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KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

Ab 1. Januar 2015 gilt nur noch die eGK – 15. August 2014Details

Ab 1. Januar 2015 gilt ausschließlich die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Gesetzlich krankenversicherte Patienten können dann nur noch mit der eGK den Arzt oder Psychotherapeuten aufsuchen. Auf diese Regelung haben sich KBV, KZBV und GKV-Spitzenverband geeinigt. Bei den Zahnärzten wird die Vereinbarung ebenfalls inhaltsgleich angepasst, sodass auch dort ab Januar 2015 die Krankenversichertenkarte nicht mehr akzeptiert wird.

KBV setzt in Verhandlungen Verlängerung für das vierte Quartal durch
Ursprünglich hatten die Kassen darauf bestanden, dass die Übergangsfrist für die alte Chipkarte bereits Ende September 2014 ende. Die KBV konnte in den Verhandlungen jedoch durchsetzen, dass die KVK noch ein Quartal länger verwendet werden kann. So haben Ärzte und Psychotherapeuten die Sicherheit, dass sie auch noch im vierten Quartal 2014 über die alte Karte abrechnen können.

Bei Versicherten ohne eGK: Privatvergütung
Ab 1. Januar 2015 wird die alte Krankenversichertenkarte für GKV-Kostenträger nicht mehr von der Praxisverwaltungssoftware akzeptiert und kann dann somit nicht mehr eingelesen werden. Die KVK ist dann nur noch für Versicherte sogenannter sonstiger Kostenträger (z.B. Heilfürsorge) sowie im Rahmen der Privatversicherung zulässig.
Bei Versicherten, die ab dem 1. Januar keine eGK vorlegen, darf nach Ablauf von zehn Tagen eine Privatvergütung verlangt werden (Ausnahme: Notfallbehandlung), die jedoch zurückzuzahlen ist, wenn ein gültiger Berechtigungsnachweis bis spätestens zum Quartalsende nachgereicht wird.

Die geänderte Vereinbarung zum Inhalt und zur Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte haben finden Sie untenstehend.


Downloadbare Dokumente
KBV-Praxisinformation eGK 8/14

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Mehr Planwirtschaft führt nicht zu mehr Terminen – 30. Juli 2014Details
KVBW-Vorstandsvorsitzender Dr. Metke zur Wartezeitendiskussion
 

Stuttgart, 30. Juli 2014 – Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Norbert Metke, hat die Ergebnisse der heute von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vorgestellten Patientenumfrage begrüßt. „Wenn 62 Prozent der Patienten innerhalb von drei Tagen einen Termin in einer Facharztpraxis erhalten, zeigt das, dass wir einen Zugang zur fachärztlichen Versorgung haben, die weltweit einzigartig ist. Wenn dann noch berücksichtigt wird, dass nur 20 Prozent länger als drei Wochen auf einen Termin warten mussten und dabei auch die zeitunkritischen Vorsorgeuntersuchungen mit enthalten sind, unterstreicht dies das Engagement der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten.“

Terminservicestellen beheben Ursachen für Wartezeiten nicht
Metke weiter: „Trotz dieser Ergebnisse steht außer Frage, dass es in den Augen der Patienten Wartezeiten bei Fachärzten gibt, die den Patienten zu lang erscheinen.“ Allerdings werden aus seiner Sicht die geplanten Terminservicestellen die Ursachen für Wartezeiten bei Facharztterminen in keiner Weise beheben. „Seit vielen Jahren leiden die Beteiligten im Gesundheitssystem an dem Versuch, durch planwirtschaftliche Maßnahmen das System zu steuern. Das hat schon im Sozialismus zum Bankrott geführt und funktioniert auch im Gesundheitssystem nicht, sondern führt zu viel Bürokratie und hohen Kosten. Das Vorhaben, Arzttermine zuteilen zu lassen und damit durch noch mehr Planwirtschaft einen Mangel zu beheben, mutet vor diesem Hintergrund reichlich kurios an. Wichtig ist es daher, die Ursachen zu bekämpfen, anstatt den Ärzten und den Kassenärztlichen Vereinigungen den schwarzen Peter zuzuschieben und diese für Rahmenbedingungen verantwortlich zu machen, die nicht in ihre primäre Zuständigkeit fallen.“

