DMP-Patientenschulungen weiterhin per Videosprechstunde möglich – derzeit keine Präsenz-Gruppenschulungen

Befristete Corona-Regelung verlängert, solange epidemische Lage anhält

Schulungsberechtigte Arztpraxen dürfen ihre DMP-Patientenschulungen während der COVID-19-Pandemie weiterhin per Videosprechstunde abhalten. Die ursprünglich bis zum 30. Juni 2020 befristete Sonderregelung vom 1. Mai 2020 wurde inzwischen für die Dauer der durch den Deutschen Bundestag festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite verlängert (nach § 5 Absatz 1 Infektions­schutz­gesetz). Die aktuell vereinbarte DMP-Vergütung zu den jeweiligen Patienten­schulungen bleibt gültig. Eine zeitgleiche Abrechnung der Schulungen als Videokonferenz (gem. Anlage 31b BMV-Ä) oder als telefonische Beratung (EBM 01435) ist ausgeschlossen. 

Derzeit keine Präsenz-Gruppenschulungen möglich

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes-Baden-Württemberg sieht Versammlungs­beschränkungen mit deutlicher Kontaktreduzierung vor. Eine Präsenzschulung, auch in kleiner Gruppengröße, überschreitet momentan diese Vorgaben. Daher sind zum jetzigen Zeitpunkt keine Gruppenschulungen in Präsenzform möglich.

Die Durchführung von DMP-Gruppenschulungen, ggfs. mit reduzierter Gruppengröße auf mindestens drei Personen (mind. zwei Patienten plus Referent), ist erst wieder möglich, wenn die Versammlungs­beschränkungen entsprechend gelockert werden. Wir bitten Sie, die aktuellen Vorgaben der Corona-Verordnung der Landesregierung Baden-Württem­berg zu beachten.