Suche: 
Nur Wörter mit zwei oder mehr Zeichen werden akzeptiert (maximal 200 Zeichen). Groß- und Kleinschreibung ist irrelevant.
Ein Leerzeichen zwischen den Begriffen entspricht einem UND (+): Jeder der Begriffe muss enthalten sein.
Ein Komma zwischen den Begriffen heißt ODER: Mindestens einer der Begriffe muss enthalten sein.
Ein Minuszeichen (-), das einem Wort vorangestellt wird, heißt NICHT: Dieser Begriff darf nicht enthalten sein.
Setzen Sie mehrere Wörter in Anführungszeichen („“), wird nach der ganzen Wortgruppe in exakt dieser Reihenfolge gesucht.
Ein Sternchen (*) vor oder hinter ein Suchwort dient als Platzhalter. Die Suche erfasst alle Begriffsvariationen, die diesen Wortbestandteil enthalten.
 

DIE KORREKTE VERORDNUNG VON HILFSMITTELN

Neben der Versorgung mit Arznei-, Verband- und Heilmitteln haben die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)  Anspruch auf Versorgung mit Hilfsmitteln. Hilfsmittel sind sächliche medizinische Leistungen wie:

  • Seh- und Hörhilfen
  • Körperersatzstücke
  • Orthopädische und andere Hilfsmittel

Das Nähere zur Verordnung von Hilfsmitteln ist in den Hilfsmittelrichtlinien geregelt. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen hat ein systematisch strukturiertes Verzeichnis aufgestellt, in dem die von der Leistungspflicht umfassten Hilfsmittel aufgeführt sind. Dieses Hilfsmittelverzeichnis des GKV Spitzenverbandes (vgl. Link rechts) hilft Ihnen, Produkte zu finden, die unter die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung fallen. Bitte beachten Sie, dass entweder die Produktart oder die siebenstellige Hilfsmittelnummer angegeben werden soll. Nicht verordnungsfähig sind Hilfsmittel von geringem therapeutischen Nutzen oder geringem Abgabepreis, zum Beispiel Applikationshilfen für Wärme oder Kälte, Alkoholtupfer, Kompressionsstücke, Augenklappen, Fingerschienen und Urinflaschen.

 

Pflegebedürftige haben Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbstständige Lebensführung ermöglichen. Hier trägt – im Unterschied zu Hilfsmitteln – die Pflegekasse die Kosten. Zur besseren Unterscheidung von Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln im Stationären Bereich haben die Spitzenverbände der Krankenkassen und Pflegekassen einen Abgrenzungskatalog erstellt.

Letzte Aktualisierung: 15.04.2014