FAQ Coronavirus SARS-CoV-2

Antworten auf häufig gestellte Fragen (stetig aktualisiert)

Sind COVID-19-Schnelltests über die KV abrechenbar?

Vertragsärzte können Antigen-Schnelltests bzw. PoC-Tests (Point-of-Care-Tests) für Testungen bei asymptomatischen Personen im Zuge der Teststrategie einsetzen und abrechnen. (Testanlässe und Voraussetzungen siehe Merkblatt „asymptomatische Testungen“); das umfasst auch Tests bei Ihrem eigenen Praxispersonal (siehe Stimmt es, dass ich jetzt Schnelltests einsetzen kann, um mein Praxispersonal vorsorglich zu testen?)

Die Sachkosten für die POC-Antigen-Tests werden in Höhe der Beschaffungskosten (maximal 9 Euro je Test, GOP 88312) erstattet. Hinweis: Bei der Teststrategie Land Baden-Württemberg (z. B. Lehrer) gilt ein Komplettpreis, sodass die Sachkosten nicht zusätzlich abgerechnet werden können.

Es dürfen nur Antigen-Testverfahren eingesetzt werden, die auf der Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgeführt sind.

Die erhöhten Arbeitsschutzanforderungen bei der Weiterverarbeitung des Abstrichs in der eigenen Arztpraxis sind zu beachten. 

Positive Antigen-Schnelltests müssen durch einen PCR-Test bestätigt werden. Positive Nachweise eines SARS-CoV-2-Erregers sind immer – auch bei Antigen-POC-Tests – namentlich meldepflichtig.

Hinweis: Die GOP 32779 ist Antigen-Labortests bei symptomatischen Patienten vorbehalten und kann ausschließlich von Laborärzten und Mikrobiologen abgerechnet werden. Schnelltests (sogenannte Point-of-Care-Tests POCT) sind nicht über die GOP 32779 berechnungsfähig.

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Letzte Aktualisierung: 05.03.2021