FAQ Coronavirus SARS-CoV-2

Antworten auf häufig gestellte Fragen (stetig aktualisiert)

Wann und wie kann ich als Vertragsarzt einen Schnelltest abrechnen?

Point-of-care-Tests (PoC-Tests bzw. Schnelltests) sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Getestet wird mit PoC-Antigen-Schnelltests nur, wer keine Symptome hat im Zuge der nationalen Teststrategie (Coronavirus-Testverordnung – TestV).

TestV GOP 88310B (Abstrich) + GOP 88312B (Sachkosten Testkit) 

  • anlassloser Bürgertest nach § 4a TestV

TestV GOP 99531 (Abstrich) + GOP 88312 (Sachkosten Testkit)

  • Corona-Warn-App meldet Kontakt mit einer infizierten Person (rote Warnung)
  • Kontaktperson einer infizierten Person (festgestellt durch ÖGD oder Arzt) 
  • Personen vor ambulanter OP
  • Personen vor Aufnahme in:
    • Pflegeheim
    • Krankenhaus
    • Rehaeinrichtung etc.
  • Ausbruchsgeschehen (ÖGD ordnet einen Test an)

TestV GOP 88312 (Testkit)

  • Tests für Praxispersonal Arztpraxis oder Psychotherapiepraxis

Keine Abrechnung über die KVBW

  • systematische Testungen in Schulen und Kitas
  • Routinetests, die Unternehmen für ihre Belegschaft oder der Einzelhandel und Restaurants für ihre Kunden anbieten

Bestimmte Einrichtungen können Antigen-Schnelltests selbst beschaffen, nutzen und mit uns abrechnen. Das sind z. B. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen oder Tageskliniken. Tests für Personal, Patienten und Bewohner von Einrichtungen, die laut TestV in Eigenregie testen dürfen, sind nicht für Vertragsärzte abrechenbar.

Ein Schein für alle: Vereinfachte Abrechnung Schnelltests

Falls Sie viele Schnelltests machen, bietet sich die vereinfachte Abrechnung an. Statt einzelne Fälle je getestete Person anzulegen, erfassen Sie die Gesamtanzahl je Quartal unter einem einzigen Pseudofall je Testszenario. Dabei bitte separaten Schein für anlasslose Bürgertests anlegen und Tests je Standort separat erfassen!
Siehe Merkblatt unten.

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Letzte Aktualisierung: 03.12.2021