Impfzubehör vorerst weiter mit Corona-Impfstoff ausgeliefert

Praxen bestellen weiterhin bis Dienstag, 12 Uhr Impfstoff inklusive Zubehör

Spritzen und Kanülen für COVID-19-Schutzimpfungen werden vorerst entgegen der bisherigen Ankündigung des Bundesministeriums für Gesundheit weiter zusammen mit dem Impfstoff an die Arztpraxen ausgeliefert. Der bisherige Bestellprozess soll bis voraussichtlich Ende Oktober verlängert werden, wie das Ministerium mitteilte.

Praxen bestellen somit zunächst weiterhin bis Dienstag, 12 Uhr, bei ihrer Apotheke den Impfstoff inklusive Zubehör, den sie für die übernächste Woche benötigen, und erhalten das entsprechende Impfzubehör mitgeliefert. Auch für die bereits getätigte Bestellung für die Auslieferung am 4. Oktober erhalten die Praxen das Zubehör wie bisher praktiziert.

Details zur Umstellung des Bestellprozesses noch offen

Grundsätzlich plant das Bundesgesundheitsministerium (BMG), den Bestellprozess für Impfzubehör zu ändern. Zukünftig soll das Impfzubehör nicht mehr zusammen mit dem Impfstoff ausgeliefert werden, sondern die Arztpraxen sollen Spritzen, Kanülen sowie gegebenenfalls NaCL-Lösung entsprechend ihres Bedarfs bestellen können. Die Kosten für das Impfzubehör werden weiterhin vom Bund übernommen.

Ursprünglich sollte die Umstellung bereits Anfang Oktober erfolgen. Das BMG benötigt jedoch nach eigenen Angaben noch Zeit, um Einzelheiten zur Bestellung des Impfzubehörs festzulegen, sodass der Wechsel voraussichtlich auf Ende Oktober verschoben wird. 

Quelle: KBV

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