Projektteilnahme Pflegeheim

Teilnahmevoraussetzungen

  • vollstationäre Pflegeeinrichtung gemäß § 71 Abs. 2 SGB XI i. V. mit § 72 Abs. 1
    SGB XI
  • Standort in einem der Landkreise in Baden-Württemberg, in welchen das Projekt umgesetzt wird

Projektrelevante Landkreise

  • Interventionslandkreise
    Landkreise der Regierungsbezirke Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg (Nord- und Südbaden sowie Nord-Württemberg)
  • Kontrolllandkreise
    Landkreise des Regierungsbezirks Tübingen (Süd-Württemberg)

Pflegeheime, in denen die Projektinhalte umgesetzt werden, zählen zu den Interventionsgruppen. In der Kontrollgruppe befinden sich vergleichbare Pflege­heime, die lediglich für die wissenschaftliche Evaluation zur Verfügung stehen, in denen das Projekt allerdings nicht umgesetzt wird.

Vorteile für Pflegeheime

Pflegeheime und deren Bewohnerinnen und Bewohner profitieren vom Projekt CoCare aufgrund folgender Verbesserungen:

  • koordinierte ärztliche Versorgung durch Bildung von Hausärzteteams,
  • gemeinsame haus- und fachärztliche Visiten durch Pflegefachpersonal und Ärzte,
  • Verbesserung der Kommunikation und des Informationsflusses zwischen Pflegefachpersonal und Ärzten, sowie zwischen Haus- und Fachärzten,
  • fachübergreifende Fallkonferenzen,
  • gemeinsame Schulungen,
  • Quartals- und Jahresgespräche,
  • koordiniertes Medikations- und Kathetermanagement,
  • bessere Erreichbarkeit der Ärzte außerhalb der Sprechstunden,
  • finanzieller Zuschuss für die Teilnahme eines jeden Bewohners und eine Quartalspauschale.

Teilnahmeverfahren

Für die Teilnahme am Projekt CoCare sind eine Einschreibung der Pflegeheime sowie eine Teilnahme- und Einwilligungserklärung der Bewohner erforderlich.

Teilnahmeinteressierte Pflegeeinrichtungen können ihre Teilnahme mittels des hier veröffentlichten Anmeldeformulars erklären. Für jede in der Interventionsgruppe angemeldete Pflegeeinrichtung sollte der einseitige Fragebogen ausgefüllt der Anmeldung beiliegen.

Letzte Aktualisierung: 18.10.2018