NACHRICHTEN
| Neue Notfallpraxis am SRH Krankenhaus in Oberndorf | ||
Krankenhaus und niedergelassene Ärzte in Sulz und Oberndorf kooperieren bei der Notfallversorgung am Wochenende und Feiertagen | ||
Stuttgart/Oberndorf-Sulz 27. April 2012 – Am 1. Mai 2012 eröffnet eine von den niedergelassenen Ärzten der Bereiche Sulz und Oberndorf geführte ambulante
Notfallpraxis am SRH Krankenhaus Oberndorf. Patienten können am Wochenende sowie an Feiertagen von 9 bis 20 Uhr unangemeldet in die
Notfallpraxis in die Hölderlinstraße über den neuen Haupteingang des Krankenhauses kommen. Die rund 35 beteiligten Ärzte sind am Wochenende nicht mehr in ihren eigenen Praxen, sondern in der Notfallpraxis am SRH Krankenhaus Oberndorf tätig. In den übrigen Zeiten vermittelt die Leitstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wie bisher auch über die Rufnummer 01805/19292-460 den diensthabenden Arzt. Während ein niedergelassener Arzt die notwendigen Hausbesuche übernimmt, ist ein zweiter Arzt in den Räumen der Notfallpraxis im SRH Krankenhaus Oberndorf tätig. Werktags sind wie bisher auch die jeweiligen behandelnden Haus- oder Fachärzte für
ihre Patienten zuständig.
Das neue Modell bringt Vorteile für alle Beteiligten: Durch Schaffung einer zentralen Anlaufstelle entfällt für Patienten die Suche nach der Praxis des diensthabenden Arztes. Für die niedergelassenen Ärzte hat diese Kooperationsform den Vorteil, dass sie bei der Behandlung der Patienten auf die Infrastruktur des Krankenhauses zurückgreifen können, was auch dem Patienten am Wochenende eine hohe Qualität der Versorgung bietet. Auch das Krankenhaus profitiert: Leichtere Fälle versorgen die niedergelassenen Ärzte und entlasten damit die Notfallambulanz des Krankenhauses. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der
in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet. Bei Notfällen, wie zum Beispiel Ohnmacht, Herzinfarkt, akuten Blutungen und Vergiftungen muss der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 alarmiert werden.
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| 116 117 wird in Baden-Württemberg erst später freigeschaltet | ||
Bisherige Notfalldienst-Rufnummern behalten ihre Gültigkeit | ||
Stuttgart, 10. April 2012 – Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) weist darauf hin, dass die neue Rufnummer 116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Baden-Württemberg erst zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt wird. Die bisherigen Rufnummern in den einzelnen Bezirken behalten damit weiterhin ihre Gültigkeit. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg reformiert derzeit den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Aus diesem Grund wird die 116 117 in Baden-Württemberg erst nach Abschluss der Neustrukturierung eingeführt. Die KVBW wird die Öffentlichkeit informieren, sobald die 116 117 auch in Baden-Württemberg freigeschaltet ist.
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Welt-Parkinson-Tag am 11. April 2012 | ||
11. März 2012 - Dieser Aktionstag wurde im Jahr 1997 eingeführt durch die European Parkinsons Disease Association am Geburtstag des Londoner Arztes James Parkinson, nach dem diese Krankheit benannt wurde und der sie erstmals 1817 als Schüttellähmung beschrieben hatte.
Parkinson - rund zwei Millionen Menschen leben weltweit mit dieser Diagnose, mindestens 280.000 Menschen davon in Deutschland. Die Nervenkrankheit hat drei Hauptsymptome: die Verlangsamung der Bewegungsabläufe, eine erhöhte Muskelsteifheit sowie Zittern.
Parkinson schleicht sich langsam in das Leben der Betroffenen und bleibt oft lange unbemerkt. Die Nervenkrankheit trifft nicht nur Ältere. Jeder Zehnte erkrankt vor seinem vierzigsten Geburtstag. Heilbar ist Parkinson bislang nicht, die Symptome können heute aber erfolgreich behandelt werden: mit Medikamenten, nicht-medizinischen Begleittherapien und operativen Verfahren. Die Voraussetzung ist eine gesicherte und möglichst frühzeitige Diagnose. Das Ziel: die Lebensqualität und den Lebensmut der Patienten über einen langen Zeitraum zu erhalten.
Neben der körperlichen Beeinträchtigung, Bewegungsverlangsamung, Muskelsteifigkeit und Zittern sowie eine Balance- und Gangunsicherheit, treten bei Morbus Parkinson oft auch psychische Komplikationen auf, die für Betroffene eine zusätzliche Belastung darstellen.
Morbus Parkinson verläuft zwar chronisch, eine frühzeitige Behandlung und der Einsatz mit neuen Medikamenten sowie modernen Therapieformen können das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Lebensqualität erhalten.
Antwort auf alle Fragen zur Therapie und zum Leben mit der Krankheit geben Mediziner und Experten.
