CoCare

Logo Projekt Cocare

Innovationsfondsprojekt zur Verbesserung der ärztlichen Pflegeheimversorgung in Baden-Württemberg

Eine bessere medizinische Versorgung in Pflegeheimen in Baden-Württemberg ist das Ziel des Innovationsfondsprojekts CoCare (coordinated medical care) unter der Leitung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Ab 1. Januar 2018 können Bewohner in teilnehmenden Pflegeeinrichtungen (Pflegeheimliste CoCare) von dem erweiterten Leistungsangebot (mehr dazu unter Vertrag ») profitieren.

Neben allen gesetzlichen Krankenkassen sind das Zentrum für Geriatrie und Gerontologie Freiburg (ZGGF) und die Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung (SEVERA) des Universitätsklinikums Freiburg sowie die nubedian GmbH in Kooperation mit dem Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe am Projekt beteiligt.

Das Projekt wird über einen Zeitraum von drei Jahren, vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2020, aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert.

Eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie in unserer Informationsbroschüre CoCare.

Zielsetzung und Inhalte des Projekts

Im Rahmen des Projekts wollen die Projektpartner Maßnahmen erproben und wissen­schaftlich untersuchen, um die ärztliche Versorgung in voll­stationären Pflege­heimen zu optimieren.

Das erklärte Projektziel ist die Reduktion von vermeid­baren Krankenhaus­einweisungen und Kranken­transporten. Sie stellen eine enorme Belastung für die Pflegeheim­bewohner dar und verursachen hohe Kosten im Gesundheits­wesen.

Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Verbesserung des Informationsflusses und der Kommunikation sowie die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten und Pflegefachpersonal. Gleichzeitig werden die teilnehmenden Ärzte besser für die Versorgung in den Heimen erreichbar sein.

Weitere Projektinhalte finden Sie hier ».

Alle Informationen zur Teilnahme am Projekt CoCare erhalten Sie unter:

Regionen, in denen das Projekt umgesetzt wird

Das Projekt wird ab dem 1. Quartal 2018 in den Landkreisen Böblingen, Rottweil, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Baden-Baden/Rastatt, Schwarzwald-Baar-Kreis, Freudenstadt und Karlsruhe in den teilnehmenden Pflegeheimen umgesetzt. Die Teilnahme der Pflegeheime, Haus- und Fachärzte sowie Versicherten ist freiwillig und kostenlos.

Darüber hinaus werden die Landkreise Enzkreis mit der Stadt Pforzheim sowie der Zollernalbkreis als Kontrollgruppe mit regulärer Versorgung für die wissenschaftliche Evaluation in das Projekt einbezogen.

Letzte Aktualisierung: 21.11.2017