Suche: 
Nur Wörter mit zwei oder mehr Zeichen werden akzeptiert (maximal 200 Zeichen). Groß- und Kleinschreibung ist irrelevant.
Ein Leerzeichen zwischen den Begriffen entspricht einem UND (+): Jeder der Begriffe muss enthalten sein.
Ein Komma zwischen den Begriffen heißt ODER: Mindestens einer der Begriffe muss enthalten sein.
Ein Minuszeichen (-), das einem Wort vorangestellt wird, heißt NICHT: Dieser Begriff darf nicht enthalten sein.
Setzen Sie mehrere Wörter in Anführungszeichen („“), wird nach der ganzen Wortgruppe in exakt dieser Reihenfolge gesucht.
Ein Sternchen (*) vor oder hinter ein Suchwort dient als Platzhalter. Die Suche erfasst alle Begriffsvariationen, die diesen Wortbestandteil enthalten.
 

HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEN SEITEN DER
KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

VERAH-Anerkennung: Ende gut, alles gut – 19. Dezember 2014Details
Übergangsregelung für nichtärztliche Praxisassistentinnen (NäPas) mit der Landesärztekammer erreicht
 

19. Dezember 2014 – Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH), die ihre Fortbildung bis Ende 2014 absolviert haben, erkennt die Landesärztekammer Baden-Württemberg  ohne weitere Prüfung als NäPas an. Diese VERAHs werden – ohne weitere Voraussetzungen nachzuweisen und ohne eine Lernerfolgskontrolle zu absolvieren – in nichtärztliche Praxisassistentinnen umgeschrieben. Die Umschreibung erfolgt auf Antrag (und gegen Gebühr) für VERAHs aus allen Landesteilen durch die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg (Formular findet sich unten bei den PDFs zum Download). VERAHs, die ihre Qualifikation ab 2015 erwerben, müssen, um die NäPa-Qualifikation zu erlangen, ein Zusatzmodul erfüllen sowie eine Lernerfolgs­kontrolle der Landesärztekammer absolvieren.


Zur Lösung der Anerkennung vergleichbarer Qualifikationen wie zum Beispiel der VERAH zur NäPa informiert der Vorstand der KVBW in einer Schnellinformation (unten zum Download).

Zum Hintergrund:
Ab Januar gelten neue Gebührenziffern für Hausärzte, die eine speziell qualifizierte nicht-ärztliche Praxisassistentin (NäPa) beschäftigen, die vom Arzt angeordnete delegierbare Hilfeleistungen bei Hausbesuchen übernimmt. Um Leistungen für eine NäPa abzurechnen, brauchen Sie eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung. Die Antragsformulare stehen zum Download zur Verfügung (siehe unten).


Direktkontakte
BD Freiburg
Andrea Müller
Telefon: 0761 884 4162
andrea.mueller@kvbawue.de

Downloadbare Dokumente
Antrag Genehmigung NÄPA
Antrag VERAH/NäPA-Umschreibung
Merkblatt NäPa
Schnellinfo VERAH/NäPa

Artikel drucken
 
Wir arbeiten für Ihr Leben gern: Kampagnengesichter 2015 gesucht –18. Dezember 2014Details
Photoshooting bei Frankfurt am 27. /28. Februar 2015 – jetzt bewerben
 

18. Dezember 2014 2015 geht die Kampagne "Wir arbeiten für Ihr Leben gern" der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Kassenärztlichen Vereinigungen ins dritte Jahr: Seit April 2013 zeigt sie – unter anderem deutschlandweit auf Großflächen­plakaten – praktizierende Ärzte und Psychotherapeuten, die mit authentischen Fotos und eingängigen Statements ihrem Beruf ein Gesicht und eine Stimme geben. Sie werben damit öffentlich um Anerkennung und Verständnis. Auch im nächsten Jahr wird die Kampagne fortgesetzt: online, mit Plakaten, Flyern und weiteren Informations­materialien. Ziel der auf fünf Jahre angelegten Wertschätzungskampagne ist es, die Attraktivität des Berufs des niedergelassenen Arztes und Psychotherapeuten zu steigern und Patienten, Politik und Medien für die wichtigsten Anliegen und Probleme zu sensibilisieren.

