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KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

Modellversuch – Weniger Bürokratie für die häusliche Krankenpflege – 22. Juli 2014Details

Stuttgart, 22.7.2014 – Seit dem 1. Juli läuft in Baden-Württemberg ein Modellversuch der Kassenärztlichen Vereinigung sowie der Ersatzkassen zur Verordnung der häuslichen Krankenpflege: Bis zum Ende des Jahres bestimmen vier ausgewählte Sozialstationen im Land über Art und Umfang der Behandlungspflege selbst. Der Modellversuch wird von der Hochschule Esslingen wissenschaftlich begleitet. Im Zentrum der Evaluation stehen neben der Entlastung der Akteure die Patientenzufriedenheit, die Qualität der Behandlungspflege sowie verschlankte Arbeitsabläufe.

Im Verordnungsprozess häuslicher Krankenpflege kommt es immer wieder zu zeitintensiven Rückfragen zwischen Arzt, Pflegedienst und Krankenkasse als Kostenträger. Das ist gerade in Zeiten knapper personeller Ressourcen ein Ärgernis. Deshalb erproben jetzt rund 30 Ärzte mit vier ausgewählten Sozialstationen für Ersatzkassenpatienten einen verschlankten Ablauf auf Muster 12, dem Formular für die Verordnung häuslicher Krankenpflege. An dem Modellversuch beteiligt sind die Kirchliche Sozialstation Rheinfelden, die Sozialstation St. Verena Waldshut-Tiengen, die Sozialstation Wendlingen am Neckar und die Ökumenische Sozialstation Sindelfingen.
Der Arzt stellt bei dem Modellversuch wie gewohnt den Bedarf des Patienten an häuslicher Pflege fest, gibt die verordnungsrelevante Diagnose an und legt die Medikation fest. Die notwendigen Maßnahmen innerhalb der Behandlungspflege und die Häufigkeit bestimmt im Modellversuch aber die Pflegestation. Die Verantwortung für die Verordnung bleibt weiterhin beim Arzt. Im geänderten Ablauf des Verordnungsprozesses signiert der Arzt erst, nachdem er sich überzeugt hat, dass für den Patienten alles medizinisch Notwendige erbracht wird.

Walter Scheller, Leiter der vdek-Landesvertretung, erläutert:  „Die beantragten Maßnahmen gelten ohne Prüfung als genehmigt. Hier geben wir einen Vertrauensvorschuss.  Jede fünfte Verordnung des Modellversuchs wird aber anschließend auf die Plausibilität der Behandlungspflege geprüft. Konkret wird nachvollzogen, ob sich die gewählten Maßnahmen eignen oder ob alternative Maßnahmen besser geeignet wären. Außerdem wird nachvollzogen, ob die Häufigkeit medizinisch notwendig ist. Für uns sind hierbei jedoch die Patienten mit ihrer Einschätzung und Bewertung entscheidend. Mit den beteiligten Patienten wurde eine umfassende Vorerhebung durchgeführt, in welcher die häusliche Krankenpflege nach altem Verordnungsmuster erfasst und bewertet wurde. Die Fragebogenerhebung werden wir am Ende des Modellversuchs wiederholen und die Ergebnisse dann miteinander vergleichen.
Die beteiligten Sozialstationen sowie deren Spitzenverbände erhoffen sich aus dem Modellversuch eine Stärkung des gegenseitigen Vertrauens und mehr Verantwortung: „Als Pflegerinnen und Pfleger sind wir täglich mehrmals beim Pflegepatienten vor Ort. Es freut uns, dass wir in den kommenden Monaten zeigen dürfen, dass wir schnell und wirtschaftlich auf Veränderungen im Pflegehaushalt reagieren, die sich auf die Behandlungspflege auswirken.“
Am Ende des Modellversuchs werden auch die teilnehmenden Pflegedienste und Ärzte in Telefoninterviews um ihre Bewertung gebeten. KV-Vize Dr. Fechner sieht im Modellversuch eine Chance, die Ärzte von Bürokratie zu entlasten und damit die ambulante Versorgung zukunftsfähiger zu machen: „Aus Umfragen wissen wir, dass ein Hausarzt rund ein Drittel seiner Zeit für administrative Aufgaben verwendet. Diese Zeit fehlt ihm für die Behandlung der Patienten. Gerade vor dem Hintergrund des drohenden Ärztemangels müssen wir die Abläufe Schritt für Schritt optimieren.“
Auch die einbezogenen Spitzenverbände der Leistungserbringer auf Landesebene sehen den Mehrwert im Abbau von Bürokratie und hoffen, dass sich nach Abschluss des Modellversuchs Erkenntnisse zur Entlastung der Pflegedienste im Land gewinnen und auf den Verordnungs- und Genehmigungsablauf generell übertragen lassen.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter Modellversuche Verordnung häuslicher Krankenpflege bzw. unter unten stehendem Link.


