Lass Dich impfen! Jetzt!

Im Herbst an die jährliche Grippeschutzimpfung denken

Haben Sie gewusst, dass in Deutschland jedes Jahr mehr Menschen an den Folgen einer Grippe sterben als im Straßenverkehr? Die meisten Todesfälle in den vergangenen Jahren gab es mit geschätzten 21.300 in der Grippesaison 2014/15 (Quelle: RKI).

Postkartenmotiv Impfkampagne

Grippeimpfung: Wann und für wen?

Die jährliche Grippeimpfung ist die wichtigste und effektivste Maßnahme, um sich zu schützen. Der beste Zeitpunkt: im Oktober und November vor dem Start der Welle. Auch zu einem späteren Zeitpunkt ist die Impfung meist noch sinnvoll.

Ältere, chronisch Kranke und Schwangere haben ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Influenzaviren schwer verläuft und Komplika­tionen lebensbedrohlich werden. Zudem sollten alle geimpft sein, die Kontakt zu solchen Risikogruppen haben, vor allem Medizin- und Pflegepersonal, aber auch Lehrer oder Busfahrer. Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern gleichzeitig die seiner Mitmenschen.

In Baden-Württemberg ist die Influenzaimpfung für alle Personen ohne Einschränkung öffentlich empfohlen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der Grippeimpfung über die Risikogruppen hinaus für jeden Versicherten, der sich impfen lassen möchte. In vielen Praxen ist der Pieks sogar kurzfristig ohne Termin möglich. Bitte denken Sie auch an den Impfpass, damit Ihr Arzt prüfen kann, ob alle Impfungen auf dem aktuellen Stand sind.

Grippeimpfung: Wichtig für alle

Die Krankenkassen in Baden-Württemberg übernehmen die Grippeschutzimpfung nicht nur für Risikogruppen wie Ältere, Schwangere und chronisch Kranke, sondern für alle ihre Versicherten. Das tun sie, weil die Impfung so wichtig ist.

Eine gemeinsame Kampagne der Kassenärztlichen Vereinigung, der gesetzlichen Krankenversicherungen und deren Partner sowie der Apotheker in Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft des Gesundheitsministers Manfred Lucha informiert im Herbst 2016 zu diesem Thema: www.lass-dich-impfen.de

Grippe oder Erkältung?

Im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden wir den Begriff Grippe häufig fälschlich für so genannte grippale Infekte (Erkältung). Obwohl sich die Symptome ähneln können, unterscheiden sich Verlauf und Schwere der Erkrankung deutlich. Die echte Grippe (Influenza) ist oft durch einen plötzlichen Erkrankungsbeginn mit Fieber, Muskel- und/oder Kopfschmerzen gekennzeichnet.

Was zusätzlich gegen Ansteckung hilft:

  • Ab­stand­halten zu Personen mit Symp­tomen einer akuten Atem­wegs­er­kran­kung
  • regel­mäßiges gründ­liches Hände­waschen

Sie haben Fragen? Hier gibt es Antworten:

  • Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Grippeimpfung finden Sie auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): www.impfen-info.de
  • Antworten zu den häufigsten Einwänden gegen das Impfen haben die Fachleute des Robert Koch Instituts (RKI) zusammengestellt: www.rki.de
  • Sie sind nicht sicher, ob die Grippeimpfung für Sie sinnvoll ist? Besprechen Sie Ihre Fragen zum Impfen mit Ihrem Hausarzt. Er kennt Ihren Gesundheitszustand und berät Sie individuell. Im Anschluss daran fällt Ihnen die Entscheidung für oder gegen die Grippeimpfung bestimmt leichter.
Letzte Aktualisierung: 27.10.2016