FAQ TestV Nicht-KV-Mitglieder

Antworten auf häufig gestellte Fragen (stetig aktualisiert)

Jede Teststelle braucht eine eigene standortbezogene Nummer (ÖGD-ID). Falls Sie beispielsweise mit Ihrer Teststelle umgezogen sind oder noch an einer weiteren Adresse testen, muss das Gesundheitsamt Ihnen eine neue Einzelbeauftragung mit neuer ÖGD-ID für diesen zusätzlichen Standort zuteilen.

Wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt, um die Situation zu klären bzw. fordern Sie eine neue ÖGD-ID/Einzelbeauftragung an.

Danach tragen Sie die zusätzliche ÖGD-ID beim jeweiligen Standort im Abrechnungsportal ein und senden Ihre neuen Nachweise (Einzelbeauftragung mit ÖGD-ID) unter Angabe Ihrer Registrierungsnummer an die: abrechnungspruefung.testv@kvbawue.de

Sollten Sie selbst mehrmals dieselbe ÖGD-ID in unserem Abrechnungsportal eingetragen haben (z. B. um einen versehentlich falsch angelegten Standort zu korrigieren), wenden Sie sich bitte an unseren Support.

Wenden Sie sich bitte an Ihr örtliches Gesundheitsamt, um das Problem zu klären. Sie sind verpflichtet, jeden Monat die Zahl Ihrer Bürgertests dorthin zu melden. Bitte berichtigen Sie die gemeldeten Zahlen, falls sich bei unserer Plausibilitätsprüfung Abweichungen zwischen Ihren Angaben gegenüber dem Gesundheitsamt und Ihren bei uns abgerechneten Tests ergeben haben. Wir erhalten dann über die Datenlieferungen des Gesundheitsamtes Ihre korrigierten Zahlen.

Nach Klärung mit dem Gesundheitsamt senden Sie bitte Ihre Stellungnahme unter Angabe Ihrer Registrierungsnummer an folgende E-Mail-Adresse: abrechnungspruefung.testv@kvbawue.de

Das Sozialministerium hatte zunächst alle Krankenhäuser in Baden-Württemberg als Leistungserbringer für asymptomatische (PCR-)Testungen beauftragt. Diese Beauftragung durch Allgemeinverfügung wurde mit Ablauf des 20. Juli 2021 unwirksam. Bitte lassen Sie sich von Ihrem örtlichen Gesundheitsamt einen Einzelauftrag erteilen. 

So rechnen Sie als beauftragtes Krankenhaus Labordiagnostik bei asymptomatischen Personen nach TestV über die KV ab:

Wann können Sie PCR-Testungen nach TestV über die KV abrechnen?

  • ausschließlich asymptomatische Testungen – nur bei Sachverhalten nach TestV:
    • vor ambulanter Operation
    • bei Ausbruchsgeschehen (wenn von Einrichtung oder ÖGD festgestellt)
    • Kontaktpersonen (nach TestV-Definition)
    • nachweislich Infizierte („Freitesten“)
    • Voraufenthalt Virusvariantengebiet (ÖGD-Vorbehalt)
    • Bestätigungsdiagnostik nach positivem Antigen-Test / PCR-Pooling-Test

PCR-Tests dürfen nach TestV nicht bei Tests nach § 4a TestV („Bürgertests“), regelmäßiger Testung des Personals, Testung von Besuchern, Patienten oder deren Begleitpersonen abgerechnet werden. Für Personal, Patienten, die gegenwärtig behandelt, betreut, gepflegt oder untergebracht sind, und Besucher/Begleit­personen können ausschließlich PoC-Antigentests mit der laut TestV § 6 (4) 1. vorgeschriebenen Höchstmenge (= bis zu 35 PoC-Antigentests je Person je Monat) durchgeführt werden.

Als Handlungsleitfaden für die Auswahl des Testverfahrens (Antigen-Schnelltest vs. Nukleinsäuretest) sind die Empfehlungen der Nationalen Teststrategie zu berücksichtigen.

Ja. Vertragszahnarztpraxen können die Schnelltests bei ihren Beschäftigten selbst durchführen und die reinen Materialkosten (ab 1. Juli 2021 pauschal 3,50 Euro je Test) über die KVBW abrechnen.

Die ärztliche Leistung der Abstrichentnahme bei eigenem Praxispersonal ist nicht abrechenbar.

Alles was Sie zur Abrechnung über die KVBW wissen müssen und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie unter TestV Abrechnung Nicht-KV-Mitglieder »

Über das Online-Abrechnungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg können Sie als Apotheker die Sachkosten der Antigen-Schnelltests (PoC-Tests) sowie die erbrachten Leistungen (Abstriche) abrechnen, sofern Sie Tests laut Coronavirus-Testverordnung (TestV) durchführen.

Alles was Sie zur Abrechnung über die KVBW wissen müssen und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie unter TestV Abrechnung Nicht-KV-Mitglieder »

Achtung abweichender Kostenträger: Schnelltests, die Apotheken im Zuge der erweiterten Teststrategie des Landes Baden-Württemberg erbringen, sind nicht über die KV abrechenbar! Für präventive Testungen bei Lehrern und sonstigen Beschäftigten an Schulen, Kitas und in der Kindertagespflege auf Berechtigungs­schein oder als systematische Testungen in Schulen oder Kitas übernimmt das Land die anfallenden Kosten, nicht der Bund. Diese Tests können Sie nicht mit der KV abrechnen.

Leistungen nach Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) sind über die Apothekenrechenzentren abzurechnen.

In der Coronavirus-Testverordnung (TestV) ist geregelt, dass die Kosten für die selbst beschafften Schnelltests für das Testkonzept Ihrer Einrichtung (Tests für Personal, Patienten, Besucher) über die KV abgerechnet werden können (ab 1. Juli 2021 3,50 Euro je Test). Das gilt neben den KVBW-Mitgliedern auch für medizinische Einrichtungen und Heilberufler, die bislang nicht mit uns im Abrechnungs­verkehr stehen (z. B. Krankenhäuser, Rehakliniken oder Vertragszahnarztpraxen).

Ja. Praxen anderer medizinischer Heilberufe (z. B. nicht-ärztliche Psychotherapie, Physiotherapie, Ergotherapie) dürfen laut der aktuellen Coronavirus-Testverordnung (TestV) maximal 10 PoC-Antigen-Tests je Mitarbeiter im Monat beschaffen und durchführen sowie die Sachkosten dafür abrechnen – nicht aber den Abstrich. Ein Testkonzept ist dafür nicht notwendig.

Sofern Sie kein KVBW-Mitglied sind, ist für die Abrechnung eine vorherige Registrierung notwendig.

Letzte Aktualisierung: 08.06.2022