Externe Links
vdek Landesvertretung Baden-Württemberg

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HNO-Notfallpraxis und Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche starten am Schwarzwald-Baar-Klinikum – 1. Juli 2014Details
Gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und des Schwarzwald-Baar-Klinikums
 

Stuttgart/Villingen-Schwenningen, 1. Juli 2014 – Am Schwarzwald-Baar-Klinikum wird am 1. Juli 2014 die Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche eröffnet. Am 5. Juli 2014 nimmt auch die HNO-Notfallpraxis ihren Betrieb auf. Die beiden fachärztlichen Notfallpraxen ergänzen die allgemeinmedizinische Notfallpraxis und komplettieren die ärztliche Versorgung der niedergelassenen Ärzte außerhalb der Sprechstundenzeiten.

Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche
Wenn ein Kind abends, nachts oder am Wochenende plötzlich erkrankt oder einen Unfall hat, bietet die Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche ärztliche Hilfe. Die beteiligten niedergelassenen Kinderärzte sind nicht mehr in ihren eigenen Praxen, sondern in den Räumen der Notfallpraxis am Schwarzwald-Baar-Klinikum tätig. Für die Eltern entfällt die Suche nach der Praxis des diensthabenden Arztes, stattdessen können sie sofort unangemeldet in die Notfallpraxis kommen. Die Kinder-Notfallpraxis ist Montag bis Freitag von 19 bis 21 Uhr geöffnet. Samstag, Sonntag und an Feiertagen ist die Praxis von 9 bis 21 Uhr besetzt.

HNO-Notfallpraxis
Wenn Bürger am Wochenende oder an Feiertagen Probleme im Hals- oder Ohren-Bereich haben, sind die niedergelassenen Hals-/Nasen-/Ohrenärzte für sie da. Die HNO-Notfallpraxis ist Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Telefonisch ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst über die zentrale Rufnummer 01805/19292–410 zu erreichen. Zu den Öffnungszeiten können die Bürger ohne vorherige telefonische Anmeldung direkt in die Notfallpraxen kommen. Patienten, die außerhalb der Öffnungszeiten eintreffen, werden von den Ärzten des Klinikums versorgt.

Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), begrüßt die Einrichtung der fachärztlichen Not-fallpraxen: „Die KVBW fördert die Gründung von Notfallpraxen durch die niedergelassenen Ärzte am Krankenhaus, weil damit zukunftsfähige Strukturen für die Versorgung der Patienten geschaffen werden. Mit den drei Notfallpraxen am Schwarzwald-Baar-Klinikum haben wir für alle Patienten geeignete Anlaufstellen geschaffen.“

Margita Geiger, Medizinische Direktorin des Schwarzwald-Baar-Klinikums, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärzten: „Wie schon im allgemeinmedizinischen Dienst besteht auch für die Fachärzte die Möglichkeit, bei Bedarf die Infrastruktur des Krankenhauses zu nutzen. Weiterer Vorteil: In sehr ernsten Fällen ist die stationäre Aufnahme sofort möglich.“

Die Notfallpraxen der KVBW am Schwarzwald-Baar-Klinikum
Klinikstraße 11 in 78052 Villingen-Schwenningen

Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche
Montag bis Freitag: 19 bis 21 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag: 9 bis 21 Uhr

HNO-Notfallpraxis
Samstag/Sonntag/Feiertag: 10 bis 20 Uhr

Notfallpraxis für Erwachsene
Freitag: 16 bis 23 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag: 8 bis 23 Uhr

Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes:
01805/19292–410


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Lörrach: Neue Struktur im Bereitschaftsdienst für Kinder und Jugendliche – 27. Juni 2014Details
Gemeinsame Pressemitteilung des St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
 

Stuttgart, 27. Juni 2014 Der Notfalldienst für Kinder und Jugendliche im Landkreis Lörrach wird ab Juli 2014 neu geregelt. Am Samstag, 5. Juli 2014, wird am St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach die zentrale Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche ihren Dienst aufnehmen.

