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Vergütung ab 1. Juli 2010

Informationen zur Vergütung der DMP mit der AOK Baden-Württemberg

Details
 

Disease Management Programme

Diese auch als Krankheitsmanagement bezeichnete Versorgungsform ist in Deutschland speziell auf die Behandlung von chronisch Kranken ausgerichtet. Komplikationen und Folgeerkrankungen chronischer Krankheiten sollen durch eine kontinuierliche Betreuung und Behandlung vermieden oder im Zeitpunkt ihres Auftretens verzögert werden. Für die Teilnahme an einem DMP ist die Genehmigung der KVBW erforderlich. Trotz der unterschiedlichen Ausgestaltung der Disease Management Programme basieren sie auf gemeinsamen Grundlagen: 

  • Eingrenzung auf eine Risikogruppe durch Einschreibekriterien
  • Entwicklung von evidenzbasierten Leitlinien und Behandlungszielen, die stetig aktualisiert werden
  • Klare Strukturregelungen der Versorgungsprozesse für alle Beteiligten
  • Definition von Versorgerzuständigkeiten und präzise Absprachen innerhalb der Ärzteschaft
  • Einbeziehung medizinischer Hilfsberufe und des Patienten selbst
  • Messung der Ergebnisse und kontinuierlicher Verbesserungsprozess

  

Im Zuge des Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes besteht nun auch für angestellte Ärzte die Möglichkeit, als DMP-verantwortlicher Arzt tätig zu werden. Was dabei beachtet werden muss, haben wir im Merkblatt "Änderungen im DMP" für Sie unter "PDFs zum Thema" zusammengestellt.

 

20. Risikostrukturausgleichs-Verordnung (RSA-ÄndV) bringt Änderungen für DMP Diabetes mellitus Typ 1, DMP Diabetes mellitus Typ 2, DMP Koronare Herzkrankheit; Neues Modul Herzinsuffizienz im DMP KHK

Die Änderungen sind größtenteils redaktioneller Art. Inhaltlich wurden jedoch unter anderem die Therapieempfehlungen, insbesondere im Hinblick auf die Medikation, überarbeitet. Eine übersichtliche Synopse der alten und neuen Fassung findet sich auf den Seiten von buzer.de