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KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

Mehr Steuerung der Patienten – 24. April 2014Details
KVBW-Vize Dr. Fechner zur CDU/CSU-Forderung nach Direktuzugang zu Physio- und Ergotherapeuten oder Logopäden
 

Stuttgart, 24. April 2015 – Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Johannes Fechner, hält eine Diskussion um die Steuerung der Patienten für zwingend erforderlich. Anlass ist die Forderung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nach einem direkten Zugang der Patienten zu den Anbietern von Heilmittel-Leistungen wie Physio- und Ergotherapeuten und Logopäden.

Fechner sagte am Dienstag in Stuttgart: „Wir begrüßen es, wenn die Politik die Frage aufwirft, ob das derzeitige System der fehlenden Steuerung von Patienten noch zeitgemäß ist und wie die Ärzte entlastet werden können.“ Aus seiner Sicht wird damit eines der Kernthemen der Gesundheitspolitik angesprochen. „Heute haben wir das System der unbegrenzten und ungesteuerten Inanspruchnahme von ärztlichen Leistungen durch Patienten. Vor allem die Facharztpraxen sind voll von Patienten, die nicht zwingend die Expertise des Spezialisten benötigen.“ Dementsprechend forderten Experten seit langem eine klare Patientensteuerung mit einer zentralen Instanz, die die Koordination der Behandlung übernimmt.

Hausarzt als zentrale Instanz

„Der Sachverständigenrat für das Gesundheitswesen hat erst in seinem letzten Gutachten aus dem Sommer vergangenen Jahres eindeutig gefordert, dass diese Form des unbegrenzten Zugangs auf Dauer nicht finanzierbar ist und dementsprechend die Einführung einer Patientensteuerung angemahnt. Zentrale Instanz sollte der Hausarzt sein, da er als einziger den Überblick über die Krankengeschichte des Patienten hat. Als Lösung hat der Sachverständigenrat vorgeschlagen, die Patienten zu verpflichten, immer zuerst ihren Hausarzt aufzusuchen, bevor sie einen Facharzt in Anspruch nehmen. Andernfalls müssten sich die Patienten an den Kosten der Behandlung beteiligen. Ausnahmen wären beispielsweise Besuche bei Kinder-, Augen- und Frauenärzten. Wir halten das für eine gute Lösung, weil sie auch einkommens-schwächeren Patienten weiterhin die volle fachärztliche Versorgung ermöglicht.“

Ohne Steuerung steigend die Kosten

Vor diesem Hintergrund sieht Fechner wenig Spielraum für einen Abbau der Steuerung gegenüber den Heilmittelerbringern. „Es wäre ein Widerspruch, wenn wir auf der einen Seite mehr Steuerung einfordern, auf der anderen Seite aber bisherige Steuerungsinstrumente abbauen. „Wenn die Patienten selbst entscheiden können, wann sie zum Physiotherapeuten gehen, würde dies einerseits zu einer Kostensteigerung bei der Physiotherapie führen, andererseits würde dadurch die Häufigkeit der Arztbesuche nicht wesentlich verringert. Denn in den meisten Fällen werden neben der Physiotherapie auch Arzneimittel verschrieben oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausgestellt. Die Patienten müssen daher sowieso trotzdem zum Arzt.“

Fechner ergänzte: „Vergessen werden darf nicht, dass die Ärzte strengen Vorgaben für die Wirtschaftlichkeit ihrer Verordnungen unterliegen. Wenn die Patienten selbst entscheiden können, ob und wie oft sie zum Physiotherapeuten gehen, müsste in der Konsequenz die Androhung von Regressen bei Überschreitung des Verordnungsvolumens für die niedergelassenen Ärzte entfallen.“

Gleichwohl sieht Fechner Ansätze, die Einbeziehung der Physiotherapeuten zu verstärken. „Physiotherapeuten sind exzellent ausgebildet. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass die Ärzte die Notwendigkeit von Physiotherapie bestätigen, das anzuwendende Heilmittel aber nicht mehr vorschreiben. Die Physiotherapeuten würden zukünftig selbstständig die Behandlungsmethode und -dauer festlegen.“


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Unverantwortlich! Menschliches Leid ist keine „Es lohnt sich nicht“-Frage – 20. April 2014Details
Landesverband der Dermatologen und Kassenärztliche Vereinigung kritisieren Bericht zum Hautkrebsscreening
 

Stuttgart, 20. April 2015 – Der Landesverband der Dermatologen und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg halten einen Bericht des Magazins „Kontraste“ zum Hautkrebsscreening für unverantwortlich. In dem Bericht des Magazins wird das Hautkrebsscreening als unnötig bezeichnet. Die Autoren berufen sich auf eine Studie, die bemängelt, dass die Sterblichkeit bei Hautkrebs nicht gesunken sei.

