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HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEN SEITEN DER
KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNG BADEN-WÜRTTEMBERG

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für Ärzte und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern gestalten und sichern wir die hausärztliche, fachärztliche und psychotherapeutische Versorgung im Land.

 

 

NACHRICHTEN

Kaninchen aus dem Hut gibt‘s nur im Zirkus ─ 17. Oktober 2014Details
Vorstand der KVBW kritisiert die geplanten Terminservicestellen massiv
 

Stuttgart, 17. Oktober 2014 – Die Verpflichtung, Facharzttermine innerhalb von vier Wochen im Rahmen einer Terminservicestelle zu garantieren, bezeichnet der Vorstandsvorsitzende der KV Baden-Württemberg, Dr. Norbert Metke, als „populistische Mogelpackung zu Lasten einer individuellen und qualitativen Patientenversorgung“.

Überregulierung hat noch nie zum Erfolg geführt

Metke sagte: „Da wird mal wieder Ross und Reiter verwechselt. Die Versorgung eilbedürftiger, akut Erkrankter erfolgt in Baden-Württemberg in der Regel sofort, aber auch zwei Millionen mal im Jahr in der Nacht, an Sonn- und Feiertagen im Rahmen des Notfalldienstes. Dennoch steht außer Frage, dass es Wartezeiten bei Fachärzten gibt. Sie sind Folge des Versuchs, durch planwirtschaftliche Maßnahmen das System zu steuern, unter denen die Beteiligten seit Jahren leiden. Überregulierung hat noch nie zum Erfolg geführt und funktioniert auch im Gesundheitssystem nicht. Das Vorhaben, Arzttermine zuteilen zu lassen und damit durch mehr Planwirtschaft einen Mangel zu beheben, hört sich vor diesem Hintergrund reichlich kurios an. Die nun geplanten Terminservicestellen hätten zur Folge, dass die KVBW bis zu 20 Millionen Behandlungstermine pro Jahr vermitteln müsste. Das zieht nicht nur enorme Bürokratie, sondern auch hohe Kosten nach sich, die der Patientenversorgung entzogen werden. Das ist eine Sünde am Patienten. Viel wichtiger wäre es daher, die Ursachen zu bekämpfen, anstatt den Patienten eine Flatrate-Alles-ist-möglich-Mentalität bei begrenzten Mitteln fälschlicherweise vorzugaukeln“.

Keine unbegrenzte Versorgung bei begrenzten Mitteln

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Dr. Johannes Fechner, ergänzt: „Auf der einen Seite werden den Ärzten quartalsweise Kontingente an Patienten zugewiesen und durch die Bedarfsplanung die Zahl der Niederlassungen begrenzt. Auf der anderen Seite ist es aber möglich, dass Patienten ohne Begrenzung und ohne jedwede Steuerung ärztliche Leistung in Anspruch nehmen, Ärztehopping betreiben und Termine teilweise nicht einhalten. Da darf sich niemand wundern, wenn es zu Wartezeiten kommt. Wartezeiten bei den Fachärzten sind daher systembedingte Ursachen und durch die Rahmenbedingungen der Politik zu verantworten: Wer die Mittel für die reguläre Patientenversorgung begrenzt, kann keine unbegrenzte Versorgung dafür erhalten“.

Der Vorstand bezeichnete es als „geradezu grotesk“, dass den Kranken im Lande zum einen vermehrt fachärztliche Patiententermine zur Verfügung gestellt werden sollen, auf der anderen Seite im selben Gesetzesvorhaben aber über 1.300 fachärztliche Praxen im Lande wegen angeblicher Überversorgung geschlossen werden sollen. Damit würden alleine bei fachärztlichen Internisten (Kardiologen, Gastroenterologen, Rheumatologen etc.) knapp zwei Millionen Behandlungstermine in Baden-Württemberg pro Jahr wegfallen.

Für Metke ist klar: „Die Krankenkassen müssen endlich verpflichtet werden, Elemente wie Patientensteuerung, zum Beispiel über alternative Tarifgestaltung vorzunehmen, um eine sinnvolle und wirtschaftliche Inanspruchnahme der Ärzte durch die Patienten zu ermöglichen. Die KVBW wird dazu Vorschläge vorlegen.“


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Wie erkennt man Ebola? Was ist zu tun? ─ 13. Oktober 2014Details
Hilfestellung für Ärzte zur Abklärung von Ebola-Verdachtsfällen
 

13. Oktober 2014 Angesichts der ersten in Europa und den USA aufgetretenen Fälle von Ebolafieber sowie ansteigender Infektionszahlen in den von Ebola betroffenen westafrikanischen Staaten nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass auch niedergelassene Ärzte in Deutschland mit einem Verdachtsfall auf Ebola konfrontiert sein könnten.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) informiert darüber, wie sich Ebola-Verdachtsfälle erkennen lassen und welche Schritte gegebenenfalls notwendig sind. Folgen Sie einfach dem Link unten.