Externe Links
| Parkinson Vereinigung |
| Welt-Parkinson-Tag |
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| KVBW rät in Zeckenzonen zur FSME-Schutzimpfung | ||
STUTTGART, 2. April 2012 – In Baden-Württemberg werden bundesweit die meisten Zeckengebiete ausgewiesen. Zecken können Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) – Krankheiten mit teils gravierenden Folgen – übertragen. Die Borreliose wird mit gutem Erfolg mit Antibiotika behandelt. Gegen FSME ist eine Impfung ein wirksamer Schutz.
Rechtzeitig zum Start der Freiluftsaison zu Ostern weist die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) auf die steigende Gefahr von Infektionen durch Zeckenbisse hin. „Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis können für die Patienten erhebliche gesundheitliche Auswirkungen haben. Die Folgen von FSME können grippeähnliche Symptome wie starke Kopfschmerzen und hohes Fieber sein, aber auch Bewusstseinsstörungen bis zum Koma oder zu Lähmungen“, sagte KVBW-Vorstandsmitglied Dr. Johannes Fechner. Der aktuelle Zeckenreport der Universität Hohenheim macht es amtlich: In Baden-Württemberg ist das Risiko von einer Zecke gebissen zu werden, bundesweit am größten. Jeder 150ste Biss führt zu einer FSME-Infektion. Mehr als die Hälfte der FSME-Erkrankten muss im Krankenhaus behandelt werden und leidet jahrelang an Folgeschäden des zentralen Nervensystems. Nur jeder Fünfte ist nach zehn Jahren völlig genesen. Vor diesem Hintergrund rät Fechner zu einer Schutzimpfung. „Vor allem Personen, die sich häufig im Freien aufhalten, sollten über eine Impfung nachdenken. Für Patienten, die in einem Zeckengebiet leben, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.“
Fechner weiter: „Wer im Freien arbeitet oder mit der Familie viel Zeit im Grünen verbringt, ist gerade jetzt im Frühling vermehrt der Gefahr eines Zeckenbisses ausgesetzt. Beim Radeln im Wald oder Herumtollen auf der Wiese lässt es sich nicht ausschließen, dass sich eine Zecke unbemerkt in die Haut bohrt. Die Zecke sollte sofort nach dem Entdecken entfernt, die Stelle anschließend desinfiziert und beobachtet werden. Bildet sich dort eine Rötung, raten wir den Hausarzt hinzuziehen. Der Hausarzt klärt ab, ob es sich um eine Infektion mit Borreliose-Bakterien handelt, die mit Antibiotika behandelt werden kann.“ Fechner abschließend: „Gegen Borreliose gibt es leider noch keinen Impfschutz, wohl aber gegen FSME. Die FSME-Schutzimpfung wird heute so gut vertragen, dass wir unbedenklich dazu raten können. Wer sich unsicher ist, der spricht am besten seinen Hausarzt darauf an, der ihn berät und die Impfung auch durchführen wird.“
Zecken sind unterschiedlich aktiv. Auf www.zeckenwetter.de kann man die Tagesform der Parasiten abrufen, die an sechs deutschen Zeckenstationen im Siebenmühlental bei Stuttgart beobachtet und ausgewertet wird. Mit einer Zeckenkarte lässt sich zudem das regionale Zeckenrisiko einschätzen. Bei der Suche nach einem wohnortnahen Arzt, der zu Schutzimpfungen berät und sie durchführt, hilft die Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg weiter. Wer lieber zum Hörer greift, für den ist Medcall, das Patiententelefon der KVBW, eine Anlaufstelle. Unter 01805/6332255 erteilen Mitarbeiter von Montag bis Donnerstag durchgehend zwischen 8 und 16 Uhr Auskunft. Am Freitag ist das Patiententelefon von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Die Gesprächszeit ist gebührenpflichtig: 14 Cent kostet die Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk maximal 42 Cent pro Minute. Selbstverständlich ist die Auskunft kostenlos.
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Arzt-Patienten-Forum: 57 Vorträge im Sommersemester | ||
28. Februar 2012 - Das Arzt-Patienten-Forum bietet die Möglichkeit, sich fundiert über eine Vielzahl an Krankheitsbildern zu informieren. Medizinische Themen allgemeinverständlich darzustellen ist das Ziel der Vortragsreihe der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen. Dabei ist es ein besonderes Anliegen neben den modernen Therapieformen vor allem auch Möglichkeiten vorzustellen, mit denen Patienten durch eigene Aktivitäten ihre Prognose verbessern können.
Fachkundige Referenten, niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten, widmen sich einer Vielzahl interessanter Themen. Die breitgefächerte Palette reicht von A wie Arthrose bis Z wie Zwangserkrankungen. Andere Vorträge behandeln Themen wie Diabetes, Demenz oder Bluthochdruck. Im Anschluss besteht jeweils die Möglichkeit, Fragen zu stellen
Das komplette Programm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender für Bürger.
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen rückläufig | ||
Neue Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Alkohol-, Tabak- und Cannabiskonsum Jugendlicher | ||
10. Februar 2012 - Die aktuelle Repräsentativerhebung „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass der Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis unter Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Drogenbeauftragten hervor. Im Gegensatz zum insgesamt positiven Trend bei den Jugendlichen ist bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 bis 25 Jahren der Alkoholkonsum unverändert hoch und der Cannabiskonsum stabil. Lediglich beim Tabakkonsum ist auch in dieser Altersgruppe ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Befragt wurden 5.001 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren.