Werden Sie jetzt selbst ein Teil der Kampagne und bewerben Sie sich für das nächste

Shooting im Raum Frankfurt/Main am 27. und 28. Februar 2015!
Einzige Voraussetzung: Sie sind Hausarzt (m/w), Facharzt (m/w) oder Psychotherapeut (m/w) und arbeiten in der Niederlassung. Schicken Sie Ihr Foto zusammen mit einigen weiterführenden Angaben (Name, Berufsbezeichnung inklusive Fachrichtung, Standort, Kontaktdaten und Alter) bis zum 15. Januar 2015 an kontakt@ihre-aerzte.de. Für das Shooting müssen Sie etwa zwei Stunden einplanen.


Externe Links
Kampagnenwebsite ihre-aerzte.de


Artikel drucken
 
Mangelnder Realitätssinn bezüglich Versorgungslage – 17. Dezember 2014Details
FALK-KVen zur Äußerung der vdek-Vorsitzenden zum Praxisaufkauf
 

17. Dezember 2014 – Mit Unverständnis reagierten die Vorstände der Freien Allianz der Länder-KVen (FALK) auf die Einlassungen von Ulrike Elsner, der Vorstandsvorsitzenden des Verbands der Ersatzkassen (vdek), zum geplanten GKV-Versorgungs­stärkungs­gesetz (GKV-VSG). Elsner hatte in der aktuellen Ausgabe des Ersatzkassen-Magazins in Hessen die vom Gesetzgeber geplante Aufkaufregelung für Praxen in überversorgten Regionen begrüßt und gefordert, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen bei der Entscheidung über den Aufkauf von Praxen nicht mehr in der bisherigen Form miteinbezogen werden sollen.

„Auch durch die permanente Wiederholung wird das Gerede von einer flächen­deckenden Überversorgung nicht richtiger. Auf dem Lande ist es sowieso kaum mehr möglich, überhaupt noch Ärzte für eine Niederlassung zu gewinnen. In den Großstädten und Ballungsräumen arbeiten aber ebenfalls viele Kolleginnen und Kollegen am Anschlag, um den Andrang in den Praxen zu bewältigen. Unter diesen Vorzeichen den Abbau von tausenden Vertragsarztsitzen zu bejubeln, zeugt vom mangelnden Realitätssinn Frau Elsners“, so die Vorstände der FALK-KVen.

Es werden mehr Ärzte gebraucht und nicht weniger
Zur Verbesserung und Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen ambulanten Versorgung werden künftig mehr niederlassungswillige Ärzte gebraucht und nicht weniger, so das Credo der Vorstände der FALK-KVen. Die Krankenkassen haben seit jeher in den Zulassungsausschüssen die Möglichkeit, die ärztliche und psychotherapeutische Versorgung vor Ort mitzugestalten. Statt nun auf Bundesebene große Reden zu schwingen, wären gerade die Vertreter der Ersatzkassen in besonderem Maße gefordert, hier entsprechende Basisarbeit zu leisten und die Entscheidungen der Zulassungsausschüsse gegenüber der Kommunalpolitik wie auch der Öffentlichkeit aktiv zu vertreten.


Artikel drucken
 
Qualität ist, wenn der Patient zufrieden ist. – 11. Dezember 2014Details

Stuttgart, 11. Dezember 2014 – Der jüngste Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) wendet sich verstärkt an die Patienten. Ansprechend bebildert und mit allgemeinverständlichen Berichten aus dem Praxisleben soll er in den umfassenden qualitätssichernden Maßnahmen in der ambulanten Patientenversorgung für mehr Transparenz sorgen.


Die hohe Qualität in der ambulanten Patientenversorgung ist kein Zufall
„Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Arzt?“ Über 90 Prozent haben diese Frage in der jährlichen Versichertenbefragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auch dieses Jahr wieder mit „Sehr zufrieden bis gut“ beantwortet. Das Ergebnis der entsprechenden Umfrage zur Zufriedenheit der Patienten mit der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung liegt gleich auf. Diese hohe Zufriedenheit ist untrennbar mit der Qualität der ambulanten Behandlung verbunden. Über die Qualität wacht die Kassenärztliche Vereinigung (KV). Es gelten Qualitätsstandards für die Genehmigung von ärztlichen und psychotherapeutischen Leistungen, die technische Ausstattung, Praxisräume und Hygiene. Kaum ein Patient ahnt, was alles dahinter steckt, wenn ein Arzt eine Behandlung durchführt und abrechnet. Am Beispiel der Ultraschall-Untersuchungen der Schilddrüse und der Säuglingshüfte erfährt der Patient anschaulich, dass Qualität kein Zufall ist. Denn diese routinierten ärztlichen Leistungen als auch die Ultraschallgeräte müssen strengen Auflagen genügen. Für konstante Qualität sorgen regelmäßige Stichproben.