Externe Links
KBV: Informationen zu Ebola

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eHealth Forum Freiburg: Call for Papers eröffnet ─ 2. Oktober 2014Details
Fachtagung zur Praxis-IT am 9. Mai 2015 in Freiburg
 

2. Oktober 2014 Das eHealth Forum Freiburg hat sich zu einer wichtigen Plattform für den Austausch zwischen der ITK-Branche und der Ärzteschaft entwickelt. Am 9. Mai 2015 in Freiburg veranstaltet die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg den Kongress mit der bwcon südwest in Kooperation mit zahlreichen Partnern.

Gesucht sind nun Beiträge und Best Practice Beispiele, die direkt im heutigen Gesundheitssystem anwendbar und im Alltag des Gesundheitswesens angesiedelt sind. Die Themen werden in Vorträgen und parallel laufenden Impulsrunden präsentiert. Bevorzugt ausgewählt werden Beiträge, die eine bereits erfolgreich in der Praxis eingesetzte Technologie darstellen und eine ausreichend breite Gruppe von Interessenten ansprechen. Marketingausführungen sind nicht erwünscht.

Das Call for Paper-Verfahren ist ab sofort eröffnet. Interessierte haben bis zum
25. November 2014 Gelegenheit, sich mit einem thematisch passenden Vortrag für den Kongress per Mail an ehealth@bwcon.de zu bewerben.

Themenbereiche für Einreichungen:

  • IT optimiert Prozesse in Kliniken
  • IT optimiert Prozesse in Praxen
  • IT in der Diagnostik und Behandlung
  • Therapiekonformität, Selbstmanagement und Monitoring
  • AAL (Ambient Assisted Living)
  • Prävention


Geplant ist, die oben genannten Themen am Vormittag in vier Trendspottings
und am Nachmittag in vier Panels mit jeweils drei bis vier Impulsvorträgen zu beleuchten und zu diskutieren. Die Vorträge dürfen maximal 15 Minuten lang sein. Die Anzahl der Folien der PowerPointPräsentation ist deshalb auf 12 beschränkt.

Anmelden von Beiträgen:

  • Eingereichte Abstracts bestehen aus maximal 500 Wörtern. Ein Muster  für die Abfassung des Abstracts finden Sie auf der Webseite des eHealth Forum Freiburg (link unten)
  • Die Beiträge unterliegen einem strengen Review-Prozess und werden in diesem Prozess vertraulich behandelt. Die Auswahl der Vorträge erfolgt durch den Progammbeirat des eHealth Forum Freiburg.

Termine:

  • Einsendeschluss für Abstracts: 25. November 2014
  • Benachrichtigung der Referenten: bis zum 31. Januar 2015

Externe Links
eHealth Forum Freiburg

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Niedergelassene Ärzte sind für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen gerüstet ─ 30. September 2014Details
Merkblatt mit den wichtigsten Infos zur Behandlung von Asylbewerbern
 

Stuttgart, 30. September 2014 – Die niedergelassenen Ärzte im Land sind für die Versorgung des anwachsenden Stroms an Flüchtlingen vorbereitet. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichem Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Johannes Fechner, sagte am Dienstag in Stuttgart: „Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland und damit nach Baden-Württemberg kommen, steigt dieses Jahr sprunghaft an. Die ambulante medizinische Versorgung in den Erstaufnahmestellen ist Aufgabe des Landes. Sobald die Flüchtlinge aber die Lager verlassen und in anderen Unterkünften untergebracht werden, werden die Vertragsärzte an der Versorgung beteiligt. Viele Flüchtlinge benötigen durch die Dauer und die Umstände der Flucht medizinische Hilfe und sind durch Krieg, Gewalt oder Bedrohungen in ihren Herkunftsländern traumatisiert.“

„Auch wenn wir durch den Ärztemangel schon heute Probleme haben, die medizinische Versorgung flächendeckend auf dem bisherigen Niveau aufrecht zu erhalten, sehen sich die Ärzte und Psychotherapeuten im Rahmen ihres Selbstverständnisses in der Pflicht, auch für diese Menschen Verantwortung zu tragen. Wir sind hier gut gerüstet. So sind viele Arztpraxen auf die Behandlung von Patienten mit geringen oder fehlenden deutschen Sprachkenntnissen eingestellt. Insgesamt 58 Sprachen auf Behandlungsniveau bieten die niedergelassenen Praxen in Baden-Württemberg an, über 9.000 Praxen im Land geben an, Patienten auch in einer Fremdsprache vor Ort behandeln zu können.“