„Es ist erfreulich, dass immer weniger Kinder und Jugendliche mit Suchtstoffen in Berührung kommen. Dies ist ein Zeichen, dass die vielfältigen Präventionsmaßnahmen greifen", so die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans. „Gleichzeitig zeigen die aktuellen Zahlen aber auch die weiterhin dringlichen Handlungsfelder auf: So wird die zielgruppenspezifische Prävention riskanter Konsummuster – insbesondere beim Alkohol – vorrangig bleiben.“
„Bei minderjährigen Jugendlichen hat in den letzten Jahren eine Trendumkehr im Suchtmittelkonsum stattgefunden. Dies lässt sich am Rückgang beim Tabakkonsum auf einen neuen Tiefstand, am Rückgang im Cannabiskonsum und jetzt auch beim Rauschtrinken festmachen“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Diese positiven Trends müssen fortgesetzt werden, damit sie später auch im Erwachsenenalter Wirkung zeigen. Dafür ist vor allem im Bereich der Alkoholprävention eine Fortsetzung der Kampagnenaktivitäten in den nächsten Jahren unverzichtbar.“
Die seit mehr als drei Jahrzehnten regelmäßig durchgeführte Drogenaffinitätsstudie der BZgA ist das zentrale Instrument zur Erfassung von Trends im Suchtmittelkonsum junger Menschen in Deutschland. Die repräsentativen Daten stellen die Basis dar für die Steuerung nationaler Aktivitäten der BZgA zur Suchtprävention. Die aktuellen Zahlen belegen, dass die bundesweiten Maßnahmen, die in erster Linie auf jüngere Zielgruppen gerichtet sind, wirken. Die langjährigen und kontinuierlichen Aktivitäten in der Tabakprävention haben nicht nur bei Jugendlichen, sondern zunehmend auch bei jungen Erwachsenen zu Konsumrückgängen geführt. Wenn weiterhin mit unverminderter Intensität koordinierte Maßnahmen für die Alkoholprävention durchgeführt werden, können auch in diesem Bereich solche Effekte erwartet werden.
Wichtigste Ergebnisse zu den einzelnen Suchtmitteln
Alkoholkonsum
Der regelmäßige, das heißt mindestens wöchentliche, Alkoholkonsum ist bei den 12- bis 17-Jährigen von 17,9 Prozent im Jahr 2001 auf 14,2 Prozent im Jahr 2011 deutlich zurückgegangen. Bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 bis 25 Jahren ist gegenüber 2001 keine Veränderung zu verzeichnen (39,8 Prozent).
Rauschtrinken (Binge Trinken) bezeichnet den Konsum von mindestens fünf alkoholischen Getränken bei einer Trinkgelegenheit. Die Verbreitung dieses besonders riskanten Alkoholkonsums erfasst die BZgA mit der Drogenaffinitätsstudie seit 2004. Gaben damals noch 22,6 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen an, in den letzten 30 Tagen Rauschtrinken praktiziert zu haben (30-Tage-Prävalenz), so ist diese Quote im Jahr 2011 auf 15,2 Prozent signifikant zurückgegangen. Bei den 18- bis 25-Jährigen liegt die 30-Tage-Prävalenz des Rauschtrinkens im Jahr 2011 bei 41,9 Prozent und ist damit fast unverändert hoch wie im Jahr 2004 (43,5 Prozent).
Tabakkonsum
Die Raucherquote unter den Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren ist auf einen neuen historischen Tiefstand gesunken: von 27,5 Prozent in 2001 auf 11,7 Prozent in 2011. Auch die Raucherquote unter jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren ist im selben Zeitverlauf signifikant von 44,5 Prozent auf 36,8 Prozent zurückgegangen.
Parallel zu dieser Entwicklung ist der Anteil der jungen Menschen, die noch nie im Leben geraucht haben, weiter gestiegen: Unter den 12- bis 17-Jährigen hat sich der Nieraucheranteil von 40,5 Prozent in 2001 auf 70,8 Prozent in 2011 und unter den 18- bis 25-Jährigen signifikant von 23,1 Prozent in 2001 auf 27,6 Prozent in 2011 erhöht.
Cannabiskonsum
Im Jahr 2011 gaben 6,7 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen an, schon einmal Cannabis konsumiert zu haben (Lebenszeitprävalenz). Damit hat sich der Prozentsatz im Vergleich zum Spitzenwert aus dem Jahr 2004 (15,1 Prozent) mehr als halbiert. Demgegenüber ist die Lebenszeitprävalenz des Cannabiskonsums unter jungen Erwachsenen (18 bis 25 Jahre) unwesentlich zurückgegangen – von 43,0 Prozent in 2004 auf 39,2 Prozent in 2011.