Der Vorsitzende des Landesverbandes der Dermatologen, der Heilbronner Hautarzt Dr. Bernd Salzer, sagte am Montag in Stuttgart: „Ich halte es für eine krasse Fehlinformation der Patienten, den Nutzen des Hautkrebsscreenings, welches ausgesprochen erfolgreich ist, in Frage zu stellen. Was sollen wir von einer Studie halten, die als Kriterium nur die Sterblichkeitsrate eines von mehreren Hautkrebstypen untersucht, dabei aber die anderen Hautkrebsarten vergisst und ebenso unberücksichtigt lässt, dass durch das Hautkrebsscreening insbesondere auch schwere Krankheitsverläufe verhindert werden?“

Auch der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Norbert Metke, zeigte wenig Verständnis für den Bericht. „Wir betreiben einen hohen Aufwand, um für mehr Prävention in der Bevölkerung zu werben, und müssen dann auch noch die Präventions-maßnahmen verteidigen. Bei der Prävention des Hautkrebses entdecken wir zusätzlich viele andere Tumore und insbesondere ihre Vorstufen. Wir ersparen den Menschen damit häufig schweres Leid. Prävention darf nie zu einer Frage werden, ob sie sich im Durchschnitt lohnt. Es zählt allein der Nutzen für den einzelnen Betroffenen.“

Für Dr. Salzer steht der Nutzen des Hautkrebsscreenings außer Frage. „Bei Männern und Frauen ist Hautkrebs ist die häufigste Krebsursache. Wir stellen in unseren Praxen fest, dass immer jüngere Patienten an Hautkrebs erkranken. Der besonders gefährliche schwarze Hautkrebs (Melanom) hat in den vergangenen 40 Jahren um 700 Prozent zugenommen. Gleichzeitig wissen wir, dass Hautkrebs, wenn er früh erkannt wird, die Krebsart ist, die fast immer geheilt werden kann. Wir haben heute in Deutschland nach der Schweiz die beste Überlebensrate bei Patienten, die einen schwarzen Hautkrebstyp aufweisen. Und unabhängig von der reinen Untersuchung sollte nicht vergessen werden, dass das Hautkrebsscreening auch eine Beratung in Sache Vorsorge gegen Hautkrebs beinhaltet. Da noch an der Sinnhaftigkeit des Hautkrebsscreenings zu zweifeln, ist für mich unverständlich.“

Der KVBW-Chef  sieht daher keine Veranlassung, die bisherige Haltung zum Hautkrebsscreening zu verändern. „Die Hautärzte gemeinsam mit vielen in der Hautkrebsprävention fortgebildeten Hausärzten, die Krankenkassen im Lande und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg haben ein vorbildliches Paket zur Hautkrebsvorsorge geschnürt. So ist der Kreis der Patienten, die ein Hautkrebsscreening in Anspruch nehmen können, in den letzten Jahren erweitert worden. Die Versicherten in Baden-Württemberg können damit auf ein erstklassiges Angebot zurückgreifen und werden sich nicht von Populismus auf dem Boden unvollständig erfolgter oder dargestellter Recherchen verunsichern lassen.“


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K-Katalog ambulanter Operationen zum 1. April 2015 geändert – 31. März 2015Details
Katalog Krankenhaus ersetzender Operationen mit neuen OPS
 

31. März 2015 – Wie bereits angekündigt gibt es Änderungen im K-Katalog, die zum zweiten Quartal 2015 in Kraft treten. Grund für die Anpassung ist die Aktualisierung der operativen Prozeduren durch das DIMDI. Diese ziehen Änderungen in Anhang 2 EBM und folglich auch bei den K-Leistungen im K-Katalog nach sich. Zur besseren Orientierung sind die Streichungen und die neuen K-Leistungen farblich hervorgehoben.

Der Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) ist die amtliche Klassifikation zum Verschlüsseln von Operationen, Prozeduren und allgemein medizinischen Maßnahmen im stationären Bereich und beim ambulanten Operieren. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) passt jährlich den OPS an. Der Anhang 2 des EBM ist das Verzeichnis über die Zuordnung der Operationen und Prozeduren aus dem OPS zu den Leistungen der EBM-Kapitel 31 (Ambulante Operationen) und 36 (Belegärztliche Operationen).

