Hilfsmittelverordnung: Immer mit Diagnose

Nur dann übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten.

Vertragsärzte, die Hilfsmittel verordnen, müssen dabei immer eine Diagnose angeben. Das schreibt die Hilfsmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vor. Alle Angaben, die für die individuelle Versorgung oder Therapie notwendig sind, müssen auf dem Rezept genannt werden. Dazu gehören:

  • Diagnose
  • Datum der Verordnung und
  • Bezeichnung des Hilfsmittels laut Hilfsmittelverzeichnis (sofern dort gelistet)

Nachträgliche Änderungen und Ergänzungen fehlender Angaben auf der Verordnung muss der Arzt mit Datum und Unterschrift bestätigen.

Hinweis: Spritzen, Pen-Kanülen und Insulinpens gehören zu den Hilfsmitteln der Produktgruppe 03 (Applikationshilfen). Somit ist auch bei der Verordnung dieser Produkte zwingend die Diagnose anzugeben.

Hilfsmittel: Wissenswertes zur Verordnung

Blutzucker­messgeräte, Rollstühle, Hörgeräte, Einlagen, Inkontinenzhilfen, Inhalations­geräte, Prothesen, Sitzkissen, Sprach­verstärker – Was Ärzte zur Verordnung von Hilfs­mitteln wissen müssen, fasst die Broschüre „Hilfsmittel – Hinweise zur Verordnung“ der KBV zusammen. Wichtige Informationen finden Sie auch auf dieser Homepage unter Hilfsmittel ».

Dokumente zum Download

Direktkontakt

Verordnungsberatung Impfungen, Heil- und Hilfsmittel
0711 7875-3669
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