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KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

Kinder-Notfallpraxis am Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen startet ─ 26. September 2014Details
Pressemitteilung KVBW und Hegau-Bodensee-Klinikum Singen
 

Stuttgart/Singen 26. September 2014 – Im Landkreis Konstanz wird der
kinderärztliche Bereitschaftsdienst ab 1. Oktober 2014 neu strukturiert. Am
Hegau-Bodensee-Klinikum Singen nimmt die zentrale Kinder-Notfallpraxis
der niedergelassenen Kinderärzte in der Virchowstraße 10 ihren Betrieb
auf. Die Praxis ist am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen von 10
Uhr bis 12 Uhr und von 16 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Eltern können mit
ihren akut erkrankten Kindern zu den Öffnungszeiten direkt in die Kinder-
Notfallpraxis kommen, eine vorherige telefonische Anmeldung ist nicht
erforderlich.

Die niedergelassenen Ärzte in Konstanz bieten ab Oktober in ihren eigenen
Praxen ebenfalls Notfalldienste an: sonntags von 10 bis 12 und von
16 bis 19 Uhr. Der Betrieb der Kinder-Notfallpraxis am Klinikum
Konstanz wird eingestellt. Das Klinikum bleibt aber weiterhin Anlaufstelle
für schwere Notfälle, die nicht vom kinderärztlichen Bereitschaftsdienst
versorgt werden können.

Werktags wird im gesamten Landkreis unter der Woche zwischen 18 und
23 Uhr eine telefonische Beratung durch die Kinderärzte angeboten. Die
Vermittlung zum Dienst habenden Kinderarzt erfolgt über die
Rettungsleitstelle unter der Rufnummer 01805 19292 350 (14 Cent/Minute
aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen).

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist nicht zu verwechseln mit dem
Rettungsdienst/Notarzt, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet und
unter der Notrufnummer 112 zu erreichen ist.

Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), begrüßt die Einrichtung der Kinder-Notfallpraxis in Singen: „Wir haben zusammen mit den Kinderärzten im Landkreis einen Kompromiss für die Versorgung der Kinder außerhalb der Sprechzeiten gefunden. Mit den zwei allgemeinmedizinischen
Notfallpraxen in Singen und Konstanz sowie der Kinder-Notfallpraxis in
Singen haben wir für kleine und große Patienten geeignete Anlaufstellen
außerhalb der Sprechzeiten der niedergelassenen Ärzte geschaffen.“

Prof. Dr. Andreas Trotter, Leiter der Klinik für Kinder und Jugendliche am
Hegau-Bodensee-Klinikum Singen freut sich auf die Zusammenarbeit mit
den niedergelassenen Kinderärzten: „Wie schon im allgemeinmedizinischen
Dienst besteht auch für die niedergelassenen Kinderärzte die Möglichkeit, bei Bedarf die Infrastruktur des Krankenhauses zu nutzen. Weiterer Vorteil: In sehr ernsten Fällen ist die stationäre Aufnahme sofort möglich.“

KINDER- NOTFALLPRAXIS SINGEN
am Hegau-Bodensee-Klinikum, Virchowstr. 10, 78224 Singen

ÖFFNUNGSZEITEN:
Samstag, Sonntag und Feiertag von 10 bis 12 und 16 bis 19 Uhr

RUFNUMMER BEREITSCHAFTSDIENST:
01805 19292 350


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Flyer Kinder-Notfallpraxis Singen

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Gut gemacht ist noch besser denn gut gemeint ─ 26. September 2014Details
Dr. Metke und Dr. Fechner zu den Ausführungen von Prof. Dr. Karl Lauterbach im ARD-Morgenmagazin
 

Stuttgart, 26. September 2014 – Die  Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württmberg, Dr. Norbert Metke und Dr. Johannes Fechner, haben sich positiv überrascht zu den Äußerungen von Prof. Dr. med. Karl Lauterbach im Morgenmagazin der ARD geäußert.