Der Link unten führt zum Bericht mit den Ergebnissen der Studie „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Externe Links
| BZgA: Studie Suchtprävention |
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Ärzte kooperieren im Notfalldienst – Notfallpraxis Nürtingen zieht ins Klinikum | ||
Stuttgart 16. Januar 2012 – Die Ärzte aus den Regionen Fildern, Nürtingen und Kirchheim/Teck werden ab heute im Notfalldienst gemeinsam die Patienten versorgen. Die bestehenden Notfallpraxen Fildern, Nürtingen und Kirchheim bleiben wie bisher an Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Patienten können zu den Öffnungszeiten ohne vorherige Anmeldung direkt in die Notfallpraxen kommen. Für den gesamten Bereich werden sich ein bis zwei Ärzte künftig die Hausbesuche teilen. Die Rettungsleitstelle übernimmt die Steuerung der Patientenversorgung und entscheidet von Fall zu Fall, ob der Patient in einer der Notfallpraxen behandelt werden kann, aus medizinischen Gründen ein Hausbesuch erforderlich ist oder der Rettungswagen ausrücken muss. Das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser unterstützen mit ihrer Logistik den Hausbesuchsdienst der niedergelassenen Ärzte – ein Ergebnis der langjährigen guten Zusammenarbeit. Patienten erreichen die Rettungsleitstelle unter der Telefon-Nummer: Kreis Kirchheim: 07021 19292, Nürtingen: 07022 19292, Fildergebiet: 0711 19292.
Die Notfallpraxis Nürtingen zieht um
Ab dem 18. Januar 2012 ist die Notfallpraxis in den Räumen des Klinikums Nürtingen am Säer 1 zu finden. Neu ist auch, dass die Notfallpraxis Nürtingen werktags ab 19 Uhr bis am Folgetag 7 Uhr geöffnet ist. Werktags ist die Notfallpraxis Nürtingen künftig auch Anlaufstelle für Patienten aus Kirchheim und dem Fildergebiet. Die Kliniken unterstützen die Pläne der niedergelassenen Ärzte und stellen mietfreie Räume zur Verfügung. Im Gegenzug entlasten die niedergelassenen Ärzte durch die Übernahme der leichteren Fälle die Notfallambulanzen.
Mit der Neuorganisation möchten die Ärzte in der Region und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) die Notfallpraxen und den Notfalldienst stabilisieren. Viele Notfallpraxen in Baden-Württemberg waren von Insolvenz bedroht, da die ärztliche Vergütung für Notfalldienstleistungen durch eine Änderung der Vergütungsregelungen sich deutlich verringert hatte.
Weiterer Grund für eine neue Aufteilung der Notfalldienstbereiche ist der sich abzeichnende Ärztemangel im ländlichen Raum. Vor allem im Notfalldienst wirkt sich dieser Trend sehr negativ aus, denn immer weniger Ärzte müssen sich die Dienste teilen. Eine hohe Dienstfrequenz hat oft zur Folge, dass ausscheidende Ärzte nur mit Schwierigkeiten einen Nachfolger für ihre Praxis finden. Durch die neue Kooperation werden die niedergelassenen Ärzte entlastet. Der stellvertretende Vorsitzende der KVBW, Dr. Johannes Fechner, erklärt: „Es rückt eine neue Ärztegeneration nach, die auf geregelte Arbeitszeiten und freie Wochenenden großen Wert legt. Dieser Entwicklung müssen wir Rechnung tragen.“ Die KVBW wird deshalb im Jahr 2012 in ganz Baden-Württemberg die Notfalldienstbereiche vergrößern.
Adressen und Öffnungszeiten der Notfallpraxen:
Notfallpraxis Nürtingen
Auf dem Säer 1
72622 Nürtingen
Telefon: 07022 19292
Öffnungszeiten: ab Mittwoch 18.01.2012 werktags von 19 bis 7 Uhr,
am Wochenende von Freitag 18 Uhr bis Montag 7 Uhr, sowie an Feiertagen
Notfallpraxis Filder
in der Filderklinik Filderstadt-Bonlanden.
Im Haberschlai 7
70794 Filderstadt-Bonlanden
Telefon: 0711 60130-60.
Öffnungszeiten: Freitag ab 19 Uhr bis Montag 7 Uhr sowie an Feiertagen
Notfallpraxis Kirchheim/Teck
Im Gebäude des Kreiskrankenhauses Kirchheim/Teck
Eugenstraße 3
73230 Kirchheim/ Teck
Telefon: 07021 19292
Öffnungszeiten: Freitag ab 19 Uhr bis Montag 8 Uhr sowie an Feiertagen
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Ausverkauftes Weihnachtskonzert mit dem Stuttgarter Ärzteorchester | ||
8. Dezember 2012 - Das Weihnachtskonzert mit dem Stuttgarter Ärzteorchester war schon Tage vorher ausverkauft, für Spätentschlossene wurde noch kurzerhand zusätzlich bestuhlt, so dass Keiner draußen bleiben musste. Peter Ramolla freute sich als Hausherr über den voll besetzten Saal. Unter den Gästen waren neben Dr. med. Markus Klett, dem Vorsitzenden der Ärzteschaft Stuttgart, mit Dr. med. Wolfgang Mohr und Rolf Liebold auch leitende Persönlichkeiten aus der Zeit der KV Nord-Württemberg.
