FAQ TSVG

Antworten auf häufige Fragen

Wann bekomme ich Honorar-Zuschläge, wenn ich Patienten von der Terminservicestelle übernehme und wie kennzeichne ich diese richtig?

Ab September 2019 können Sie für die von der Terminservicestelle (TSS) vermittelten Patienten einen Zuschlag auf die Versicherten- bzw. Grundpauschale ansetzen, mit dem die Vermeidung langer Wartezeiten belohnt wird.

Für die sogenannten Wartezeitzuschläge wurde im jeweiligen EBM-Kapitel der Fachgruppe neue GOP eingeführt (siehe Merkblatt TSVG: Abrechnung und Vergütung). Diese Gebührenordnungsposition für den Zuschlag kennzeichnen Sie zusätzlich mit den Buchstaben A, B, C oder D – je nach Zeit, die zwischen dem Anruf des Versicherten bei der Terminservicestelle (TSS) und dem Behandlungstermin liegt.

  • A: 50 Prozent: Termin innerhalb von 24 Stunden (TSS-Akutfall)
  • Der TSS-Akutfall setzt voraus, dass seitens der Terminservicestelle eine medizinische Ersteinschätzung der Dringlichkeit der Behandlung erfolgt ist. Das Verfahren dazu wird ab Januar 2020 bundesweit etabliert sein.

  • B: 50 Prozent: Termin innerhalb von acht Tagen (TSS-Terminfall)
  • C: 30 Prozent: Termin innerhalb von neun bis 14 Tagen (TSS-Terminfall)
  • D: 20 Prozent: Termin innerhalb von 15 bis 35 Tagen (TSS-Terminfall)

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Letzte Aktualisierung: 28.11.2019