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NOTDIENST-REFORM ENTLASTET LANDAERZTE

Vor allem in den ländlichen Regionen wird es zunehmend schwieriger, den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu organisieren. Weil die Zahl der Ärzte, die am Notfalldienst teilnehmen, sinkt, steigt die Dienstbelastung für die übrigen. Gleichzeitig spielen geregelte Arbeits- und Bereitschaftszeiten für den ärztlichen Nachwuchs bei der Entscheidung zur Niederlassung eine wichtige Rolle.

 

Der KVBW-Vorstand stellt sich der Herausforderung und geht die Reform des Bereitschaftsdienstes an. Ziel ist, die Zahl der Notfalldienstbezirke von landesweit über 400 auf unter 150 zu senken. Wo immer möglich, soll der Bereitschaftsdienst in einer zentralen Notfallpraxis an einer Klinik erfolgen. Damit will die KVBW, gerade auch auf dem Land, die steigende Dienstbelastung von Vertragsärzten bremsen. Die Vertreterversammlung (VV) der KV Baden-Württemberg hat einer Neuordnung des Notfalldienstes am 19. Oktober 2011 mit großer Mehrheit grundsätzlich zugestimmt.

 

Einzelheiten zur geplanten Reform des Bereitschaftsdienstes in Baden-Württemberg finden sich in den PDF-Dokumenten, die rechts zum Download zur Verfügung stehen. Zudem haben wir für Sie eine Auswahl von Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) für Sie zusammengestellt.

Letzte Aktualisierung: 03.04.2012