Die Gastspiele des Ärzteorchesters haben eine jahrzehntelange Tradition. Immer wieder überrascht das Programm mit professionellem Anspruch und ebensolcher Bandbreite. Dieses Mal hatten die Musiker unter der Leitung des Dr. med. dent. Arnold Waßner zum Auftakt das Konzert für Violine, Klavier und Orchester d-Moll im Gepäck. Mendelssohn komponierte das geniale Jugendstück im Alter von 14 Jahren. Er selber übernahm bei der Uraufführung 1823 den Klavierpart, ein Violin- und Kompositionslehrer spielte die Solovioline. Anders in Stuttgart war die Besetzung der Solisten ganz in weiblicher Hand: Charlotte Balle ist eine vielseitige und gefragte Violinistin im Raum Stuttgart. Am Klavier saß mit Magdalene Galka eine weitere Künstlerin mit Stuttgarter Wurzeln. Beide meisterten die technisch anspruchsvollen Stücke souverän und perfekt aufeinander abgestimmt. Kein Wunder, sind die Solistinnen doch seit 2007 als Duo im In- und Ausland unterwegs.
Ob wohl der zehnte Jahrestag des „11. September“ ausschlaggebend war für die Wahl des zweiten Stückes? Samuel Barbers Adagio for Strings gilt als Klassiker der amerikanischen Musik. Das zeitgenössische Stück wurde bei zahlreichen Gedächtniskonzerten weltberühmter Persönlichkeiten aufgeführt und passt bestens in die besinnliche Adventszeit. In den getragenen Sätzen kam der harmonische Klang des Ärzteorchesters mit am schönsten zur Geltung.
In der Pause wurden Erfrischungsgetränke und Cocktails ausgeschenkt. Alles war wie immer bestens vorbereitet und organisiert, so dass trotz des großen Andrangs keine Engpässe entstanden und bis zum Pausengong alle Gäste versorgt waren.
Im zweiten Teil wurde es mit Franz Schubert romantisch. Das Orchester interpretierte die Sinfonie Nr. 6 C-Dur herzerfrischend und dynamisch, für warme Klangfarben sorgte das tiefe Blech. Im von Rossini inspirierten Finale konnten die Musiker ihr beachtliches Temperament entfalten. Entsprechend italienisch fiel auch der Applaus aus und wollte nicht abebben, bis die Musiker sich zu einer Zugabe hinreißen ließen. Mit Antonin Dvoraks Humoresque endete der Konzertabend gut ausgesucht - beschwingt und heiter. Der in kontrastreichen warmen Farben geschmückte Tannenbaum im Hintergrund hätte kein schöneres Abbild des musikalischen Vortrags sein können.
Zweimal pro Jahr gibt das Ärzteorchester in der Bezirksdirektion Stuttgart im Albstadtweg 11 ein Gastspiel. Das soll auch 2012 mit einem Sommerkonzert und Weihnachtskonzert fortgesetzt werden. Und so gab der Leiter der Bezirksdirektion Stuttgart, Peter Ramolla, zum Ende seiner Ansprache den Rat, sich die Freitagstermine 29. Juni 2012 und 7. Dezember 2012 schon einmal vorzumerken. Denn ein Jahr ist schnell vorüber.
![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Niedergelassene Augenärzte eröffnen zentrale Augen-Notfallpraxis in der Augenklinik Freiburg | ||
Stuttgart/Freiburg, 12. Oktober 2011 – Patienten aus Freiburg und den
Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen haben ab
sofort eine zentrale Anlaufstelle bei augenärztlichen Notfällen: die Augen-
Notfallpraxis in den Räumen der Universitäts-Augenklinik (Killianstraße 5)
Freiburg. Dort werden die vertragsärztlichen Augenärzte künftig in
Kooperation mit ihren Kollegen der Universitäts-Augenklinik die
augenärztliche Notfallversorgung leisten. Die Praxis ist an Samstagen,
Sonn- und Feiertagen rund um die Uhr geöffnet. Werktags ist die Praxis ab
19 Uhr bis morgens 8 Uhr geöffnet, am Mittwoch ist die Notfallpraxis bereits
ab 13 Uhr besetzt.
„Insbesondere im Notfall müssen Strukturen vorhanden sein die rasch,
unbürokratisch und effektiv die Versorgung der Patienten ermöglichen. Das
Modell „Notfallpraxis am Krankenhaus“ erfüllt diese Anforderungen und
verbessert die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung“,
erklärt Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorsitzender der
Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Positiv
bewertet auch Prof. Dr. Thomas Reinhard, Ärztlicher Direktor der
Augenklinik die neue Struktur: „Wir freuen uns auf die Kooperation mit den
niedergelassenen Augenärzten. Die Universitäts-Augenklinik stellt Räume,
medizinisches Personal und die Infrastruktur zur Verfügung.“
Die Notfallpraxis richtet sich an Patienten, die aufgrund akuter
Erkrankungen oder Verletzungen der Augen, sofort und nicht erst am
nächsten Werktag vom niedergelassenen Augenarzt behandelt werden
müssen. Rund 50 niedergelassene Augenärzte aus den
Notfalldienstbereichen Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald und
Emmendingen sind im Notfalldienst abwechselnd in der Augen-
Notfallpraxis tätig.
