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Servicetag Freiburg

HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEN SEITEN DER
KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

Katz und Maus – so ein Graus – 18. Februar 2015Details
„Mit einem Körnchen Wahrheit und doch daneben“, Metke zum Notfallgutachten der Deutschen Krankenhausgesellschaft
 

Stuttgart, 18.02.2015 – Für den Vorstandvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Dr. med. Norbert Metke, ist das „Gutachten zur ambulanten Notfallversorgung im Krankenhaus“ der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) eine „dialektische Pflichtübung zur Vertretung von Partikularinteressen statt seriöser Analyse und themenbezogener Lösungsansätze“.

Metke stellte heute in Stuttgart fest: „Das Gutachten ist bedauerlicherweise ein weiterer Baustein in einer Kette von Versuchen einzelner sogenannter Vertreter der Krankenhäuser, denen an ihren Schreibtischen die Alltagsrealität der dort Arbeitenden nicht bekannt zu sein scheint, durch ein unnötiges Konfliktszenario mehr finanzielle Mittel in ihre Kassen zu lenken, statt an der Wirtschaftlichkeit der eigenen Strukturen zu arbeiten. Es stimmt skeptisch, wenn identische ambulante Behandlungen nur deshalb teurer sein sollen, weil sie am Krankenhaus stattfinden. Andererseits dokumentiert dies aber auch, dass das System nur durch den niedergelassenen Bereich finanzierbar ist und die beabsichtigte Öffnung der Krankenhäuser für die ambulante Versorgung schlechthin nicht leistbar sein dürfte.“

Metke weiter: „Wir wissen seit Langem, dass die Krankenhäuser im Notfalldienst eine Vielzahl von Patienten versorgen, die eigentlich zum ambulanten Bereitschaftsarzt gehören. Ursache hierfür ist die fehlende Patientensteuerung, aber auch die anzumahnende Eigenverantwortung des Patienten, der Krankenhäuser und Niedergelassene auch wegen Lappalien in Anspruch nimmt. Bedauerlicherweise fehlt der Politik auch im laufenden Gesetzgebungsverfahren der Mut, die Ursachen zu behandeln, statt an den Symptomen herumzudoktern. Aber daraus jetzt ein ‚Schwarzes-Peter-Spiel‘ zu machen und den Vertragsärzten die Verantwortung zu geben, ist durchsichtig und Büttenrede am Aschermittwoch statt seriöser Analyse mit Lösungsansatz.

Der DKG ist zuzustimmen, dass die hochqualitative Versorgung der Menschen im Land in Notfallsituationen mit 32 Euro pro Patient und Notfall nur schwer zu gewährleisten ist. Zu hinterfragen ist aber auch, warum der niedergelassene Bereich mit 25 Euro dasselbe zu leisten hat und die Krankenhäuser jetzt hierfür 120 Euro fordern. Sind diese Zahlen nicht vielmehr Spiegel einer Unterfinanzierung einzelner Bereiche des Systems angesichts des berechtigten Anspruchsverhaltens der Kranken und der Möglichkeiten der modernen Medizin heute?“

Metke fährt fort: „Es ist das Hochleistungssystem der niedergelassen Ärzte und Psychotherapeuten, die heute für einen nicht mehr akzeptablen Teil der Gesamtausgaben bundesweit mehr als 700 Millionen Patienten pro Jahr versorgen und das Gesundheitssystem überhaupt leistungsfähig und bezahlbar erhalten. Immer kürzere Liegezeiten in den Krankenhäusern, Verlagerung von stationären Aufgaben in den ambulanten Bereich und das bei zunehmend stationärem Leistungsbedarf sowie Ärzte- und Pflegekräftemangel in den Kliniken zeigen, dass der ambulante Bereich zunehmend Aufgaben des Krankenhauses erfüllt, zu der das Krankenhaus aus sich heraus nicht mehr in der Lage ist. Die Aufrechnung von Pflichten und angeblichen Versäumnissen beider Seiten ist Kleinkrämerei mit einem schalen Aschermittwochsgeschmack. Dies verunsichert nur die Patienten. Dabei leisten Klinik und Niedergelassene beide einen hervorragenden Anteil an der Patientenversorgung, um die wir weltweit beneidet werden.“

Auch für Dr. Johannes Fechner, den stellvertretenden KV-Vorsitzenden, stehen die Zeichen auf Kooperation statt auf Konfrontation: „Wir haben in Baden-Württemberg gemeinsam mit den Krankenhäusern eine Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes vorgenommen, von der auch die Krankenhäuser stark profitieren. Für die ambulante Versorgung am Wochenende und an Feiertagen haben wir ein praktisch flächendeckendes Netz von Notfallpraxen an Krankenhäusern eingerichtet und dabei eine einzigartige Kooperationsbereitschaft erfahren mit dem Ergebnis, dass wir Niedergelassenen nun die Patienten versorgen, die zu uns gehören, während die Krankenhäuser sich auf ihre Aufgaben konzentrieren können.“

