. Ausnahmen wären beispielsweise Besuche bei Kinder-, Augen- und Frauenärzten. Wir halten das für eine gute Lösung, weil sie auch einkommens-schwächeren Patienten weiterhin die volle fachärztliche Versorgung ermöglicht.“

Ohne Steuerung steigen die Kosten

Vor diesem Hintergrund sieht Fechner wenig Spielraum für einen Abbau der Steuerung gegenüber den Heilmittelerbringern. „Es wäre ein Widerspruch, wenn wir auf der einen Seite mehr Steuerung einfordern, auf der anderen Seite aber bisherige Steuerungsinstrumente abbauen. „Wenn die Patienten selbst entscheiden können, wann sie zum Physiotherapeuten gehen, würde dies einerseits zu einer Kostensteigerung bei der Physiotherapie führen, andererseits würde dadurch die Häufigkeit der Arztbesuche nicht wesentlich verringert. Denn in den meisten Fällen werden neben der Physiotherapie auch Arzneimittel verschrieben oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt. Die Patienten müssen daher sowieso trotzdem zum Arzt.“

Fechner ergänzte: „Vergessen werden darf nicht, dass die Ärzte strengen Vorgaben für die Wirtschaftlichkeit ihrer Verordnungen unterliegen. Wenn die Patienten selbst entscheiden können, ob und wie oft sie zum Physiotherapeuten gehen, müsste in der Konsequenz die Androhung von Regressen bei Überschreitung des Verordnungsvolumens für die niedergelassenen Ärzte entfallen.“

Gleichwohl sieht Fechner Ansätze, die Einbeziehung der Physiotherapeuten zu verstärken. „Physiotherapeuten sind exzellent ausgebildet. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass die Ärzte die Notwendigkeit von Physiotherapie bestätigen, das anzuwendende Heilmittel aber nicht mehr vorschreiben. Die Physiotherapeuten würden zukünftig selbstständig die Behandlungsmethode und -dauer festlegen.“


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