Das neue Modell bringt Vorteile für alle Beteiligten: Durch Schaffung einer
zentralen Anlaufstelle für augenärztliche Notfälle entfällt die Suche nach
der Praxis des diensthabenden Augenarztes. Die niedergelassenen Ärzte
bündeln die Notfallversorgung am Klinikum und können dort die bisherige
Notfallambulanz am Krankenhaus spürbar entlasten. Ein weiterer Vorteil
ist, dass schwere Notfälle direkt in der Universitäts-Augenklinik Freiburg
weiterbehandelt werden können.
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| „KV vor Ort“ - KVBW unterstützt regionale Gesundheitstage | ||
7. Oktober 2011 - Der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg will die bürgerorientierten Aktivitäten der KVBW strategisch neu ausrichten und dabei den Fokus verstärkt auf die regionalen Gesundheitstage legen, die regionale Ärzteschaften und ärztliche Kreisvereine vielerorts organisieren. Ziel des KV-Engagements ist einerseits, die unverzichtbare Kompetenz der Haus- und Fachärzte sowie der Psychotherapeuten in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken und somit die Position der Haus- und Fachärzte vor Ort zu stärken. Andererseits ist die Absicht, das Gesundheitsbewusstsein der Bürger zu schärfen und sie zur Gesundheitsvorsorge zu ermuntern.
Marketing und Logistik
Die KVBW unterstützt die Gesundheitstage nicht nur logistisch, sondern auch beim gezielten Marketing, um die Veranstaltungen publik zu machen. Die Einzelheiten zu den Aktionstagen werden gezielt mit den Veranstaltern besprochen und abgestimmt. Dazu erhalten die Vorsitzenden der Ärzteschaften und Ärztlichen Kreisvereine sowie die Bezirksbeiräte in diesen Tagen ein schriftliches Unterstützungsangebot der KVBW, mit welchem die gewünschte Ausstattung bei Bedarf angefordert werden kann. Dabei unterstützt die KVBW sowohl bereits etablierte regionale Gesundheitstage als auch solche, die derzeit erst in Planung sind. Selbstverständlich gilt dieses Angebot auch für andere interessierte Mitglieder der KVBW, denen wir die Unterlagen auf Anfrage gerne zusenden.
Die KVBW behält sich bei großer Nachfrage oder Terminüberschneidungen vor, eine Auswahl zu treffen.
| Corinna Pelzl Telefon: 0721 5961 1172 corinna.pelzl@kvbawue.de |
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| MedCall: Seit zehn Jahren hilft das Patiententelefon bei der Suche nach Ärzten und Therapeuten | ||
7. Oktober 2010 - Zehn Jahre gibt es nun die telefonische Patientenberatung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Über 200.000 Anrufer haben in dieser Zeit Rat gesucht und auch gefunden. Fünf (Teilzeit-) Mitarbeiterinnen mit einer qualifzierten medizinischen Ausbildung geben bei MedCall freundlich und kompetent Auskunft. Im Jahr 2010 nutzten über 28.000 Menschen dieses Beratungsangebot. Die Telefonhotline der KV Baden-Württemberg steht übrigens auch Ärzten und Psychotherapeuten zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen helfen beispielsweise bei der Suche nach ärztlichen Kollegen mit speziellen Qualifikationen und Sprachkenntnissen oder nach geeigneten Kliniken beziehungsweise Reha-Einrichtungen für ihre Patienten.
Wegweiser zu speziellen Diagnostik- und Behandlungsangeboten
Die meisten Anrufer suchen nach einem Arzt mit einem bestimmten Leistungsangebot, besonderen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten, behindertengerechter Praxisausrichtung oder Fremdsprachenkenntnissen. Betroffene mit konkreten Krankheitssymptomen, die sich über Möglichkeiten von Diagnose und Therapie informieren wollen, werden an die Ärzte vor Ort verwiesen. Denn, darauf weist MedCall-Leiterin Anke Schaupp deutlich hin, MedCall führt keine individuelle Beratung zu Diagnose und Therapie durch.
Über 90 Prozent empfehlen MedCall weiter
Ihre wichtigste Aufgabe sehen die Mitarbeiterinnen in der Verbesserung der Kommunikation zwischen Arzt und Patient. „Wenn der Patient nicht versteht, warum der Arzt das gewohnte Medikament nicht mehr verschreiben kann, versuchen wir zu helfen. Wir erklären die Inhalte der gesetzlichen Regelungen und die Auswirkungen für Patienten und Ärzte“, erläutert Anke Schaupp. Eine Evaluation des MedCall-Dienstleistungsangebotes im vergangenen Jahr ergab eine Weiterempfehlungsquote von 91 Prozent bei den Bürgern und sogar 97 Prozent bei den Mitgliedern.
Es werden übrigens nur Ärzte und Psychotherapeuten in die MedCall-Datenbank aufgenommen, die dazu ihre Einwilligung gegeben haben. Interessierten Ärzten und Psychotherapeuten schicken die Hotline-Mitarbeiterinnen gerne spezielle Erhebungsbögen zu.
Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag 8 Uhr bis 16 Uhr
Freitag 8 Uhr bis 12 Uhr
Kosten: 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent pro Minute.
| * 14 Cent pro Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent pro Minute. MedCall Patiententelefon Telefon: 01805 633 2255* |
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Niedergelassene Ärzte eröffnen Notfallpraxis am Schwarzwald-Baar-Klinikum | ||
Gemeinsame Pressemitteilung der Ärzteschaft in der Region Schwarzwald-Baar, der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg und des Schwarzwald-Baar-Klinikums | ||
STUTTGART/VILLINGEN-SCHWENNINGEN, 19. Juli 2011 – Am 23. Juli 2011 wird
eine von den niedergelassenen Ärzten geführte Notfallpraxis in den Räumen der Schwarzwald-Baar-Klinik in Schwenningen eröffnet. Die Praxis ist an Samstagen, Sonn- und Feiertagen rund um die Uhr (8 Uhr bis 8 Uhr) geöffnet. Patienten können bei akuten Erkrankungen bis 23 Uhr unangemeldet in die Notfallpraxis kommen. Ab 23 Uhr wird eine Anmeldung unter der Telefon-Nummer 01805-19292-410 erbeten.
Während zwei niedergelassene Ärzte in den Räumen der Notfallpraxis tätig sind, übernehmen drei weitere Ärzte im Fahrdienst die medizinisch notwendigen Hausbesuche. Den Arzt im Dienst erreichen Patienten wie bisher auch über die Leitstelle des DRK unter der Rufnummer 01805- 19292-410. Werktags bleiben unverändert die jeweiligen behandelnden Haus- oder Fachärzte für ihre Patienten zuständig.
An der Neugestaltung des Notfalldienstes wirkten die niedergelassenen Ärzte der Region und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) mit. Die Schwarzwald-Baar-Klinik ist Kooperationspartner und stellt in der Klinik geeignete Räume und die Infrastruktur zur Verfügung. Das neue Modell bringt Vorteile für alle Beteiligten: Durch Schaffung einer zentralen Anlaufstelle entfällt für Patienten die Suche nach der Praxis des Dienst habenden Arztes. Die niedergelassenen Ärzte können bei Bedarf zur Diagnostik die technischen Möglichkeiten des Krankenhauses wie Labor und Röntgen nutzen. Auch das Klinikum profitiert: Patienten mit leichteren Krankheitsbildern werden nicht mehr in der Notaufnahme versorgt, sondern von den niedergelassenen Kollegen. Dadurch ist auch am Wochenende wieder mehr Zeit für die stationären Patienten.
Die Notfallpraxis im Schwarzwald-Baar-Kreis hat Modellcharakter, da erstmals in einer ländlichen Region ein großer Notfalldienstbereich für die Notfallversorgung am Wochenende gebildet wurde. „Wir hatten eine lange Vorbereitungszeit und sind froh, dass dieses Projekt nun realisiert wird“, so die Initiatoren der Notfallpraxis Dr. Johannes Probst aus St. Georgen und Dr. Ursula Haferkamp aus Mönchweiler. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVBW, Dr. Johannes Fechner begrüßt die Einrichtung der Notfallpraxis in Villingen-Schwenningen: „Die Niederlassung ist für junge Ärzte nur dann attraktiv, wenn der Notfalldienst gut organisiert ist. Die KVBW unterstützt die Gründung von zentralen Notfallpraxen an Krankenhäusern und sieht darin eine zukunftsorientierte und wirtschaftliche Struktur für die Notfallversorgung der Bevölkerung.“
In Baden-Württemberg haben sich 67 Notfallpraxen als Anlaufstelle für Patienten etabliert, davon sind schon jetzt 44 an einem Krankenhaus angegliedert. Die Akzeptanz von Patienten und Ärzten ist durchweg positiv.
Hintergrund-Information
Die zentrale Notfallpraxis in Villingen-Schwenningen versorgt am Wochenende Patienten aus folgenden Städte und Gemeinden: Bad Dürrheim, Tuningen, Sunthausen, Biesingen, Hochemmingen, Unterbaldingen, Königsfeld, Niedereschach, Mönchweiler, St. Georgen, Triberg, Schonach, Schönwald, Villingen-Schwenningen, Dauchingen, Mühlhausen, Weilersbach, Marbach, Brigachtal, Obereschach, Unterkirnach. Rund 200 Ärzte aus diesen Städten und Gemeinden teilen sich an den Wochenenden den Dienst.
Die Ärzte in Furtwangen mit Vöhrenbach, Gütenbach und auch Donaueschingen-Bräunlingen, Hüfingen sowie Blumberg sind der zentralen Notfallpraxis nicht angeschlossen. Diese Ärzte regeln ihre Notdienste weiter in eigener Regie. Patienten aus diesen Bereichen erreichen den Dienst habenden Arzt unter der Nummer 01805/19292–410.
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Niedergelassene Ärzte eröffnen Notfallpraxis in Breisach | ||
Am 16. April 2011 wird eine von den niedergelassenen Ärzten geführte Notfallpraxis in den Räumen der HELIOS Rosmann Klinik Breisach in Betrieb genommen. Die Praxis ist an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 10 bis 12 Uhr sowie von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Patienten aus dem Notfalldienstbezirk Breisach, der von Jechtingen bis Niederrimsingen reicht, können zu diesen Sprechzeiten unangemeldet in die Notfallpraxis kommen. In den übrigen Zeiten (rund um die Uhr) ist der Arzt im Dienst wie bisher auch über die Rufnummer 01805/19292 300 zu erreichen. Werktags ab 19 Uhr und mittwochs ab 13 wird über diese Rufnummer der Dienst habende Arzt vermittelt. Tagsüber sind an Werktagen unverändert die behandelnden Haus- oder Fachärzte für ihre Patienten zuständig.
