Corona-Impfung von über 30-Jährigen möglichst mit Moderna

Kinderimpfstoff von BioNTech/Pfizer ab sofort wöchentlich bestellbar

Rund 2,2 Millionen Impfstoffdosen von BioNTech/Pfizer stehen in der 2. Kalenderwoche ab 10. Januar 2022 für die Arztpraxen und Impfzentren bereit. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit sollte das Vakzin vorrangig für Personen unter 30 sowie für Schwangere bestellt und angewendet werden, wie das Bundesministerium für Gesundheit am heutigen Donnerstag mitteilte.

Erwachsene über 30 Jahren sollten deshalb vorrangig mit dem Impfstoff von Moderna geimpft werden. Von diesem Vakzin stünden auch in der Woche vom 10. bis 16. Januar 2022 ausreichend Dosen bereit, betonte das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Die Höchstbestellmenge beim Impfstoff von BioNTech/Pfizer beträgt unverändert 30 Dosen je Arzt.

Die Knappheit des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer führt zunehmend zu Problemen vor allem in Arztpraxen, die unter 30-Jährige impfen. Durch die vom BMG geschaffene Möglichkeit, dass auch Minderjährige eine Auffrischimpfung erhalten können, hat sich diese Situation noch verschärft.

Hinweise zur Impfstoffbestellung

Die Impfstoffbestellung für die 2. Kalenderwoche vom 10. bis 16. Januar 2022 erfolgt bis Dienstag (4. Januar 2022) 12 Uhr. Die Höchstbestellmenge für den Impfstoff von BioNTech/Pfizer beträgt 30 Dosen (5 Vials) pro Arzt. Aufgrund der geringen Impfstoffmenge von 2,2 Millionen sind erneut deutliche Kürzungen nicht ausgeschlossen. Das Vakzin von Moderna kann weiterhin unbegrenzt bestellt werden.

Wöchentliche Bestellung des Kinderimpfstoffs

In der Woche ab 10. Januar 2022 erfolgt die zweite Auslieferung des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer für 5- bis 11-Jährige. Arztpraxen, die Kinder in dem Alter impfen wollen, reichen ihre Bestellung ebenfalls bis nächsten Dienstag (4.1.) 12 Uhr in ihrer Apotheke ein. Danach ist eine wöchentliche Bestellung jeweils für die darauffolgende Woche möglich.

Für die Bestellung nutzen Ärztinnen und Ärzte dasselbe Rezept, auf dem sie die gewünschte Impfstoffmenge für ab 12-Jährige angeben. Sie fügen lediglich „für Kinder (5 - 11 Jahre)“ hinzu.

Nach Auskunft des BMG ist ausreichend Impfstoff für diese Altersgruppe vorhanden. Dennoch sollten Praxen auf dem Rezept angeben, wie viele Dosen sie für Zweitimpfungen benötigen, um diese in jedem Fall sicherzustellen.

Es sollten weiterhin nur Ärztinnen und Ärzte den speziell für 5- bis 11-Jährige zugelassenen Impfstoff von BioNTech/Pfizer bestellen, die in ihrer Praxis Kinder versorgen und die Möglichkeit haben, ein komplettes Vial mit 10 Dosen zu verbrauchen.

Quelle: KBV

Noch bis 9. Januar 36 Euro je Impfung

Noch bis 9. Januar 2022 werden COVID-19-Schutzimpfung mit 36 Euro statt mit 28 Euro vergütet. Nach dem 9. Januar wird der Zuschlag wie zuvor nur an Wochenenden und Feiertagen gezahlt.

KVBW-Mitglieder tragen wie gewohnt ausschließlich die Impfleistung ein, wir fügen bei den Impfungen im betreffenden Zeitraum anhand des Leistungsdatums automatisch den Wochenendzuschlag GOP 88325 in Höhe von 8 Euro je abgerechneter Impfleistung für Sie zu.

Hinweise zur Impfstoffbestellung bis 4. Januar, 12 Uhr für KW 2

Achtung: Die nächste Bestellung des Kinderimpfstoffs erfolgt bis 4. Januar. Danach ist eine wöchentliche Bestellung jeweils für die darauffolgende Woche möglich.

Impfstoffe

Der Bund stellt für die Kalenderwoche ab 10. Januar 2022 Impfstoff von BioNTech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson bereit.

Bestellmenge

  • COVID-19-Impfstoff Comirnaty®: Höchstbestellmenge 30 Dosen je Arzt/Ärztin
  • COVID-19-Impfstoff Comirnaty® für 5- bis 11-Jährige: keine Höchstbestellmenge*
  • COVID-19-Impfstoff Spikevax®: keine Höchstbestellmenge
  • COVID-19-Impfstoff Janssen®: keine Höchstbestellmenge

* Nach Auskunft des BMG ist ausreichend Impfstoff für diese Altersgruppe vorhanden. Dennoch sollten Praxen auf dem Rezept angeben, wie viele Dosen sie für Zweitimpfungen benötigen, um diese in jedem Fall sicherzustellen.

Liefermenge

Aufgrund der insgesamt sehr geringen Impfstoffmenge von BioNTech/Pfizer für ab 12-Jährige schließt das Bundesgesundheitsministerium deutliche Kürzungen nicht aus.

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