Weltweit einmaliges Leistungsspektrum bei Fachärzten
Für Metke haben Wartezeiten bei Fachärzten ganz eindeutig systembedingte Ursachen, für die die Ärzte keinesfalls verantwortlich zeichnen. „Wenn auf der einen Seite den Ärzten quartalsweise Kontingente an Patienten zugewiesen werden und die Zahl der Ärzte noch mehr beschränkt werden soll, auf der anderen Seite es aber möglich ist, dass Patienten ohne Begrenzung und jegliche Steuerung ärztliche Leistungen in Anspruch nehmen dürfen, Ärztehopping betreiben und Termine nicht einhalten, darf man sich nicht wundern, wenn es zu Wartezeiten kommt. Großes Lob gebührt den Fachärzten darüber hinaus dafür, dass sie heute ein Leistungsspektrum haben, welches weltweit einzigartig ist, und das dazu führt, dass die Patienten für viele Behandlungen nicht mehr ins Krankenhaus müssen sondern ambulant behandelt werden können.

Der KVBW-Chef bittet die Politik als besten Weg für alle, eine gemeinsame Lösung zu suchen. „Selbstverständlich werden wir die gesetzlichen Vorgaben, wenn sie denn so kommen sollten, umsetzen und eine Terminservicestelle einrichten. Ich warne nur vor zu hohen Erwartungen. Die KVBW kann natürlich nur begrenzt in die Terminvergabefreiheit ihrer Mitglieder eingreifen. Falls eine Anfrage kommt, werden wir daher schauen müssen, welcher Arzt dieser Fachgruppe einen Termin frei hat. Keine Rücksicht können wir damit auf Wünsche nehmen, bei einem bestimmten Arzt, wohnortnah, oder zu einer bestimmten Uhrzeit einen Termin zu bekommen. Die Patienten werden sich gegebenenfalls darauf einstellen müssen, längere Wege in Kauf nehmen zu müssen.“

Erforderlich wäre es für Metke, endlich die Budgetierungen aufzuheben und jede Behandlung dem Arzt und Psychotherapeuten zu vergüten. Weiter schlägt er vor für die Krankenkassen verpflichtende Elemente wie Patientensteuerung in die Gesetzgebung einzufügen, um eine sinnvolle und wirtschaftliche Inanspruchnahme der Ärzte auch im Kollektivsystem durch die Patienten zu ermöglichen.

Rahmenbedingungen ärztlicher Tätigkeit verbessern
Als schlechthin falsch bezeichnete Metke Äußerungen, dass Privatpatienten ausschlaggebend für die Wartezeiten bei Terminen wären. „So hat sich gezeigt, dass es Wartezeiten auch in Regionen gibt, wo es kaum Privatpatienten gibt. Der Rahmen ärztlicher Tätigkeit und der daraus resultierende Ärztemangel ist für die niedergelassenen Praxen und die Krankenhäuser das Problem. Wenn wir das nicht lösen, lösen wir nichts.“


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Kinder-Notfallpraxis feiert 10-jähriges Jubiläum – 28. Juli 2014Details
Gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und des St. Josefskrankenhauses Freiburg
 

Freiburg, den 28. Juli 2014 – Die Kinder-Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) feiert 10-jähriges Bestehen. Über 116.000 kleine Patienten wurden seit der Eröffnung am 1. Juli 2004 in der Notfallpraxis am St. Josefskrankenhaus behandelt. Von rund 9.000 Patienten im Jahr 2005 ist die Zahl der Patienten stetig gestiegen, im Jahr 2013 wurden rund 15.000 Patienten von den diensttuenden Ärzten versorgt. Die Notfallpraxis bietet Hilfe, wenn der eigene Kinderarzt außerhalb der üblichen Sprechzeiten nicht erreichbar ist.

„Mit der Anbindung der Notfallpraxis an das St. Josefskrankenhaus haben wir 2004 die richtige Entscheidung getroffen. Die Kinder-Notfallpraxis ist ein Erfolgsmodell – aktuell eröffnen wir in Baden-Württemberg weitere Kinder-Notfallpraxen nach dem Freiburger Vorbild“, bilanziert Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KVBW. Der Ärztliche Leiter der Kinder-Notfallpraxis, Dr. Bernhard von Maydell, ergänzt: „Die enge Kooperation mit dem Krankenhaus bringt Vorteile für Eltern und ihre erkrankten Kinder, für die beteiligten Ärzte und auch für das St. Josefskrankenhaus.“ Auch der Leitende Ärztliche Direktor des St. Josefskrankenhauses, Professor Dr. Johannes Forster, hebt die gute Kooperation hervor: „Die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen funktioniert einwandfrei. Tagsüber wird die Notfallambulanz entlastet und in den späten Nachtstunden übernehmen Ärzte der Kinderabteilung des St. Josefskrankenhauses den Dienst in der Notfallpraxis. So ist eine Versorgung der jungen Notfallpatienten rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche sichergestellt.“

Die Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche befindet sich am St. Josefskrankenhaus in der Sautierstraße 1 in 79104 Freiburg. Die Notfallpraxis ist Montag bis Donnerstag von 19.00 bis 7.30 Uhr, Freitag von 16.00 bis 8.00 Uhr und Samstag, Sonntag und an Feiertagen rund um die Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Notfallpraxis über die Rufnummer 0761/80998099 erreichbar.


