MVZ

Medizinische Versorgungszentren

In einem MVZ arbeiten grundsätzlich immer mindestens zwei Kollegen zusammen.

Kennzeichen eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ):

  • ärztlich geleitete Einrichtung
  • fachgleiche oder fachübergreifende ambulante Versorgung „aus einer Hand“
  • gründungsberechtigt sind unter anderem zugelassene Vertragsärzte und Krankenhäuser

Ärzte können im MVZ als Angestellte oder mit Zulassung (Freiberufler-MVZ) tätig sein. Die Gründung eines MVZ erfordert eine genaue Abwägung von Vor- und Nachteilen gegenüber anderen Kooperationsformen. Eine gute umfassende Beratung, die auch steuerliche und gesellschaftsrechtliche Gesichtspunkte beinhaltet, ist angesichts der Komplexität unabdingbar.

Bedarfsplanung

Durch die Gründung eines MVZ können keine neuen Sitze in einem Planungsbereich geschaffen werden. Vielmehr muss der entsprechende Planungsbereich für die im MVZ vorgesehenen Fachrichtungen offen sein. Das MVZ kann sich wie eine Einzelperson auf ausgeschriebene Sitze bewerben. Ein Vertragsarzt oder Vertragspsychotherapeut kann auch auf seine Zulassung verzichten, um sich in einem MVZ anstellen zu lassen.

Damit ein MVZ an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen kann, muss es der zuständige Zulassungsausschuss zulassen.

Weitere Informationen finden Sie auch unter MVZ auf der Homepage der KBV.

Letzte Aktualisierung: 02.06.2016