Neben den vom Steuerberater zur Verfügung gestellten Unterlagen (Betriebswirtschaftliche Auswertung, Summen- und Saldenliste, Gewinnermittlung etc.), die sich als gute Informationsquelle zum Controlling Ihrer Praxis anbieten, gibt es auch die Möglichkeit, aus Ihren Abrechnungsdaten aussagefähige Steuerungsinformationen zu gewinnen. So kann die Statistik Ihres Praxisverwaltungssystems z. B. Aufschluss über die Anzahl der erbrachten Leistungen oder den Grad der Budgetausschöpfung geben.
Im Mitgliederportal dieser Website wird eine Analyse Ihrer KV-Abrechnungsdaten angeboten. Dabei werden die Zahlen Ihrer Praxis jeweils denen Ihrer Vergleichsgruppe gegenüber gestellt. Diese Praxiskennzahlen unterstützen Sie bei der Analyse Ihrer individuellen Praxissituation und dienen z. B. dem Nachweis von Praxisbesonderheiten, der Ideensammlung für ein Praxismanagement, dem Umsetzen von Optimierungskonzepten (Patientenstruktur, Leistungsspektrum, Kostensenkung etc.) sowie der Entwicklung von persönlichen Strategien zur nachhaltigen Existenzsicherung Ihrer Praxis. Hier drei Beispiele für Praxiskennzahlen im Mitgliederportal dieser Website:
Die nach Altersklassen differenzierten Honorardaten geben Auskunft über Ihre praxisindividuellen Ergebnisse zu Fällen, Honorar und Fallwerten in Euro. Diese die Einnahmenseite Ihrer Praxis betreffenden Kennzahlen stellen eine fundierte Datenbasis dar, auf deren Grundlage vielfältige Optimierungsansätze aufgezeigt werden können.
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Die einerseits nach Alter und andererseits nach Geschlecht differenzierenden Darstellungen zu Arzt-Patienten-Kontakten und Fällen dienen einer weitergehenden Analyse Ihrer Patientenstruktur und Praxisorganisation. Ihr Standort und die ihn umgebende Infrastruktur sind ebenso bedeutende Einflussfaktoren wie auch die inhaberspezifischen Besonderheiten (Schwerpunkte innerhalb der Fachrichtung, spezielle Leistungen, Praxisausstattung, Geschlecht, Alter und Persönlichkeit des Arztes). Ergänzt durch eine Analyse der Patientenaltersstruktur mit den entsprechenden Anteilen Ihrer Vergleichsgruppe, entsteht ein klares Bild Ihrer Marktposition und des Anbieterprofils als Grundlage Ihrer zukünftigen Ausrichtung.
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Die einerseits nach detaillierten Altersklassen (in der Regel Klassen mit jeweils 10-Jahresschritten, bei Kinderärzten je Jahr) und andererseits nach Geschlecht differenzierende Darstellung zu den von Ihnen behandelten Patienten, erlaubt nicht nur eine eingehende Analyse Ihrer derzeitigen Patientenstruktur, sondern kann auch der Prognose für künftige Patientenzahlen dienen. So kann z. B. eine bestimmte Altersstruktur auf künftig geringere Fallzahlen hinweisen und möglicherweise kann dieser Entwicklung durch effektive Marketingmaßnahmen bzw. Veränderungen bei der Praxisorganisation erfolgreich begegnet werden.
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