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Modellversuch – Weniger Bürokratie für die häusliche Krankenpflege – 22. Juli 2014Details
Für Patientenzufriedenheit, Qualität und schlanke Arbeitsabläufe
 

Stuttgart, 22.7.2014 – Seit dem 1. Juli läuft in Baden-Württemberg ein Modellversuch der Kassenärztlichen Vereinigung sowie der Ersatzkassen zur Verordnung der häuslichen Krankenpflege: Bis zum Ende des Jahres bestimmen vier ausgewählte Sozialstationen im Land über Art und Umfang der Behandlungspflege selbst. Der Modellversuch wird von der Hochschule Esslingen wissenschaftlich begleitet. Im Zentrum der Evaluation stehen neben der Entlastung der Akteure die Patientenzufriedenheit, die Qualität der Behandlungspflege sowie verschlankte Arbeitsabläufe.

Im Verordnungsprozess häuslicher Krankenpflege kommt es immer wieder zu zeitintensiven Rückfragen zwischen Arzt, Pflegedienst und Krankenkasse als Kostenträger. Das ist gerade in Zeiten knapper personeller Ressourcen ein Ärgernis. Deshalb erproben jetzt rund 30 Ärzte mit vier ausgewählten Sozialstationen für Ersatzkassenpatienten einen verschlankten Ablauf auf Muster 12, dem Formular für die Verordnung häuslicher Krankenpflege. An dem Modellversuch beteiligt sind die Kirchliche Sozialstation Rheinfelden, die Sozialstation St. Verena Waldshut-Tiengen, die Sozialstation Wendlingen am Neckar und die Ökumenische Sozialstation Sindelfingen.

Der Arzt stellt bei dem Modellversuch wie gewohnt den Bedarf des Patienten an häuslicher Pflege fest, gibt die verordnungsrelevante Diagnose an und legt die Medikation fest. Die notwendigen Maßnahmen innerhalb der Behandlungspflege und die Häufigkeit bestimmt im Modellversuch aber die Pflegestation. Die Verantwortung für die Verordnung bleibt weiterhin beim Arzt. Im geänderten Ablauf des Verordnungsprozesses signiert der Arzt erst, nachdem er sich überzeugt hat, dass für den Patienten alles medizinisch Notwendige erbracht wird.

Kassen geben Vertrauensvorschuss
Walter Scheller, Leiter der vdek-Landesvertretung, erläutert:  „Die beantragten Maßnahmen gelten ohne Prüfung als genehmigt. Hier geben wir einen Vertrauensvorschuss.  Jede fünfte Verordnung des Modellversuchs wird aber anschließend auf die Plausibilität der Behandlungspflege geprüft. Konkret wird nachvollzogen, ob sich die gewählten Maßnahmen eignen oder ob alternative Maßnahmen besser geeignet wären. Außerdem wird nachvollzogen, ob die Häufigkeit medizinisch notwendig ist. Für uns sind hierbei jedoch die Patienten mit ihrer Einschätzung und Bewertung entscheidend. Mit den beteiligten Patienten wurde eine umfassende Vorerhebung durchgeführt, in welcher die häusliche Krankenpflege nach altem Verordnungsmuster erfasst und bewertet wurde. Die Fragebogenerhebung werden wir am Ende des Modellversuchs wiederholen und die Ergebnisse dann miteinander vergleichen.

Die beteiligten Sozialstationen sowie deren Spitzenverbände erhoffen sich aus dem Modellversuch eine Stärkung des gegenseitigen Vertrauens und mehr Verantwortung: „Als Pflegerinnen und Pfleger sind wir täglich mehrmals beim Pflegepatienten vor Ort. Es freut uns, dass wir in den kommenden Monaten zeigen dürfen, dass wir schnell und wirtschaftlich auf Veränderungen im Pflegehaushalt reagieren, die sich auf die Behandlungspflege auswirken.“

