Sektorenübergreifende Qualitätssicherung

Identische QS-Verfahren für Praxis und Klinik

Eine gleich gute Versorgungsqualität in Praxis und Klinik ist das Ziel der sektoren­­übergreifenden Qualitätssicherung (QS). Viele medizinische Leistungen werden heute sowohl in Krankenhäusern als auch in Vertragsarztpraxen erbracht. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat 2015 in einer neuen Richtlinie einrichtungs- und sektoren­übergreifende Maßnahmen der Qualitätssicherung  festgelegt.

Gleiche Maßstäbe – gleiche Qualität

Im ambulanten und stationären Sektor werden dieselben Daten erhoben und nach identischen Maßstäben beurteilt. Mit den erhobenen Daten sind Längsschnitt­betrachtungen möglich. Behandlungsverläufe können im Ganzen über Sektorengrenzen und verschiedene Ärzte und Therapeuten hinweg analysiert und beurteilt werden.

Verfahren der sektorübergreifenden Qualitätssicherung:

Rechtsgrundlagen

Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 13 i. V. m. § 137 Abs. 1 Nr. 1 SGB V über die einrichtungs- und sektorenübergreifenden Maßnahmen der Qualitätssicherung (Richtlinie zur einrichtungs- und sektorenübergreifenden Qualitätssicherung – Qesü-RL)

Gebührennummern

34291, 40306 EBM

Dokumentation

Hinweise zum Thema

Patienteninformation

Die Information ist dem Patienten vor der Untersuchung auszuhändigen.

Stand: 08.02.2018

sQS Vermeidung nosokomialer Infektionen: Rückmeldeberichte jetzt im Mitgliederportal abrufbar

Die am QS-Verfahren zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen beteiligten Praxen erhalten einen jährlichen Rückmeldebericht. Dieser stellt die Ergebnisse der eigenen Einrichtung im Jahresverlauf und im Vergleich mit einer Vergleichsgruppe dar. Wir haben Ihren persönlichen Feedbackbericht für das Erfassungsjahr 2017 aktuell im Mitgliederportal der KVBW für Sie hinterlegt.

Letzte Aktualisierung: 08.11.2018