Terminservicestelle (TSS)

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Wissenswertes für die Praxis zu unserem eTerminservice

Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben Terminservicestellen eingerichtet. Dazu hat sie der Gesetzgeber mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) verpflichtet (§ 75 Abs. 1a SGB V). Aufgabe der Terminservicestellen war es zunächst, gesetzlich Krankenversicherten einen Termin beim Facharzt zu vermitteln. Inzwischen müssen die KVen den Patienten außerdem freie Termine bei Psychotherapeuten sowie Haus- und Kinderärzten vermitteln.

So melden Sie uns Ihre Termine

Das regelt das Gesetz unter anderem:

  • Terminvermittlung innerhalb einer Woche
  • Überweisung als Voraussetzung
    (Ausnahme: Augen- und Frauenärzte, Haus- sowie Kinder- und Jugendärzte, Psychotherapeuten)
  • Wartezeit bis zum Termin maximal vier Wochen
    (neu laut TSVG: 2 Wochen bei psychotherapeutischer Akutbehandlung)
  • kein Anspruch auf Termin bei einem bestimmten Arzt oder Therapeuten („Wunscharzt“)
  • zumutbare Entfernung
  • Behandlungstermin im Krankenhaus, falls fristgerechte Terminvermittlung scheitert

TSVG: Neuerungen bei der Terminservicestelle

Was Ärzte & Psychotherapeuten wissen müssen:

  • Bitte nutzen Sie das Webportal eTerminservice der KVen, um Termine einzutragen, die Sie für Patienten freihalten, die sich an unseren Terminservice wenden.
  • Zugangsdaten für den eTerminservice der KVen liegen für Sie im Dokumentenarchiv im Mitgliederportal der KVBW bereit (Aktentyp: Zugangsdaten), siehe:
    FAQ Wie ist der eTerminservice zu erreichen?.
  • Terminmangel kann teuer werden. Gelingt es nicht, fristgerecht Termine an die Patienten zu vermitteln, verlangt der Gesetzgeber die ambulante Versorgung durch das Krankenhaus, bezahlt von den Niedergelassenen.
  • Rückmeldung über Termine, die unsere Terminservicestelle an Patienten vergeben hat, erhalten Praxen automatisiert aus der Software eTerminservice. Bitte richten Sie dort unter dem Menüpunkt „Praxisdaten“ unbedingt einen Benachrichtigungs­k­anal (E-Mail oder Fax) ein (mehr erfahren »).

Antworten auf die häufigsten Fragen zum eTerminservice finden Sie unter FAQ.

Was Überweiser wissen müssen:

  • Sie entscheiden, ob eine Überweisung dringlich ist!
  • Verschiebbare Untersuchungen sind insbesondere
    • Früherkennungsuntersuchungen
    • Verlaufskontrollen bei medizinisch nicht akuten Erkrankungen
    • Untersuchungen zur Feststellung der körperlichen oder psychischen Leistungsfähigkeit.
  • Eine Bagatellerkrankung liegt vor, wenn ein Zuwarten von mehr als vier Wochen hingenommen werden kann.
  • Der Überweisende macht auf der Überweisung durch das Aufbringen eines Überweisungscodes deutlich, ob es sich um eine dringliche Überweisung handelt.
  • Die Überweisungscode-Etiketten können Sie bei uns per E-Mail anfordern. (Hinweis: Den Aufkleber oben links auf den Bögen mit den Überweisungscodes bitte nicht verwenden. Er gibt das Gültigkeitsdatum an.)

Direktkontakt

eTerminservice
0711 7875-3960
  • Mo – Fr: 8 – 16 Uhr
Kontakt für Ärzte/PT
Letzte Aktualisierung: 01.10.2019