FAQ Coronavirus SARS-CoV-2

Antworten auf häufig gestellte Fragen (stetig aktualisiert)

AKTUALISIERT: Was muss ich zum digitalen Corona-Impfnachweis bei der Grundimmunisierung und der Auffrischimpfung wissen?

Laut Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist ein Nachweis für die Impfung gegen das Coronavirus ab 1. Dezember 2021 nur noch mittels QR-Code möglich. Der gelbe Impfpass reicht nicht mehr aus.

Mit der CovPass-App können Patienten ihre Corona-Impfungen per Smartphone belegen. Auch die Corona-Warn-App kann Impfnachweise anzeigen. Wer gegen COVID-19 geimpft ist, erhält ein digitales COVID-19-Impfzertifikat in Form von je einem QR-Code für Erst-, Zweit und Auffrischimpfung als zusätzlichen Impfnachweis – in einer Arztpraxis, von den Impfzentren oder nachträglich in einer Apotheke.

Um den Aufwand möglichst gering zu halten, stellen Praxen die digitalen Impfzertifikate im Idealfall über die Praxisverwaltungssysteme (PVS) aus. Viele Softwarehersteller bieten diese Lösung inzwischen kostenfrei für ihre Kunden an. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Anbieter.

Daneben bietet das Robert Koch-Institut (RKI) zwei alternative Lösungen zur Generierung solcher CovPass-Zertifikate.

  • RKI-Webanwendung über den KV-Login: Unter Umständen müssen Praxen ihre IT-Dienstleister bemühen, damit diese ein explizites Routing in den Praxissystemen einrichten, mit dem sich die Anwendung https://web.impfnachweis.info/ aufrufen lässt.
  • RKI-Desktop-Anwendung: Die Konfiguration des Desktop-Clients ist ebenfalls durch Ihren IT-Techniker vorzunehmen. Der Vorteil des Desktop-Clients gegenüber der herkömmlichen RKI-Webanwendung ist, dass Praxen Versichertendaten nicht mehr von Hand eingeben müssen, sondern diese automatisiert übernommen werden.

Grundvoraussetzung, um das COVID-19-Impfzertifikat (QR-Code für die CovPass-App bzw. die Corona-Warn-App) zu erzeugen, ist, dass Ihre Praxis über einen Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) verfügt. Sofern Arztpraxen eine Ausstellung des Impfzertifikats nicht ermöglichen können, bieten sich die Apotheken als Anlaufstelle für die Patienten an.

Abgrenzung zum digitalen Impfausweis

Zum Teil ist in den Medien in diesen Zusammenhang auch vom „digitalen Impfpass" die Rede. Das ist allerdings irreführend. Das gelbe Impfbuch aus Papier bleibt vorerst erhalten. Das elektronische Impfzertifikat für den Nachweis eines COVID-19-Impfschutzes in der EU ist ein zusätzlicher Service, um per App nachzuweisen, dass jemand entweder vollständig geimpft, von Corona genesen oder negativ getestet wurde (3-G-Regel). Der elektro­nische Impfausweis, der sämtliche Impfdaten digitalisiert, soll erst 2022 in der elektronischen Patientenakte (ePA) enthalten sein.

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Letzte Aktualisierung: 03.12.2021