Den K-Katalog Krankenhaus ersetzender ambulanter Operationen für das zweite Quartal 2015 finden Sie unten zum Download.


Direktkontakte
Abrechnungsberatung
Telefon: 0711 7875 3397
abrechnungsberatung@kvbawue.de

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K-Katalog nach GOP 2015/2
K-Katalog nach OPS 2015/2

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Großer Präventionspreis 2015 ausgeschrieben – 19. März 2015Details
Bewerben können sich Gesundheitsprojekte für Kinder, Jugendliche und deren Familien noch bis 8. Mai
 

19. März 2015 – Sozialministerin Katrin Altpeter hat Einrichtungen, Organisationen und private Initiativen in Baden-Württemberg, die Projekte zur Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder und Jugendliche anbieten, zur Teilnahme am Wettbewerb um den „Großen Präventionspreis 2015“ aufgerufen.

Der von der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg ausgeschriebene Wettbewerb legt den Schwerpunkt in diesem Jahr auf Initiativen, die auf gesundheitliche Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche abzielen. Bewerbungen sind ab sofort bis zum 8. Mai (Bewerbungsschluss verlängert!) möglich.

Eine Jury aus namhaften Vertretern aus Gesundheitswesen, Forschung und Praxis wird die eingereichten Bewerbungen bewerten und Nominierte und Preisträger auswählen. Ausgezeichnet werden Erst- und Zweitplatzierte in den Kategorien „Werdende Mütter und Eltern“, „Kinder von 0 - 3 Jahren“ sowie „Jugendliche von 13 – 18 Jahren“. Insgesamt werden 50.000 Euro Preisgelder vergeben.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Projekte in Baden-Württemberg, die

  • einen lebensweltorientierten Ansatz haben und auf die Herstellung von gesundheitlicher Chancengleichheit für Kinder, Jugendliche und deren Familien von Geburt an zielen,
  • besonders nachahmenswert, praxiserprobt und in ihrer Struktur übertragbar sind,
  • ihre Zielsetzung zur Gesundheitsförderung und Prävention konzeptionell beschrieben haben,
  • die Umsetzung des Konzepts nachhaltig anlegen, vor Ort umsetzen, unterstützende Partner miteinbeziehen und zu deren Vernetzung beitragen,
  • ihre Zielerreichung im Sinne von Qualitätsmanagement regelmäßig überprüfen und die Vorgehensweise optimieren.

Mehr Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Website der Stiftung für gesundheitliche Prävention Baden-Württemberg.


Downloadbare Dokumente
Präventionspreis 2015

Externe Links
Stiftung für gesundheitliche Prävention BW

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Honorar für nicht-ärztlichen Praxisassistenten (NäPa) – Genehmigung beantragen! – 4. März 2015Details
Neue EBM-Ziffern GOP 03060, 03062 und 03063 ab Januar 2015
 

4. März 2015 – Ab Januar fördern die Krankenkassen mit zusätzlichem Honorar speziell qualifizierte, nicht-ärztliche Praxisassistentinnen (NäPa) in Hausarztpraxen. Der Vorstand der KVBW informiert in einer aktuellen Schnellinformation an die niedergelassenen Ärzte in Baden-Württemberg, die Sie unten zum Download finden, zu diesem Thema.


Genehmigungspflicht für GOP 03060, 03062 und 03063
Bitte beachten Sie, dass es sich bei den genannten GOP um genehmigungspflichtige Leistungen handelt. Beantragen Sie bitte umgehend die Abrechnungsgenehmigung, wenn Sie diese Leistungen noch im Quartal 1/2015 abrechnen wollen!  Das Antragsformulare finden Sie unten als PDF zum Download.

Die Krankenkassen haben gefordert, dass für die Förderung in der Abrechnung mit der KVBW auch sämtliche HzV-Fälle mit angegeben werden müssen. Die Meldung erfolgt aber ausschließlich durch eine Kennziffer (Pseudo-GOP 88192 oder 88194) und wird nur für die Fallzählungen gemäß EBM (hausärztliche Zusatzpauschale, Laborbudget, NäPa) berücksichtigt. Eine weitergehende Verwendung durch die KVBW erfolgt nicht.


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Telefon: 0711 7875 3397
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Antrag Genehmigung NäPa
Antrag VERAH/NäPa-Umschreibung
Merkblatt NäPa
Schnellinfo NäPa-Vergütung

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