KVBW lobt Zusammenarbeit der niedergelassenen Ärzte mit den Krankenhäusern in Baden-Württemberg als ein Plus für die Patienten im Land

Absage an Pläne des Marburger Bundes: „Undifferenziertes Klassenkampfgetöse kann nicht Basis seriöser Gesundheitspolitik sein“

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Norbert Metke, hat am Mittwoch in Stuttgart die Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern in Baden-Württemberg nachhaltig gelobt und sich bei diesen für ihre Kooperation zum Nutzen der Kranken im Land ausdrücklich bedankt. Auf einer Veranstaltung sagte Metke: „Wir sind mit rund 250 Krankenhäusern im Land bestens versorgt. Die Kliniken leisten hervorragende Arbeit. Gleichzeitig stellen über 22.000 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten die ambulante Versorgung im „Ländle” sicher. Sie behandeln 97 Prozent aller Kranken im Land, und das 55 Millionen Mal im Jahr. Von dieser Aufgabenteilung profitieren alle Patienten. Denn so können sich die Spezialisten in den Krankenhäusern auf die besonders schweren Fälle konzentrieren. Danke hierfür an die Krankenhäuser!“ Metke verwies darauf, dass sich insbesondere die Kooperation mit den Krankenhäusern im Notfalldienst bewährt habe. „Das Netz von über 100 Notfallpraxen der niedergelassenen Ärzte in Baden-Württemberg an Kranken­häu­sern gewährleistet eine gute Versorgung der Patienten und akzeptable Arbeits­bedin­gungen für alle Ärzte.“

Für den KV-Vorsitzenden steht daher die Aufgabe im Vordergrund, diese Zusammenarbeit positiv weiterzuentwickeln und an der bewährten Zusammenarbeit in keiner Weise zu rütteln. Vor diesem Hintergrund erteilte er gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Dr. Johannes Fechner den Plänen des Marburger Bundes, die Notfallversorgung an den Krankenhäusern zu konzentrieren, eine klare Absage.

Klientelpolitik und Unkenntnis der Strukturen

Fechner sagte dazu: „Der Marburger Bund versucht die Notfallversorgung zur eigenen Klientelpolitik zu nutzen. Da scheint der Wunsch durch, die erforderlichen Umstrukturierungen in der Krankenhauslandschaft zu verhindern: weniger, aber dafür höchstqualifizierte Zentren zu schaffen. Genau das aber ist notwendig, aus Gründen der Qualität und der Wirtschaftlichkeit. Wenn die Krankenhäuser sich aber zunehmend aus der Fläche zurückziehen, wie wollen sie dann noch die Notfallversorgung übernehmen? Positionen wie die des Marburger Bundes mögen für eine Interessenvertretung wie ihn verständlich sein. Um als Beteiligter ernst genommen zu werden, reicht das aber nicht.“ Fechner weiter: „Die Forderungen nach einer alleinigen Notfallversorgung durch das Krankenhaus zeugen von wenig Kenntnis der Strukturen, sowohl der in den Krankenhäusern als auch im niedergelassenen Bereich. Was sollen wir davon halten, wenn die Krankenhäuser heute bereits eine Arbeitsüberlastung ihrer Ärzte in vielen Bereichen beklagen, der Marburger Bund gleichzeitig aber zusätzliche Aufgaben fordert? Der Marburger Bund vergisst auch, dass seine Pläne mit hohen Kosten verbunden und kaum wirtschaftlich darstellbar wären. Das zusätzlich benötigte Geld fehlt dann aber an anderer Stelle.“

Pragmatische Kooperation in Baden-Württemberg weiterentwickeln

Für Metke steht fest: “Die Ärzte im Krankenhaus können sicher sein, dass wir eine Kooperation weiter pflegen werden, die den Patienten der richtigen Versorgungsebene zuführt, damit die Ärzte in der Klinik und der Niederlassung ausreichend Zeit für ihre Patienten haben. Pragmatische gemeinsame Versorgung ist das, was Baden-Württemberg vorlebt. Klassenkampf zum eigenen Nutzen ist eine Form der Auseinandersetzung, die allemal unter Akademikern der Vergangenheit angehören sollte.“

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