Trotzdem stelle die Behandlung von Flüchtlingen viele Praxen vor durchaus ungewohnte Herausforderungen. „Flüchtlinge haben andere Rahmenbedingungen für die Behandlung, etwa da sie keine Krankenversichertenkarten haben, solange sie noch nicht als Asylbewerber anerkannt sind. Auch kennen viele Flüchtlinge aus ihren Herkunftsländern kein Gesundheitssystem mit einem vertrauensvollen Arzt-Patienten-Verhältnis wie bei uns. Die KVBW hat daher aktuell ihre Mitglieder speziell darauf hingewiesen, worauf sie bei der Behandlung von Flüchtlingen achten müssen."

Da Asylbewerber nicht im Rahmen der GKV krankenversichert sind, hat die KVBW eine Schnellinformation und ein Merkblatt erstellt (unten zum Download), in dem die wichtigsten Regelungen zur Behandlung enthalten sind.


Downloadbare Dokumente
Merkblatt Versorgung von Asylbewerbern
Schnellinfo Versorgung von Asylbewerbern

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Kinder-Notfallpraxis am Hegau-Bodensee-Klinikum in Singen startet ─ 26. September 2014Details
Pressemitteilung KVBW und Hegau-Bodensee-Klinikum Singen
 

Stuttgart/Singen 26. September 2014 – Im Landkreis Konstanz wird der
kinderärztliche Bereitschaftsdienst ab 1. Oktober 2014 neu strukturiert. Am
Hegau-Bodensee-Klinikum Singen nimmt die zentrale Kinder-Notfallpraxis
der niedergelassenen Kinderärzte in der Virchowstraße 10 ihren Betrieb
auf. Die Praxis ist am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen von 10
Uhr bis 12 Uhr und von 16 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Eltern können mit
ihren akut erkrankten Kindern zu den Öffnungszeiten direkt in die Kinder-
Notfallpraxis kommen, eine vorherige telefonische Anmeldung ist nicht
erforderlich.

Die niedergelassenen Ärzte in Konstanz bieten ab Oktober in ihren eigenen
Praxen ebenfalls Notfalldienste an: sonntags von 10 bis 12 und von
16 bis 19 Uhr. Der Betrieb der Kinder-Notfallpraxis am Klinikum
Konstanz wird eingestellt. Das Klinikum bleibt aber weiterhin Anlaufstelle
für schwere Notfälle, die nicht vom kinderärztlichen Bereitschaftsdienst
versorgt werden können.

Werktags wird im gesamten Landkreis unter der Woche zwischen 18 und
23 Uhr eine telefonische Beratung durch die Kinderärzte angeboten. Die
Vermittlung zum Dienst habenden Kinderarzt erfolgt über die
Rettungsleitstelle unter der Rufnummer 01805 19292 350 (14 Cent/Minute
aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen).

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist nicht zu verwechseln mit dem
Rettungsdienst/Notarzt, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet und
unter der Notrufnummer 112 zu erreichen ist.

Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), begrüßt die Einrichtung der Kinder-Notfallpraxis in Singen: „Wir haben zusammen mit den Kinderärzten im Landkreis einen Kompromiss für die Versorgung der Kinder außerhalb der Sprechzeiten gefunden. Mit den zwei allgemeinmedizinischen
Notfallpraxen in Singen und Konstanz sowie der Kinder-Notfallpraxis in
Singen haben wir für kleine und große Patienten geeignete Anlaufstellen
außerhalb der Sprechzeiten der niedergelassenen Ärzte geschaffen.“

Prof. Dr. Andreas Trotter, Leiter der Klinik für Kinder und Jugendliche am
Hegau-Bodensee-Klinikum Singen freut sich auf die Zusammenarbeit mit
den niedergelassenen Kinderärzten: „Wie schon im allgemeinmedizinischen
Dienst besteht auch für die niedergelassenen Kinderärzte die Möglichkeit, bei Bedarf die Infrastruktur des Krankenhauses zu nutzen. Weiterer Vorteil: In sehr ernsten Fällen ist die stationäre Aufnahme sofort möglich.“

KINDER- NOTFALLPRAXIS SINGEN
am Hegau-Bodensee-Klinikum, Virchowstr. 10, 78224 Singen

ÖFFNUNGSZEITEN:
Samstag, Sonntag und Feiertag von 10 bis 12 und 16 bis 19 Uhr

RUFNUMMER BEREITSCHAFTSDIENST:
01805 19292 350


Downloadbare Dokumente
Flyer Kinder-Notfallpraxis Singen

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