Metke abschließend: „Wir schlagen den Kontrahenten und den sogenannten Gutachtern vor, auf Aschermittwochsreden zu verzichten und Lösungsansätze auf dem Boden der exzellenten baden-württembergischen Erfahrungen wahr zu nehmen, statt zum Abschluss der närrischen Zeit zu dieser beizutragen. Denn es gilt: Wir Baden-Württemberger können alles - außer Zoff.“


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Mit eHealth die medizinische Versorgung sichern? – 12. Februar 2015Details
Diskutieren Sie mit beim World Café eHealth am 5. März 2015
 

Stuttgart/Freiburg, 12. Februar 2015 – Welche Möglichkeiten entstehen durch die Verwendung von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien in der Medizin? Kann die digitale Übermittlung medizinischer Daten, beispielsweise zu Blutdruck, Insulin oder Cholesterin vom Patienten zum Arzt die Behandlungs­möglichkeiten verbessern? Wie sieht die Versorgung der ländlichen Bevölkerung in den nächsten Jahren aus? Diese und weitere Fragen werden in einem World Café zum Thema eHealth am Donnerstag, 5. März 2015, von 19 bis 21.30 Uhr im Haus der Ärzte in Freiburg in der Sundgauallee 27 diskutiert.

Die Weltgesundheits­organisation (WHO) versteht unter E-Health "die Übertragung gesundheitlicher Ressourcen und medizinischer Versorgung mit elektronischen Mitteln". Die rasante technologische Entwicklung, die leichte Verfügbarkeit von Diagnostik-Tools und das zunehmende Interesse der Menschen am Monitoring eigener Gesundheits­parameter verändern und erweitern die Möglichkeiten der Medizin derzeit in ungeahnter Weise. Trotzdem nutzen wir immer noch nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, denn viele Anwendungen schaffen es nicht über die Hürden rechtlicher Rahmen­bedingungen. Und auch die Zielgruppen, seien es Patienten oder Ärzte, haben erst mal ihre Vorbehalte.

Austausch von Wissen und Ideen
Mit der Diskussionsmethode „World Café“ wollen die Veranstalter – Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg und bwcon südwest – den Besuchern an diesem Abend die Möglichkeit geben, sich aktiv mit ihren Fragen und Ideen in die Diskussion einzubringen. Auf diese Weise wird ein kreativer Prozess in Gang gesetzt, der über mehrere Gesprächs­runden in Gruppen den Austausch von Wissen und Ideen fördert und so zu neuen Handlungsmöglichkeiten führt.

Eingeladen sind Patienten, Ärzte, Vertreter der Krankenkassen, Politiker, ITK-Fachleute, Hochschulvertreter, Pflegekräfte und Vertreter der Gesundheitsindustrie. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend öffentlich beim eHealth Forum Freiburg am 9. Mai 2015 – an dem auch ein Vertreter des Bundesgesundheits­ministeriums teilnimmt – präsentiert.

Die Veranstaltung ist öffentlich und die Teilnahme kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist allerdings begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Landesinitiative smart business IT. Das detaillierte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie, wenn Sie den Link unten anklicken.

World Café „eHealth“
Donnerstag 5. März 2015, 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr
Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg


Externe Links
eHealth: World Café

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Beauftragung Niedergelassener mit prä- und poststationären Leistungen durch Krankenhäuser – 10. Februar 2015Details
Mitgliederinformationsschreiben des KVBW-Vorstands zu §115a SGB V
 

10. Februar 2015 – Wie sich die derzeit gültigen gesetzlichen Regelungen und die darauf basierende Rechtsprechung zur vor- und nachstationären Versorgung auswirken, erläutert der Vorstand der KVBW in einer aktuellen Schnellinformation an die niedergelassenen Ärzte in Baden-Württemberg, die Sie unten ebenso wie das Merkblatt zum Thema zum Download finden.


Downloadbare Dokumente
Merkblatt § 115a
Schnellinfo §115a

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Bewegung in der Diskussion um die Aufkaufregelung im Versorgungsstärkungsgesetz – 30. Januar 2015Details
Regierungskoalition will keine Verschlechterung der Versorgung
 

Stuttgart, 30. Januar 2015: Die Diskussion um die Aufkaufregelung im GKV-Versorgungsstärkungsgesetz reißt nicht ab. Nach wie vor kritisieren die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und die Verbände von Ärzten und Psychotherapeuten das Vorhaben der Bundesregierung, die Übergabe von Praxen an einen Nachfolger zu erschweren, wenn die Praxis in einem Gebiet liegt, in dem eine rechnerische Überversorgung besteht.

