FAQ Coronavirus SARS-CoV-2

Antworten auf häufig gestellte Fragen (stetig aktualisiert)

Wie rechne ich Schnelltests ab, die ich einsetze, um mein Praxispersonal vorsorglich zu testen?

Das Personal in Vertragsarztpraxen kann regelmäßig präventiv getestet werden. Sowohl Antigen-Labortests als auch Antigen-Schnelltests (Point-of-Care-Tests bzw. POC-Tests) sind möglich. Eine Abstimmung mit dem ÖGD/Sozialministerium ist laut Corona-Testverordnung (TestV) nicht erforderlich, wenn Sie Coronatests bei Mitarbeitern Ihrer eigenen Praxis durchführen möchten.

Bei Testung des eigenen Praxispersonals wird der Abstrich nicht vergütet. Dies gilt auch, wenn sich Arztpraxen gegenseitig testen. 

Abrechnung der Kosten für Point-of-Care-Tests (PoC) bei eigenem Praxispersonal im Rahmen eines Testkonzepts der Praxis

Die Abrechnung dieser Kosten erfolgt auf einem „Pseudo“-Abrechnungsfall für das gesamte Quartal mit folgenden Angaben:

Scheinuntergruppe: 00
Kostenträger: Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS), VKNR: 48850, IK: 100048850
Nachname: Testung
Vorname: Corona
Geburtsdatum: 01.01.2020
Anschrift: Albstadtweg 11; 70567 Stuttgart
Kodierung: ICD Z02 

Abgerechnet wird unter dem jeweiligen Datum der Testungen für jeden durchgeführten Test die GOP 88312 (mit entsprechendem Multiplikator), ergänzt um die entstandenen Kosten (in Feld 5012) – jedoch höchstens 9 Euro je Test. Die Rechnung über beschaffte PoC-Tests muss nach TestV bis mindestens Ende 2024 aufbewahrt werden. Eine patientenbezogene Dokumentation ist erforderlich.

Welche Tests erstattungsfähig sind, ist auf einer Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu finden (www.bfarm.de/antigentests). 

Positive Nachweise eines SARS-CoV-2-Erregers sind – derzeit auch bei Antigen-POC-Tests – namentlich meldepflichtig. Positive PoC-Test-Ergebnisse müssen dann durch einen PCR-Test bestätigt werden.

« Zurück zur Übersicht
Letzte Aktualisierung: 26.02.2021