Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung: Übergangslösung für Muster 39

Bundeseinheitliche Codes für Freitextfeld „Gyn. Diagnose“

Mit dem organisierten Programm zur Früherkennung von Zervixkarzinomen wurde zum 1. Januar auch das Muster 39 neu gefasst. Bestimmte, für die differenzierte Beauftragung der zytologischen Untersuchung erforderliche Informationen können auf dem Formular jedoch aktuell nicht ausreichend abgebildet werden.

Über das Formular Muster 39 veranlassen Gynäkologen die Zytologie und den HPV-Test im Primärscreening und in der Abklärungsdiagnostik. Das Formular bildet inhaltlich aktuell jedoch nur die Veranlassung des Primärscreenings ab, nicht aber die Leistungen zur Abklärungsdiagnostik auffälliger Befunde.

Deshalb haben die KBV und der GKV-Spitzenverband eine Übergangsregelung beschlossen: Ab dem 1. März 2020 wird die differenzierte (Teil-)Beauftragung im Primärscreening oder der Abklärung mit Codes in der ersten Zeile des Freitextfeldes „Gyn. Diagnose“ abgebildet.

Hierzu wurden folgende bundeseinheitliche Codes vereinbart:

Bundeseinheitliche Codes für Freitextfeld „Gyn. Diagnose“

  • P-HPV: nur HPV-Test im Primärscreening 
  • P-Zyto: nur zytologische Untersuchung im Primärscreening
  • P-KoTest: Ko-Test im Primärscreening
  • A-HPV: nur HPV-Test in der Abklärung
  • A-Zyto: nur zytologische Untersuchung in der Abklärung 
  • A-KoTest: Ko-Test in der Abklärung

Damit ist nun im Rahmen einer Übergangslösung eine eindeutige Beauftragung möglich.