„Freitesten“: Kosten werden jetzt für alle übernommen

Neuer Testanspruch nach TestV – Quarantäne und Isolation verkürzen

Sowohl COVID-19-Infizierte als auch Kontaktpersonen von Infizierten können ihre Isolations- und Quarantänedauer mit einem negativen Testergebnis individuell verkürzen. Wichtig für Vertragspraxen: Dieses sogenannte „Freitesten“ ist neuerdings von der Coronavirus-Testverordnung (TestV) abgedeckt und damit über die KV abrechenbar (umfasst sowohl Schnelltests als auch PCR-Tests). Mit Blick auf die rasante Verbreitung der Omikron-Variante hat das Land Baden-Württemberg sein Quarantäne- und Isolationspflichten verkürzt und vereinfacht und seine Corona-Verordnung Absonderung angepasst.

Geänderte CoronaVO Absonderung Land Baden-Württemberg

Die Details der Absonderungsregeln (ab wann „Freitesten“ möglich ist, Erfordernis Schnelltest oder PCR-Test) gehen aus einer aktuellen Übersicht der Landesregierung zur Absonderungspflicht von positiv getesteten Personen, Haushaltsangehörigen und engen Kontaktpersonen hervor.

Geänderte Coronavirus-Testverordnung (TestV)

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat seine TestV in dieser Woche einmal mehr geändert. COVID-19-infizierte Personen in Absonderung, bei denen in den vergangenen 14 Tagen eine Infektion nachgewiesen wurde, haben seit 11. Januar 2022 einen Testanspruch nach § 2 Testverordnung, um die Absonderung vorzeitig zu beenden. Der bezog sich bislang nur auf Kontaktpersonen.

Außerdem haben Einreisende, die sich in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, künftig Anspruch auf eine Testung.