Die Kinder-Notfallpraxis der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte des Landkreises Lörrach ist am Wochenende und den Feiertagen von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Danach und an den anderen Wochentagen ab 21 Uhr und in den Nachtstunden übernehmen Kinderärzte des St. Elisabethen Krankenhauses den Dienst. An den Wochentagen findet der kinderärztliche Notdienst bis 21 Uhr in der Praxis des diensthabenden Kinderarztes statt. Der diensthabende Kinder- und Jugendarzt ist unter der zentralen Rufnummer 01805 19292 330* zu erreichen. Das Angebot deckt die Hauptzeiten ab, in denen die Arztpraxen im Stadtgebiet und Umland üblicherweise geschlossen sind. Da es sich um eine Versorgung für Notfälle handelt, können die Eltern mit ihren Kindern ohne Voranmeldung in die Notfallpraxis kommen.

Kinderchirurgische Notfälle werden wie bisher  selbstverständlich weiterhin – auch während den Öffnungszeiten der Notfallpraxis – direkt in der Krankenhausambulanz behandelt.

„Wir freuen uns, dass wir den Umzug realisieren und künftig mit dem St. Elisabethen Krankenhaus zusammenarbeiten können. Der Umzug reiht sich nahtlos in unsere Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ein, die wir gerade im gesamten Land durchführen. Denn ein Element unserer Reform besteht in zentralen Notfallpraxen an Krankenhäusern“, begrüßt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Johannes Fechner, den Umzug.

Für das St. Elisabethen Krankenhaus ist der Umzug der Kinder- und Jugendlichen-Notfallpraxis ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit zwischen dem stationären und dem ambulanten Sektor. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so Helmut Schillinger, Geschäftsführer des St. Elisabethen-Krankenhaues. Er ergänzt: „Zum einen ist die Zuordnung nun für die Eltern einfacher. Kinder-Notfälle werden generell in unserem Kinderzentrum versorgt, und ob dies durch einen niedergelassenen Kollegen oder durch unser eigenes Team geschieht, ist für die besorgten Eltern zunächst einmal nebensächlich.“

Die ärztliche Leiterin der Notfallpraxis, die Kinder- und Jugendärztin Dr. Ute Seufert-Satomi aus Weil am Rhein, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Ärzten im Krankenhaus. „Wir niedergelassenen Ärzte arbeiten im Krankenhaus eng mit den Kollegen dort zusammen und wenn sich herausstellt, dass ein Patient stationär behandelt werden muss, ist er gleich am richtigen Ort. Außerdem freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen in der Klinik, mit denen wir auch einmal einen schwierigen Fall beraten und uns austauschen können.“

Dr. Fechner bedankt sich ausdrücklich bei den Verantwortlichen des St. Elisabethen Krankenhauses für deren Engagement bei der Einrichtung der Notfallpraxis.

* 14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz. Die Kosten für Anrufe aus anderen Netzen können davon abweichen.


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Flyer Kinder-Notfallpraxis Lörrach

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Nach Bericht zum sorglosen Umgang der Krankenkassen mit Patientendaten – 27. Juni 2014Details
FALK-KVen für Schutz des Arzt-Patienten-Verhältnisses
 

27. Juni 2014 Einen besseren Schutz des vertrauensvollen Arzt-Patienten-Verhältnisses forderten heute in Berlin die Vorstände der Freien Allianz der Länder-KVen (FALK). Sie reagierten damit auf einen Artikel der „Rheinischen Post“. Diese hatte anhand eines konkreten Falles darüber berichtet, wie einfach es ist, bei einer Krankenkasse an die imtimsten Behandlungsdaten eines Versicherten zu gelangen. Man könne, so die Vorstände der FALK-KVen, dies nun nicht einfach als bedauerlichen Einzelfall herunterspielen, sondern müsse vielmehr die Lehren aus dem Fall ziehen: Die Behandlungsdaten gehen nur den Patienten und seine behandelnden Ärzte etwas an. Der zunehmende Einfluss der Krankenkassen auf Diagnose- und Therapieentscheidungen ist nicht nur datenschutzrechtlich fragwürdig, sondern auch schädlich für den Erhalt eines vertrauensvollen Arzt-Patienten-Verhältnisses.

