RKI aktualisiert Flussschema

Neue Empfehlungen zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Mittwoch sein Flussschema zum Coronavirus SARS-CoV-2 angepasst. Es dient als Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte zur Abklärung eines Verdachts auf COVID-19 und enthält Hinweise zu Hygiene, Meldung und Diagnostik sowie zur weiteren Vorgehensweise bei einem laborbestätigten COVID-19-Fall.

Aktuelle Testkriterien des RKI:

  • akute respiratorische Symptome jeder Schwere und/oder Verlust von Geruchs-/Geschmackssinn bei ALLEN Patienten unabhängig von Risikofaktoren

Der Verdacht auf COVID-19 ist meldepflichtig, wenn bei Personen mindestens eine der beiden folgenden Konstellationen vorliegt. Auch bei diesen Personen sollte eine diagnostische Abklärung/Testung erfolgen:

  • Personen mit jeglichen mit COVID-19 vereinbaren Symptomen UND Kontakt mit einem bestätigten Fall von COVID-19
  • Auftreten von zwei oder mehr Lungenentzündungen (Pneumonien) in einer medizinischen Einrichtung, einem Pflege- oder Altenheim, bei denen ein epidemischer Zusammenhang wahrscheinlich ist oder vermutet wird, auch ohne Vorliegen eines Erregernachweises