Ärzte von Bürokratie entlasten
Am Ende des Modellversuchs werden auch die teilnehmenden Pflegedienste und Ärzte in Telefoninterviews um ihre Bewertung gebeten. KV-Vize Dr. Fechner sieht im Modellversuch eine Chance, die Ärzte von Bürokratie zu entlasten und damit die ambulante Versorgung zukunftsfähiger zu machen: „Aus Umfragen wissen wir, dass ein Hausarzt rund ein Drittel seiner Zeit für administrative Aufgaben verwendet. Diese Zeit fehlt ihm für die Behandlung der Patienten. Gerade vor dem Hintergrund des drohenden Ärztemangels müssen wir die Abläufe Schritt für Schritt optimieren.“

Auch die einbezogenen Spitzenverbände der Leistungserbringer auf Landesebene sehen den Mehrwert im Abbau von Bürokratie und hoffen, dass sich nach Abschluss des Modellversuchs Erkenntnisse zur Entlastung der Pflegedienste im Land gewinnen und auf den Verordnungs- und Genehmigungsablauf generell übertragen lassen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter Modellversuch Verordnung häuslicher Krankenpflege bzw. unter unten stehendem Link.


Externe Links
vdek Landesvertretung Baden-Württemberg

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HNO-Notfallpraxis und Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche starten am Schwarzwald-Baar-Klinikum – 1. Juli 2014Details
Gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und des Schwarzwald-Baar-Klinikums
 

Stuttgart/Villingen-Schwenningen, 1. Juli 2014 – Am Schwarzwald-Baar-Klinikum wird am 1. Juli 2014 die Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche eröffnet. Am 5. Juli 2014 nimmt auch die HNO-Notfallpraxis ihren Betrieb auf. Die beiden fachärztlichen Notfallpraxen ergänzen die allgemeinmedizinische Notfallpraxis und komplettieren die ärztliche Versorgung der niedergelassenen Ärzte außerhalb der Sprechstundenzeiten.

Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche
Wenn ein Kind abends, nachts oder am Wochenende plötzlich erkrankt oder einen Unfall hat, bietet die Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche ärztliche Hilfe. Die beteiligten niedergelassenen Kinderärzte sind nicht mehr in ihren eigenen Praxen, sondern in den Räumen der Notfallpraxis am Schwarzwald-Baar-Klinikum tätig. Für die Eltern entfällt die Suche nach der Praxis des diensthabenden Arztes, stattdessen können sie sofort unangemeldet in die Notfallpraxis kommen. Die Kinder-Notfallpraxis ist Montag bis Freitag von 19 bis 21 Uhr geöffnet. Samstag, Sonntag und an Feiertagen ist die Praxis von 9 bis 21 Uhr besetzt.

HNO-Notfallpraxis
Wenn Bürger am Wochenende oder an Feiertagen Probleme im Hals- oder Ohren-Bereich haben, sind die niedergelassenen Hals-/Nasen-/Ohrenärzte für sie da. Die HNO-Notfallpraxis ist Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Telefonisch ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst über die zentrale Rufnummer 01805/19292–410 zu erreichen. Zu den Öffnungszeiten können die Bürger ohne vorherige telefonische Anmeldung direkt in die Notfallpraxen kommen. Patienten, die außerhalb der Öffnungszeiten eintreffen, werden von den Ärzten des Klinikums versorgt.

Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), begrüßt die Einrichtung der fachärztlichen Not-fallpraxen: „Die KVBW fördert die Gründung von Notfallpraxen durch die niedergelassenen Ärzte am Krankenhaus, weil damit zukunftsfähige Strukturen für die Versorgung der Patienten geschaffen werden. Mit den drei Notfallpraxen am Schwarzwald-Baar-Klinikum haben wir für alle Patienten geeignete Anlaufstellen geschaffen.“

Margita Geiger, Medizinische Direktorin des Schwarzwald-Baar-Klinikums, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärzten: „Wie schon im allgemeinmedizinischen Dienst besteht auch für die Fachärzte die Möglichkeit, bei Bedarf die Infrastruktur des Krankenhauses zu nutzen. Weiterer Vorteil: In sehr ernsten Fällen ist die stationäre Aufnahme sofort möglich.“

Die Notfallpraxen der KVBW am Schwarzwald-Baar-Klinikum
Klinikstraße 11 in 78052 Villingen-Schwenningen

Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche
Montag bis Freitag: 19 bis 21 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag: 9 bis 21 Uhr

HNO-Notfallpraxis
Samstag/Sonntag/Feiertag: 10 bis 20 Uhr

Notfallpraxis für Erwachsene
Freitag: 16 bis 23 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag: 8 bis 23 Uhr

Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes:
01805/19292–410


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