DMP-Patientenschulung in Präsenz: Warn- und Alarmstufe beachten

Was sich durch die neue Corona-Verordnung vom 16. September 2021 ändert

DMP-Gruppenschulungen sind weiterhin grundsätzlich möglich. Zu beachten ist dabei neben den allgemeinen Regeln der landesweit gültige Stufenplan. Er gilt mit der neuen Corona-Verordnung von Baden-Württemberg vom 16. September 2021.

In der ersten Stufe, der sogenannten Basisstufe, bleiben die bisherigen Regeln in Bezug auf DMP-Schulungen in Präsenz mit 3G bestehen. Für alle, die weder geimpft noch genesen sind, bedeutet das eine Testpflicht.
Die Änderungen: In der Warnstufe wird als Test jedoch nur ein PCR-Test anerkannt. In der Alarmstufe gilt darüber hinaus ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für ungeimpfte Personen (2G). Für von COVID-19 genesene Personen gelten weiterhin die gleichen Regeln wie für vollständig geimpfte Personen. Eine Übersicht und weitere Infos zur Warn- und Alarmstufe finden Sie im Dokument „DMP-Gruppenschulungen unter Corona-Bedingungen“ .

Teilnahme an Schulungen nicht verpflichtend

Sofern zur Vermeidung einer Ansteckung mit COVID-19 geboten, müssen Patientinnen und Patienten nicht verpflichtend an Schulungen teilnehmen. Diese Regelung gilt, solange der Deutsche Bundestag gemäß § 5 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt hat. Koordinierende Ärzte können somit selbst entscheiden, was für ihre Patienten in der aktuellen Situation am besten ist. 

Patientenschulungen weiterhin per Videokonferenz möglich

Schulungsberechtigte Arztpraxen dürfen ihre DMP-Patientenschulungen während der COVID-19-Pandemie weiterhin per Videosprechstunde abhalten. Die Sonderregelung vom 1. Mai 2020 wurde für die Dauer der durch den Deutschen Bundestag festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite verlängert (nach § 5 Absatz 1 Infektionsschutzgesetz). Die aktuell vereinbarte DMP-Vergütung zu den jeweiligen Patientenschulungen bleibt gültig. Eine zeitgleiche Abrechnung der Schulungen als Videokonferenz (gem. Anlage 31b BMV-Ä) oder als telefonische Beratung (EBM 01435) ist ausgeschlossen.