Das neue Modell bringt Vorteile für alle Beteiligten, vor allem aber sollen die Patienten von diesem Angebot profitieren. Durch Schaffung einer zentralen Anlaufstelle entfällt die Suche nach dem Dienst habenden Arzt. Die niedergelassenen Ärzte bündeln die Notfallversorgung am Krankenhaus und können bei Bedarf die diagnostischen Möglichkeiten wie Labor, Röntgen oder Sonographie des Krankenhauses nutzen. Außerdem können die niedergelassenen Ärzte der Notfallpraxis die Notfallambulanz am Krankenhaus spürbar entlasten. Ärzte und Pflegekräfte des Krankenhauses können sich wieder vermehrt den krankenhausrelevanten Erkrankungen und Behandlungen zuwenden. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) begrüßt die Einrichtung der Notfallpraxis in Breisach: „Die KVBW unterstützt die Gründung von Notfallpraxen und sieht darin eine zukunftsorientierte Struktur für die Versorgung der Patienten außerhalb der Sprechstundenzeiten. Wir merken heute bereits deutlich, dass die Bereitschaft des medizinischen Nachwuchses sinkt, sich niederzulassen. Mit diesem Modell wird die Dienstbelastung der niedergelassenen Ärzte reduziert und damit die Chance für die Nachbesetzung von Arztpraxen verbessert“, so. Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorsitzender der KVBW.
Der Notfalldienstbezirk Breisach umfasst folgende Gemeinden: Achkarren, Bickensohl, Bischoffingen, Burkheim, Jechtingen, Niederrotweil, Oberbergen, Oberrotweil, Schelingen, Vogtsburg, Grezhausen, Gündlingen, Hochstetten, Ihringen, Merdingen, Niederrimsingen, Oberrimsingen, Wasenweiler und Breisach.
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Gemeinsamer Notfalldienst für Freiamt und Emmendingen | ||
Ab dem 1. April 2011 werden die Bürger aus Emmendingen und Freiamt im Notfalldienst gemeinsam von einem niedergelassenen Arzt versorgt. Über die Rufnummer 01805/19292–320 vermittelt die zentrale Leitstelle den Arzt im Dienst.
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag ist der Arzt im Notfalldienst von 19 Uhr bis 8 Uhr im Einsatz. Am Mittwoch beginnt der Notfalldienst bereits um 13 Uhr. An den Wochenenden und an Feiertagen ist rund um die Uhr ein niedergelassener Arzt über die Leitstelle erreichbar.
Zu den üblichen Sprechstundenzeiten an Werktagen sind weiterhin die jeweiligen behandelnden Haus- oder Fachärzte für ihre Patienten zuständig. Befindet sich ein Arzt im Urlaub oder ist aus anderen Gründen nicht erreichbar, so muss er für eine Vertretung sorgen. Wer Vertretung hat, erfahren die Patienten zumeist über den Anrufbeantworter des behandelnden Arztes.
Mit der Neuorganisation reagieren die Ärzte in der Region und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) auf die unterschiedliche Dienstbelastung in den Notfalldienstbereichen Freiamt und Emmendingen. Durch die Zusammenlegung werden die niedergelassenen Ärzte in der Region Freiamt entlastet.
Gleichzeitig werden zukunftsfähige Strukturen für die Versorgung der Patienten außerhalb der Sprechstundenzeiten geschaffen. Eine hohe Dienstfrequenz hat oft zur Folge, dass ausscheidende Ärzte nur mit Schwierigkeiten einen Nachfolger für ihre Praxis finden.
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen
| Arztsuche für Smartphones – neuer Service der KVBW | ||
Mit der mobilen Arztsuche bietet die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg eine nützliche Anwendung für Smartphones. Wer von unterwegs aus einen Arzttermin vereinbaren möchte oder sich als Ortsfremder zu einer bestimmten Praxis führen lassen will, kann ab sofort auch von mobilen Endgeräten aus schnell und unkompliziert auf die Arzt- und Psychotherapeutensuche der KVBW zugreifen.
Verfügbar sind Kontaktdaten von rund 19.000 Ärzte und Psychotherapeuten in Baden-Württemberg – mit Adresse, Sprechzeiten und Zusatzqualifikationen. Die Auswahl lässt sich nach Name, Ort, Landkreis oder Postleitzahl treffen und mit der Selektion nach Fachrichtungen kombinieren. Auch, ob die Praxis Zugänge und Toiletten für Rollstuhlfahrer hat, lässt sich abfragen.
In der Trefferliste sieht man zunächst Name und Adresse der Praxis. Wer mehr über den Arzt wissen will, klickt die erweiterte Ansicht an und bekommt so ausführliche Informationen zu Rufnummern, Sprechzeiten, der fachlichen Qualifikation und eine Lageskizze.
Zu erreichen ist die mobile Arztsuche für Baden-Württemberg über:
http://mobil.asu-bw.de/
Artikel drucken
Artikel weiterempfehlen