 

Und was hat Qualität mit Sparsamkeit zu tun?
Die Rubrik Verordnungsweise ist neu im Qualitätsbericht. Unser Gesundheitssystem unterliegt dem Wirtschaftlichkeitsgebot. Pro Quartal steht den Ärzten nur ein begrenztes Budget für Leistungen am Patient, aber auch für Verordnungen von Arzneimitteln sowie von Heil- und Hilfsmitteln zur Verfügung. Wer trotz begrenzter Mittel eine gleichbleibende Qualität sichern will, muss mit den Ressourcen streng haushalten. Wirtschaftliche Verordnung wird exemplarisch an Hormonpräparaten für Patientinnen in den Wechseljahren erklärt. Bei der Hormonersatztherapie muss zu-nächst geklärt werden, ob die Beschwerden auch wirklich hormonell bedingt sind. Auf keinen Fall dürfen die Medikamente zu „Life-Style-Zwecken“ eingesetzt werden, zumal dies auch nicht von den Krankenkassen bezahlt werden würde.


Qualitätssicherung ist immer auch mit Einschränkungen verbunden. Deshalb kann mehr Transparenz im Arzt-Patienten-Verhältnis auch für ein besseres Verständnis und höhere Zufriedenheit sorgen, gerade wenn der Arzt für den Patienten mal nicht das Gewünschte veranlasst oder verordnet, weil es über das medizinisch Notwendige hinausgeht. Im Vorwort des Qualitätsberichts 2013 bringt KV-Vorstand Dr. Norbert Metke es auf den Punkt: „Qualität ist, wenn der Patient zufrieden ist.“


Downloadbare Dokumente
Qualitätsbericht 2013

Artikel drucken
 
Metke begrüßt Diskussion auf Vertreterversammlung der KBV – 8. Dezember 2014Details

Stuttgart, 08.12.2014 – Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Norbert Metke, hat im Nachgang zu zur Vertreterversammlung der KBV am Freitag, die Diskussion um die einzelnen aktuellen Themen begrüßt. Metke sagte am Montag in Stuttgart: „Es ist ein gutes Zeichen, dass der KBV-Vorstand aufgefordert wurde, beim Hausarzt-EBM Zugangskriterien der Praxen und die gleichwertige Anerkennung ohne Weiterbildungspflicht von VERAHs und auch Krankenschwestern zur NäPa nachzuverhandeln. Gut ist das Zeichen, weil es zeigt, dass Einvernehmen unter den Delegierten herrscht, dass VERAHs eine wichtige Ergänzung zur beruflichen Tätigkeit der Ärzte sind.“

 

Freiberuflichkeit ist der Garant einer menschennahen Medizin
Metke begrüßte ebenso, dass im Zuge der Wortmeldungen von einigen Nicht-Delegierten eine Diskussion um die Freiberuflichkeit in Gang gekommen ist. „Diese Diskussion ist seit langem überfällig. Freiberuflichkeit ist der unverzichtbare Garant einer menschennahen Medizin, wie sie die Patienten im Land wünschen. Das freiberufliche, leistungsorientierte System ist zudem auch der einzige Weg, medizinischen Fortschritt für alle im Land finanzierbar zu gestalten. Diesen Wert für die nachkommende Ärzte- und Psychotherapeutengeneration anstrebbar zu erhalten, ist unsere Aufgabe; vor allem in einer Zeit, in der bereits über zehn Prozent der in den Praxen tätigen Ärzte und Psychotherapeuten die Freiberuflichkeit in der Selbstständigkeit nicht mehr als primäres Ziel für Ihren Lebensentwurf ansehen. Wer das ignoriert, verkennt die Zeichen der Zeit - insbesondere, wenn er dann auch noch alle Erhebungen unter den jungen Medizinerinnen und Medizinern betrachtet. Wir, als die gewählten Vertreter der Ärzteschaft und zuständig für die Sicherstellung, müssen uns dieser Tatsache stellen, In Baden-Württemberg nehmen wir das sehr ernst. Das Ergebnis sind eine Reihe von Maßnahmen bis hin zu einem zeitnah etablierten eigenen Beratenden Fachausschuss angestellte Ärzte, unabhängig von den geplanten gesetzlichen Regelungen.“

