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KOOPERATION – DIE CHANCENREICHE ALTERNATIVE

Noch nie standen dem Vertragsarzt oder Vertragspsychotherapeuten so viele Möglichkeiten offen, seinen Beruf kooperativ auszuüben, wie jetzt. Bereits vor Beginn seiner vertragsärztlichen Tätigkeit ist die Entscheidung zu treffen, entweder eine Einzelpraxis zu übernehmen bzw. neu zu gründen oder in eine Kooperation einzusteigen. In gesperrten Planungsbereichen ist diese Auswahlmöglichkeit abhängig von dem Angebot an Praxen, die zur Nachbesetzung zur Verfügung stehen. Die Motivation zur kooperativen Berufsausübung eines Einsteigers in das vertragsärztliche System kann aus ähnlichen Gründen erfolgen wie die seines bereits niedergelassenen Kollegen.

 

Neben der kollegialen Zusammenarbeit bzw. dem fachlichen Austausch sind die im Wandel befindlichen beruflichen und privaten Lebensvorstellungen Motiv für eine Kooperation. Auch Zeitreserven können durch Bündelung der Aufgaben und effizientere Strukturen geschaffen werden. Von entscheidender Bedeutung für die Bildung von Kooperationen sind häufig betriebswirtschaftliche Aspekte, da sowohl auf der Einnahmenseite als auch auf der Ausgabenseite mit teilweise beachtlichen Synergieeffekten zu rechnen ist.

 

Jeder Arzt sollte sich eingehend mit seinen persönlichen Motiven zur Zusammenarbeit beschäftigen, bevor er eine Kooperation umsetzt. Konkret formulierte Ziele sind die Basis für eine erfolgreiche Kooperationsstrategie.

 

Für all das hat die KVBW Fachberater, auf deren Wissen Sie zurückgreifen können.

Letzte Aktualisierung: 05.10.2011