„Wir brauchen dringend jeden niedergelassenen Arzt in Baden-Württemberg, um die Versorgung zu gewährleisten und sind daher froh um jede Praxis, die durch einen Nachfolger weitergeführt werden kann. Wir haben keinen Spielraum, um Arztsitze abzubauen. Vor allem stören wir uns daran, dass die Grenze für die Feststellung von Überversorgung aus unserer Sicht völlig unzureichend festgelegt ist, um daraus ein so gravierendes Instrument, wie die Schließung einer Praxis abzuleiten“, fasst der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Dr. Norbert Metke, die Kritik zusammen.

Rechnerische Überversorgung liegt nach den geltenden Bestimmungen dann vor, wenn das Kontingent von Arztsitzen in einem Gebiet um mehr als zehn Prozent überschritten ist. Kritisiert wird hierbei, dass die Berechnungsgrößen bereits zwanzig Jahre alt sind und viele systematische Mängel aufweisen. In Baden-Württemberg liegen derzeit etwa 2.500 Praxen über dieser Grenze. Dazu gehören haus-, vor allem aber fachärztliche Praxen.

Das letzte Wort haben immer die Ärzte
Als „positives Zeichen“ sieht Metke, dass in der Regierungskoalition sich in dieser Frage wohl Bewegung abzeichnet. So hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Maag aus Stuttgart, Mitglied des Gesundheitsausschusses und Berichterstatterin für das Gesetz in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion klargestellt, dass die Regierungskoalition keineswegs das Risiko einer Verschlechterung der Versorgung durch den Abbau von Arztsitzen anstrebe. Sie betonte, dass keine Praxis, die benötigt wird, vom Netz genommen werde. Wenn ein lokaler oder fachlicher Versorgungsbedarf bestehe, werde nachbesetzt. Das letzte Wort in dieser Frage hätten immer die Ärzte.

In einem Videobeitrag zu sehen ist, sagt Maag: „Es muss niemand Sorgen haben, weder der Arzt noch der Patient, dass Versorgung eingeschränkt wird. Auch in rechnerisch überversorgten Gebieten bleibt die Übergabe einer Praxis weiterhin möglich.“ Maag weiter: „Sicherlich ist die Grenze von 110 Prozent eine theoretische, rechnerische Lösung, die sicherlich nicht in jedem Fall passt. So haben auch namhafte Experten wie etwa der Vorsitzende des Sachverständigenrates eine Grenze von 200 Prozent vorgeschlagen.“ Maag kündigte denn auch an, im weiteren Gesetzgebungsverfahren eine entsprechende Anhebung der Grenze anzuregen.

Positive Signale aus Berlin
Für Metke wäre dies zwar keine Lösung des Problems, sieht darin aber dennoch einen gangbaren Weg für die weitere Diskussion hin zu einer Kompromisslösung.  Vor allem aber freue er sich, dass die Sorgen der Patienten und die Anregungen der Ärzteschaft aus Baden-Württemberg in Berlin ernst genommen werden. „Wir haben doch alle das gleiche Ziel, die Versorgung der Patienten mindestens auf dem heutigen Niveau zu halten. Umso mehr freuen wir uns über die positiven Signale und hoffen, dass sie sich in der gesamten Regierungskoalition durchsetzen. Wir werden daher das weitere Verfahren genau beobachten, denn entscheidend ist, was nachher im Gesetz steht.“


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K-Katalog ambulanter Operationen 2014 gilt fürs erste Quartal 2015 weiter – 29. Januar 2015Details
Version 2015 mit Änderungen kommt erst zum zweiten Quartal
 

29. Januar 2015 – Der K-Katalog 2015 ist aktuell noch in Abstimmung. Wir veröffentlichen ihn in Kürze unter dieser Rubrik auf der Homepage. Im ersten Quartal 2015 wird der K-Katalog 2014 mit dem OPS-Code 2014 weitergeführt. Änderungen kommen zum zweiten Quartal 2015. Sie ergeben sich aus einer Anpassung des OPS-Codes und damit des Anhang 2 EBM zum 1. April 2015.

Der Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) ist die amtliche Klassifikation zum Verschlüsseln von Operationen, Prozeduren und allgemein medizinischen Maßnahmen im stationären Bereich und beim ambulanten Operieren. Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) passt jährlich den OPS an. Der Anhang 2 des EBM ist das Verzeichnis über die Zuordnung der Operationen und Prozeduren aus dem OPS zu den Leistungen der EBM-Kapitel 31 (Ambulante Operationen) und 36 (Belegärztliche Operationen).

Die Umstellung auf die Version 2015 erfolgt erst mit dem zweiten Quartal. Den K-Katalog Krankenhaus ersetzender ambulanter Operationen für das erste Quartal 2015 finden Sie unten zum Download.


Downloadbare Dokumente
K-Katalog nach GOP 2015/1
K-Katalog nach OPS 2015/1

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