Der Fall wirft auch ein neues Licht auf die von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe weiter vorangetriebene Einführung einer umfassenden Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen, so die Vorstände der FALK-KVen: „Wir können den Minister nur eindringlich davor warnen, Sicherheitsbedenken, die sowohl von Ärzten als auch von Patienten in vielfacher Hinsicht geäußert werden, nicht ausreichend zu berücksichtigen. Gerade die elektronische Gesundheitskarte kann hier zu einem echten Problem werden, wenn diese wie vom Minister vorgesehen erst einmal mit den Behandlungsdaten der Menschen befüllt wird. Wir halten den weiteren Ausbau des sicheren Netzes der Kassenärztlichen Vereinigungen, in dem die Ärzte die Behandlungsdaten ohne Zugriffsmöglichkeiten Dritter austauschen können, für die bessere Alternative.“


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Heidelberg: Neue Struktur im Bereitschaftsdienst für Kinder und Jugendliche – 27. Juni 2014Details
Pressemitteilung des Universitätsklinikums Heidelberg und der KVBW
 

27. Juni 2014 – Die Notfallpraxis für Kinder und Jugendliche in Heidelberg bezieht neue Räumlichkeiten. Ab Dienstag, 1. Juli 2014, ist dieser Notdienst der niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte unter dem Dach des Universitätsklinikums Heidelberg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Im Neuenheimer Feld 430, 69120 Heidelberg, zu finden, nicht mehr in der Alten Eppelheimer Straße 35. Die Notfallpraxis für Kinder- und Jugendliche übernimmt den ärztlichen Bereitschaftsdienst für den gesamten Rhein-Neckar-Kreis bis auf die Region um Eberbach. Über den zentralen Eingang der Kinderklinik erreichen die Patienten die Räume, die am Abend und am Wochenende für die Kinder-Notfallpraxis genutzt werden. Tagsüber befindet sich dort die Ambulanz der Kinderklinik.

Die Kinder-Notfallpraxis ist am Mittwoch von 16 bis 22 Uhr geöffnet und samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 bis 22 Uhr. An den anderen Wochentagen und in den Nachtstunden übernehmen Kinderärzte des Universitätsklinikums Heidelberg den Dienst. Das Angebot deckt die Hauptzeiten ab, in denen die Arztpraxen im Stadtgebiet und Umland üblicherweise geschlossen sind. Da es sich um eine Versorgung für Notfälle handelt, können die Eltern mit ihren Kindern ohne Voranmeldung in die Notfallpraxis kommen.

„Wir freuen uns, dass wir den Umzug realisieren und künftig mit dem Universitätsklinikum zusammenarbeiten können. Der Umzug reiht sich nahtlos in unsere Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ein, die wir gerade im gesamten Land durchführen. Denn ein Element unserer Reform besteht in zentralen Notfallpraxen an Krankenhäusern“, begrüßt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Johannes Fechner, den Umzug. 

Für das Universitätsklinikum ist der Umzug der Kinder- und Jugendlichen-Notfallpraxis ein wichtiger Schritt in der Zusammenarbeit zwischen dem stationären und dem ambulanten Sektor. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so der Geschäftsführende Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Dr. Georg Hoffmann. Er ergänzt: „Zum einen ist die Zuordnung nun für die Eltern einfacher. Kinder-Notfälle werden generell in unserem Kinderzentrum versorgt, und ob dies durch einen niedergelassenen Kollegen oder durch unser eigenes Team geschieht, ist für die besorgten Eltern zunächst einmal nebensächlich. Außerdem versprechen wir uns davon eine gewisse Entlastung, denn nun ist klar geregelt, zu welchen Zeiten wir die jungen Patienten an die Notfallpraxis der niedergelassenen Ärzte verweisen können“.

Der Notfalldienstbeauftragte der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Bernhard Greiner aus Heidelberg, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Ärzten im Krankenhaus. „Wir niedergelassenen Ärzte arbeiten im Krankenhaus eng mit den Kollegen dort zusammen und haben eine deutlich bessere Infrastruktur zur Verfügung als bisher. Und wenn sich herausstellt, dass ein Patient stationär behandelt werden muss, ist er gleich am richtigen Ort. Außerdem freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen in der Klinik, mit denen wir auch einmal einen schwierigen Fall beraten und uns austauschen können.“

Dr. Fechner bedankt sich ausdrücklich bei den Verantwortlichen der baden-württembergischen Krankenhäuser für deren Engagement bei der Einrichtung der Notfallpraxen.


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Flyer Kinder-Notfallpraxis Heidelberg

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