Budgetierung hausärztlicher Leistungen im SGB V aufheben

„Wir freuen uns, mit Prof. Lauterbach einen hoch prominenten und kompetenten Weggefährten an der Seite zu haben in unserer seit Jahren erhobenen Forderung einer deutlichen Verbesserung der hausärztlichen Rahmenbedingungen und insbesondere auch der hausärztlichen Vergütung“, sagte Dr. Metke. „In der bevorsteheden Gesundheitsreform wird sich hierzu ausreichend Gelegenheit bieten. Dann zeigt sich, ob gut gemeint auch gut gemacht sein wird. Wer eine Verbesserung der hausärztlichen Vergütung fordert, muss die durch den Gesetzgeber vorgegebene Budgetierung hausärztlichen Leistungen im SGB V aufheben. Dann bekommen die Hausärzte endlich den angemessenen Lohn dafür, was sie für unsere Gesellschaft leisten.“

Mogelpackungen akzeptieren die Hausärzte nicht
Dr. Fechner fügte an: „Dennoch wundern wir uns. Richtig ist, dass die Selbstverwaltung eine gesonderte Vergütung von Gesprächen im hausärztlichen Bereich eingeführt hat. Dies haben die Hausärzte in Baden-Württemberg deswegen konsequent abgelehnt, weil  die höhere Vergütung der Gesprächsleistung durch Absenkung anderer hausärztlicher Vergütungspositionen gegenfinanziert wurde und daher nur Honorar von der linken in die rechten Tasche verschoben wurde. Mogelpackungen akzeptieren die Hausärzte nicht mehr, gleichgültig von welcher Seite sie kommen.

Entgegen der Annahme von Prof. Lauterbach erfolgen die Beschlüsse zur ärztlichen Vergütung allerdings nicht in der Vertreterversammlung der KBV (Kassenärztlichen Bundesvereinigung). Denn zuständig für die Fragen der Vergütung ist der Bewertungsausschuss, der zu gleichen Teilen aus den Vertretern der Ärzteschaft und den Krankenkassen besteht. Die haben aber dafür aber nicht mehr Geld zur Verfügung gestellt. Es sei zusätzlich daran erinnert, dass die Vergütung schon lange getrennt ist und der Trennungsfaktor gesetzlich vorgegeben ist und die Ärzteschaft ihre Pflichten hier sehr wohl erfüllt hat. Wer eine Besservergütung der Hausärzte in der Republik wünscht, kann dies als Gesetzgeber leisten, indem er nicht darüber spricht, sondern die budgetierte Gesamtvergütung für die Ärzte aufhebt und feste Preise ins System einfügt.“

Dr. Metke abschließend: „Wir sind beindruckt darüber, mit welchem Engagement sich Herr Professor Lauterbach für die hausärztliche Versorgung einsetzt und vor einem drohenden Hausarztmängel warnt, wie die Ärzteschaft das seit über zehn Jahren macht. Allerdings verstehen wir nicht, warum er dann über die geplante Änderung des Paragrafen 103 SGB V über 250 hausärztliche Praxen und knapp 1.600 fachärztliche Praxen in Baden-Württemberg schließen will und zwar zu einem großen Teil im ländlichen Raum der schwäbischen Alb, des Schwarzwaldes, Südbadens, Oberschwabens oder anderen Gebieten.“ Metke bezog sich darauf auf eine Berechnung der KVBW, in der die Auswirkungen des von Prof. Lauterbach geforderten Abbaus der sogenannten Überversorgung, , dargestellt wird.

„Selbst wenn wir alle offenen Arztsitze dadurch besetzen könnten, hätte das netto einen Abbau von 256 Hausarztsitzen und weit über 1.600 Facharztsitzen zu Folge.“ Metke abschließend: „Gut gemeint, aber nur bedingt gut gemacht. Das gilt auch hier.“

Die KVBW präferiert den Ansatz, niederlassungswillige Haus- und Fachärzte durch ein umfassendes Beratungsangebot und neue Fördermaßnahmen zur  Existenzgründung in minderversorgte Gebiete zu steuern.


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„Ihr Kinderlein kommet“ ─ 26. September 2014Details
oder „Hausärzte aufs Land“ erreicht man durch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen und nicht durch Rechtsansprüche
 

Stuttgart, 26. September 2014 – Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. med. Johannes Fechner, hat die Bemühungen des Gemeindetages Baden-Württemberg sich gemeinsam der Problematik des Ärztemangels auf dem Land anzunehmen nachdrücklich begrüßt. Dr. Fechner hierzu in Stuttgart: „Ich begrüße es sehr, dass sich der Gemeindetag Baden-Württemberg mit uns gemeinsam der Problematik annimmt.“