 

Risikoreicher Maßnahmen für die Existenz der Ärzte
Metke bedankte sich weiter über die Diskussion zum geplanten Versorgungsstärkungsgesetz. „Es ist das zentrale Gesundheitsreformgesetz dieser Koalition, das natürlich breit in der Ärzteschaft diskutiert werden muss. Wir haben den Gesetzesentwurf unter unseren Mitgliedern diskutiert. Wir lehnen entschieden eine populistische Zuteilungsmedizin in Form von Terminservicestellen ab. Wer sich mit den politischen Gegebenheiten auskennt, weiß aber auch, dass die Terminservicestellen der Kompromiss in den Koalitionsverhandlungen für die Einführung der Bürgerversicherung waren. Und natürlich ist die Verpflichtung nach einem Praxisaufkauf in Zeiten der Forderung nach mehr Arztterminen und Zeit für den Patienten eine unzumutbare Mogelpackung und in der vorliegenden Form realitätsfremd. Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass das Gesetz eine Reihe von positiven Regelungen enthält, die von Seiten der Ärzte und Psychotherapeuten durchaus zu begrüßen sind. Dazu gehören beispielsweise die Forderung nach weiteren extrabudgetären DMPs, zusätzlichen Mitteln zur Sicherstellung kritischer Versorgungsbereiche, ein verbessertes Entlassmanagement, neue Regelungen zur Verbesserung bei der Wirtschaftlichkeitsprüfung und weitere. In der Diskussion war die Rückmeldung der Mitglieder positiv, dass wir nicht nur einfach populistisch zur Totalverweigerung aufgerufen haben, sondern uns fundiert mit den einzelnen Regelungen auseinandergesetzt und konkrete Verbesserungsvorschläge erarbeitet haben. Klar ist dabei geworden, dass Fundamentalopposition auf den ersten Blick sicher bequem ist, aber eben keinen Erfolg mit sich bringen würde und in einem Konflikt mit der Gesellschaft Arztpraxen und Existenzen gefährdet, statt diese durch eine pragmatische Politik zu sichern. Dazu sind wir als Vorstand der KVBW angetreten, Russisch Roulette um die Existenz der Ärzte halten wir für unverantwortlich. Es gibt wirksamere Methoden Fortschritte zu erreichen als mit einer frühkindlichen Trotzreaktion! Es steht jedem Vorstand einer KV frei, einen anderen Weg zu wählen. Aber vollmundige Worte und leere Versprechungen helfen uns nicht weiter. Mir wäre etwa nicht bekannt, dass die Bemühungen eines einzelnen Vorstandsmitglieds der KV Bayerns zu einer Kostenerstattungsregelung geführt hätte.“

 

Metke abschließend: „Die KBV-Vertreterversammlung zeigt ein weiteres Mal, wie vielfältig die Ärzteschaft ist. Die Kassenärztlichen Vereinigungen als einzige von al-len niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten gewählte Vertretung hat die Aufgabe, die unterschiedlichen Interessen und Meinungen zu bündeln und daraus ein Paket zu schnüren, das die Rahmenbedingungen für die Mitglieder insgesamt verbessert. Wir freuen uns über jeden, der uns durch Diskussionsbeiträge begleitet, aber noch vielmehr über alle Mitglieder, die in den Gremien mitarbeiten. Denn Selbstverwaltung lebt vom Mitmachen und Mitgestalten, nicht von Trotz und Totalverweigerung. Die Ärzteschaft kann nichts mit Mitgliedern anfangen, die nur zuhause sitzen, aber dann den Rest der Republik belehren wollen. Denn diese kommen schnell in den Verdacht, Vertreter eines undifferenzierten nicht zielführenden Populismus zu sein.“


Artikel drucken