Fortbildung & Qualitätssicherung

Ausnahmeregelungen aufgrund der Corona-Pandemie

Um Praxen während der COVID-19-Pandemie zu entlasten, haben wir Qualitätssicherungs-Maßnahmen, wo immer es möglich war, vorübergehend gelockert. Dies betrifft unter anderem Fortbildungen für Vertragsärzte und ihre Praxismitarbeiter, die für bestimmte genehmigungspflichtige Leistungen vorgeschrieben sind und Frequenzen/Mindestmengen, die jährlich mindestens erbracht werden müssen.

Nachweispflicht für Fortbildung verlängert

Ärzte und Psychotherapeuten bekommen wegen Corona mehr Zeit, ihre Fortbildungspflicht (§ 95d SGB V) zu erfüllen. Der individuelle Fünf-Jahres-Zeitraum zum Sammeln der Fortbildungspunkte verlängert sich für Mitglieder der KV Baden-Württemberg um vier Quartale. Sie haben also zwölf Monate länger Zeit, um Ihre 250 CME-Punkte über ein Zertifikat der Kammer nachzuweisen.

Weniger Fortbildungen und geringere Mindestmengen

Die KVBW nutzt dabei auch im Jahr 2021 all ihre Entscheidungsspielräume im Sinne ihrer Mitglieder. Eine auf Bundesebene getroffene Vereinbarung ermöglicht abweichende Qualitätssicherungs-Maßnahmen während der Pandemie und gilt bis zum 30. September 2021. Vor diesem Hintergrund gilt für Baden-Württemberg: Für das Jahr 2021 sind lediglich ein Viertel der geforderten Fortbildungen und ein Viertel der jährlich vorgesehenen Fallzahlen nachzuweisen.

Reduzierte QS-Prüfung für das Jahr 2021

Dokumentationsprüfungen finden statt

Dokumentationsprüfungen durch Stichproben, Fallsammlungs-, Präparate- oder Geräteprüfungen finden wieder statt ­– in deutlich reduziertem Umfang.

Letzte Aktualisierung: 02.06.2021