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WAS WIRD UNTER DEM STRICH ÜBRIG BLEIBEN?

Der Begriff Liquidität steht für die Fähigkeit, sämtliche finanzielle Verpflichtungen fristgerecht und vollständig erfüllen zu können (Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln). Mit anderen Worten: die Zahlungsfähigkeit. Es sollte stets gewährleistet sein, über hinreichende finanzielle Mittel zu verfügen, um den geschäftlichen und privaten Verpflichtungen (Privatentnahmen, private Steuern) jederzeit nachkommen zu können. Insbesondere für Banken ist eine positive Liquidität ein Zeichen der Bonität, also der Kreditwürdigkeit.

 

Bei der Praxisneugründung kann eine Liquiditätsprognose eine erste Einschätzung zur künftigen Liquidität geben. Anhand von prognostizierten Praxiseinnahmen und Praxisausgaben ergibt sich ein zu erwartendes Praxisergebnis. Auch die Einnahmen- und Ausgabensituation der zu übernehmenden Praxis kann gegebenenfalls mit berücksichtigt werden. Unter Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen, Steuerzahlung, Altersvorsorge, Krankenversicherung, Tilgung des Praxisdarlehens, Rücklagen und Abschreibungen wird die zur Verfügung stehende Liquidität ermittelt werden. In einer Betrachtung über mehrere Jahre hinweg können die sich ergebenden Veränderungen durch Abschreibungen und Kostendynamik ausgewiesen werden.

 

Für all das hat die KVBW Fachberater, auf deren Wissen Sie bauen können.

Letzte Aktualisierung: 14.06.2011