Ärzte sind keine Schachfiguren
Fechner weiter: „Wir bitten den Gemeindetag auch zu respektieren, dass (Haus-)Ärzte freiberuflich tätige, selbständige Unternehmer sind, die sich nicht einfach wie Schachfiguren in einen Ort setzen lassen. Ebenso hatten wir viele Gemeinden, die noch nie einen Arzt hatten, schon alleine, weil sie viel zu klein sind, als dass ein Arzt da wirtschaftlich überleben könnte. Im Übrigen finde ich den Vergleich mit den Kindergartenplätzen abwegig. Hierbei handelt es sich um zumeist öffentliche Einrichtungen der Kommunen. Für den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz würde übrigens viel Geld in die Hand genommen. “

Bessere Rahmenbedingungen nicht neuere Gesetze

Und ich sage esdeutlich, damit es jeder versteht: „Genau sowenig wie der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz die Zahl der Kinder in der Bundesrepublik erhöht hat, genau sowenig wird ein Rechtsanspruch auf einen Hausarzt die Zahl dieser verbessern. Bessere Rahmenbedingungen nicht neuere Gesetze braucht das Land.“

Fechner abschließend: „Wir können nur davor warnen, in der Bevölkerung eine Anspruchshaltung auf einen „eigenen“ Hausarzt in der Gemeinde zu wecken. In einer Situation, in der wir eher auf eine Ausdünnung der Versorgung hinsteuern, fehlt mir dafür jedes Verständnis.“


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MAK-Seminarprogramm 2015 jetzt online ─ 17. September 2014Details
Planen Sie frühzeitig Ihre Fortbildungen
 

17. September 2014 –  Mitte Oktober erscheint die MAK-Seminarbroschüre 2015. Schon jetzt finden Sie alle Fortbildungen des kommenden Jahres in unserem Online-Veranstaltungskalender. Freuen Sie sich auf ein interessantes und abwechslungsreiches Kursprogramm. Rund 270 Seminare aus den Bereichen Abrechnung/Verordnung, Betriebswirtschaft/Zulassung, Kommunikation, Praxis- und Qualitätsmanagement sowie zur Qualitätssicherung und -förderung warten auf Sie. Nutzen Sie die Chance zur beruflichen oder persönlichen Weiterentwicklung!

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) als eine der größten Fortbildungseinrichtungen der Region vermittelt Ihnen ein Mehr an persönlicher, fachlicher und methodischer Kompetenz, die Sie unmittelbar im Praxisalltag einsetzen können.

Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich die ersten Kursplätze. Bis zum 31. Januar 2015 erhalten Sie auf alle halb- und eintägigen Seminare einen Preisnachlass in Höhe von zehn Prozent. Der Frühbucherrabatt wird für Anmeldungen gewährt, die bis zu dem genannten Datum bei der MAK eingehen. Ergreifen Sie die Gelegenheit – denn Ihre erfolgreiche Fortbildung ist unser Ziel.

Fragen zu unserem Fortbildungsprogramm beantwortet Ihnen gerne das Team der MAK. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


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Telefon: 0711 7875 3535
Telefax: 0711 7875 483888
info@mak-bw.de

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Ebola – praxisnah: Neue, globale medizinische Herausforderungen ─ 15. September 2014Details
Fortbildungen in Stuttgart und Bad Friedrichshall
 

15. September 2014 –  Ebola ist zurzeit das Gesundheitsthema überhaupt. Die Weltgesundheitsorganisation hat – erst zum dritten Mal in ihrer Geschichte – den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Krankheiten, die bisher weit weg waren, scheinen auch in unserem klinischen Alltag Realität werden zu können.

Wie groß ist das Risiko von Ebola in Deutschland? Bei welchen Symptomen muss an diese Infektionen gedacht werden? Diese und viele andere Fragen will eine Fortbildung beantworten, die die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie Stuttgart in Stuttgart und in Bad Friedrichshall organisiert.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung zuvor unbedingt erforderlich.

Termine:

 

Mittwoch, 17. September 2014 von 19:00 - 20:30 Uhr
Restaurant Parkblick, Deutschordenstraße 7/2,
74177 Bad Friedrichshall

Mittwoch, 1. Oktober 2014   von 19:00 - 20:30 Uhr
Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5,
70597 Stuttgart

Fortbildungspunkte: 2 Punkte


Details zum Programm, den Referenten und den Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte den PDF-Dokumenten unten.


Downloadbare Dokumente
Anmeldeformular & AGB Ärztekammer
Ebola praxisnah: Bad Friedrichshall Beschreibung
Ebola praxisnah: Stuttgart Beschreibung

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