Datenschutzgrundverordnung nach den Vorgaben der EU

Veröffentlichungen und Informationspaket für Praxen geplant

Ab Ende Mai 2018 wird die Datenschutzgrundverordnung nach den Vorgaben der EU angewendet. Wir bekommen die Rückmeldung, dass sich viele externe Anbieter aktuell an die Praxen wenden, um Beratungs- bzw. Informationsleistungen zu verkaufen.

Datenschutz ist in den Praxen keineswegs etwas Neues. Im Rahmen der Schweigepflicht erfüllen Ärzte und Psychotherapeuten schon immer große Teile dessen, was heute als Datenschutz bezeichnet wird. Und auch bisher schon gab es für Ihre Praxen Datenschutzbestimmungen (Datenschutz & Schweigepflicht »).

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ist daher in erster Linie eine Weiterentwicklung und beinhaltet viel Altbekanntes. Es gibt aber auch Veränderungen, die Sie beachten müssen und die daher für Sie wichtig sind.

Informationspaket in Vorbereitung

Natürlich befasst sich auch Ihre KV mit diesem Thema. Wir sind gerade dabei, für Sie eine Information zusammenzustellen, mit der wir Sie in gewohnt praxisorientierter und verständlicher Form über die Neuerungen unterrichten und Ihnen eine Anleitung geben wollen, was Sie in Ihren Praxen tun müssen und wie Sie auf die neuen Regelungen reagieren.

Da die Materie nicht so einfach ist und in Einzelfragen unter den Experten bundesweit keineswegs Einigkeit über deren Auslegung herrscht, geben Sie uns bitte noch ein wenig Zeit. Wir melden uns bis Ende des Monats mit weiteren Informationen bei Ihnen.

KBV und BÄK: Empfehlungen und Datenschutz-Check

Aufgrund der Veränderungen im Datenschutzrecht sind die „Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht, Datenschutz und Datenverarbeitung in der Arztpraxis“ der Bundesärztekammer (BÄK) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) überarbeitet worden. Zudem haben BÄK und KBV mit Blick auf das neue Datenschutzrecht einen „Datenschutz-Check 2018“ erarbeitet, um Ärztinnen und Ärzten Hilfestellungen zu geben, was angesichts der neuen Vorschriften zum Datenschutz zu beachten ist.

Was Praxen jetzt tun müssen: