Niederlassungsoptionen

Warum eigentlich niederlassen?

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    Wirtschaftliche Chance

    Wussten Sie, dass über 99 Prozent der ärztlichen und psycho­therapeutischen Praxen in Deutschland wirtschaftlich erfolgreich laufen? Die Honorare sind stabil. Regresse kennen wir hier im „Ländle” fast nur noch aus dem Lexikon.

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    Auf der grünen Wiese

    Erfüllen Sie sich den Traum von der eigenen Praxis auf dem Land! Dort können Sie Ihren Praxis­standort meist frei wählen. Bis zu 60.000 Euro Zuschuss erleichtern die Ent­scheidung für eine Region, wo Ärzte dringend gebraucht werden.

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    Ein Fels in der Brandung

    Sie möchten die Nachfolge eines Kollegen antreten? Eine bestehende Praxis zu übernehmen bringt hohe Planungssicherheit, dank etabliertem Patientenstamm und eingespieltem Praxis­team. So fällt der Start in die Selbst­ständigkeit leicht.

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    Erfrischend anders

    Realisieren Sie Ihre eigenen Ideen und Ziele! Sie sind der Visionär. Gestalten Sie Ihr Arbeitsumfeld nach Ihren Vorlieben und arbeiten Sie selbstbestimmt! Regelmäßige Nacht- und Wochen­end­dienste sind endlich passé.

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    Sie haben's drauf

    Als kompetenter Ansprech­partner für Gesundheits­­fragen genießen Sie hohes Ansehen. In der eigenen Praxis, in der Sie Patienten von der Diagnose bis zur Ausheilung kontinuierlich betreuen, bauen Sie ein Vertrauens­verhältnis auf, wie es im Kranken­­­haus kaum möglich ist.

Praxismodelle im Überblick

Für Ärzte und Psychotherapeuten gibt es so viele Varianten der selbstständigen beruflichen Tätigkeit wie nie. Diese Tabelle gibt einen ersten Überblick über die wichtigsten Vor- und Nachteile der einzelnen Praxisformen. Die Broschüren der Buchreihe „Beratungsservice für Ärzte” geben ausführliche Informationen und Entscheidungshilfen zur Niederlassung, zum Aufbau und zur Führung einer Vertragspraxis.

Einzel­­praxisPraxis­­­gemeinschaftBerufs­ausübungs­gemeinschaftMVZ
ein Arzt/Psycho­therapeut wirtschaftlich und organisatorisch selbstständigKooperation eigenständiger Praxen mit getrennter Abrechnung und getrennter Patientenkartei gemeinsames Unternehmen (früher: Gemeinschafts­praxis) mehrerer Gesellschafter mit gemeinsamer Abrechnung und gemeinsamer Patienten­kartei ärztlich geleitete Einrichtung, in der Freiberufler und/oder Angestellte arbeiten
Einzel­unternehmer
(freiberuflich)
meist Gesell­schaft bürgerlichen Rechts (GbR) meist Gesell­schaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder Partner­schafts­gesellschaft (PartG)meist Gesell­schaft bürgerlichen Rechts (GbR)  oder Gesell­schaft mit
beschränkter Haftung (GmbH)
örtlichörtlich, überörtlich, KV-übergreifendörtlich
fachgleich oder fachübergreifendfachgleich oder fachübergreifendfachgleich oder fachübergreifend

Vorteile:

  • höchste Unabhängigkeit

Vorteile

  • hohe Eigenständigkeit
  • Kostenersparnis durch gemeinsame
    Räume, Geräte, Personal etc.

Vorteile:

  • Kosten­ersparnis­effekte
  • gemeinschaftliche Verantwortung
  • Kontinuität der Patienten­betreuung
  • zeitliche Entlastung durch Arbeitsteilung
  • Sonderform Jobsharing-BAG: beschränkte Zulassung als Jobsharing-Partner eines zugelassenen fachidentischen Kollegen in gesperrten Gebieten möglich

Vorteile:

  • Kosten­ersparnis­effekte
  • flexible Arbeits­einteilung
  • Patienten­bindung duch fächer­übergreifendes Angebot
  • Anstellung in einem MVZ als Einstieg in die ambulante Versorgung
  • Kooperation mit nicht ärztlichen Gesundheits­berufen möglich

Nachteile:

  • Praxis­inhaber trägt Kosten für Räume, Personal, Geräte etc. allein
  • volle Verantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg
  • Vertretungen gilt es zu organisieren

Nachteile:

  • gegenseitige Vertretung nicht unbegrenzt möglich

Nachteile:

  • Haftungs­risiken
  • Vielzahl an zu regelnden gesellschafts- und steuer­rechtlichen Sachverhalten
Nachteile:
  • nicht unerhebliches
    wirtschaftliches Risiko
  • hohe Verbindlichkeit, Zulassungs­inhaber ist nicht die Person, sondern das MVZ
  • exakte geplante Aufbau- und Ablauf­organisation unabdingbar
  • Gewinn­verteilung bedarf klarer Regeln
Nur mit Zulassung des Zulassungs­ausschussesAnzeige­pflicht gegenüber der KVNur mit Genehmigung des Zulassungs­ausschussesNur mit Genehmigung des Zulassungs­ausschusses
mehr unter Einzelpraxismehr unter Praxisgemeinschaftmehr unter Berufsausübungsgemeinschaft (BAG)mehr unter MVZ
Letzte Aktualisierung: 21.03.2017