ICD-10-Diagnosen

Diagnoseschlüssel und Kodierrichtlinien

Als Vertragsarzt oder Vertragspsychotherapeut sind Sie gesetzlich verpflichtet, die für die Behandlung maßgeblichen ICD-10-Diagnosen mit Ihrer Quartalsabrechnung zu übermitteln (§ 295 SGB V).

Über den Gesundheitsfonds bestimmen die Diagnoseschlüssel das vertragsärztliche und -psychotherapeutische Honorar mit. Korrekte Kodierung ist also auch nach dem Wegfall der Ambulanten Kodierrichtlinien bares Geld wert. Denn die ICD-10-Kodierungen beeinflussen direkt die Gesamtvergütung der KVBW – ungefähr ein Viertel des Honorarzuschlags ist abhängig von einer umfassenden Kodierung.

Kodierung mit Ersatzwert „UUU” entfällt

Ab 1. Januar 2020 kann der Ersatzwert „UUU“ nicht mehr angegeben werden. Im Bundesmantelvertrag für Ärzte (BMV-Ä) gibt es eine Neuregelung.

ICD-10-Browser der KBV

Suchinstrument ermöglicht das Navigieren durch die ICD-10-GM nach unterschiedlichen Kriterien (Freitext, Code, Navigationsbaum) und enthält Hinweise zur korrekten Verschlüsselung.

Kodier-Manual des Zi

Darstellung von Kodierzusammenhängen zu einem Krankheitsbild. Das erste Kodier-Manual des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) widmet sich Erkrankungen im Zusammenhang mit einer HIV-Infektion bzw. AIDS-Erkrankung. Weitere folgen.

Hausarzt-Thesaurus des Zi

Kodierhilfe für hausarzttypische Themen und Anlässe, Vorauswahl von für die hausärztliche Versorgung relevanten ICD-Diagnoseschlüsseln

Facharzt-Thesauren des Zi

Kodierhilfe für fachärztliche Themen und Anlässe, Vorauswahl von für die jeweiligen Facharztgruppen relevanten ICD-Diagnose­schlüsseln

Praxiskennzahlen zur ICD-10-Kodierung

Wollen Sie wissen, wo Sie hinsichtlich Ihrer Kodierqualität stehen? Nutzen Sie die Berichte zur Diagnosequalität Ihrer eigenen Praxis. Sie können Ihre persönlichen Praxiskennzahlen zur ICD-10-Kodierung im Dokumentenarchiv unseres geschützten Mitgliederportals abrufen (Aktentyp 'Unternehmen Praxis').

Letzte Aktualisierung: 17.12.2019